Reise blog von Travellerspoint

HEIMKEHR

zurück an die Kälte

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Einen Tag vor Abflug wollte ich in Quito meinen Flug rückbestätigen. Obschon mir einige Leute gesagt haben, das sei doch gar nicht nötig. Es hat mich aber fast vom riesigen Hotelbett gehauen, als die Dame von IBERIA mir in schlechtem Englisch und halb Spanisch trocken verkündete. "Thanks for your call, but your ticket is not valid." (vielen Dank für den Anruf, aber ihr Ticket ist ungültig!!!)
Und das knappe 48h vor dem Heimflug! Ich versuchte rauszufinden, was sie genau damit meinte. Aber es war ihr nur zu entlocken, dass ich so nicht heimfliegen konnte... so ganz ohne Ticket.
Grrrrr.... es folgten Mails in die Schweiz und nochmals Telefonanrufe. Schliesslich musste ich sogar den Vulkanbesuch am folgenden Tag absagen, weil ich noch aufs Reisebüro in Quito gehen musste. So ein Ärger!!! Aber andererseits dachte ich mir, dass mir wirklich auf der ganzen Reise NIE nur das kleinste Missgeschick geschehen ist. Von daher war es ok, wenn's nun doch eine schwierige Situation gab.
Auf jeden Fall stresste ich den ganzen Vorabflugstag wegen dem doofen Ticket rum und hatte dann einen unheimlichen Stress all meine Sachen in nur vier Gepäcksstücke zu quetschen. So, dass ich die ganze Fuhr auch noch tragen konnte. Aber ich sage euch, ich glaube ich bin nun Pack-Weltmeisterin und falls jemand Tipps braucht, habt ihr meine Emailadresse :-)))
Den Abend dieses schrecklichen Tags verbrachte ich dann mit zwei coolen Schweizern und deren Reisetruppe um nochmals fein Essen zu gehen. Wir hatten es super lustig und ich beneidete sie so, da sie eben erst auf ihre sechsmonatige Reise gestartet sind...

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Downtown Quito

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Mein letzer Abend mit Tanja, Sascha und Co im Resti in Quito

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Ich im Hostel. Die Frage des Abends: "WIE quetsche ich all meine Sachen in vier Gepäcksstücke???"

Der Flug
in die Schweiz ging dann (mit neuem Ticket in der Hand) sehr gut. Niemand verzog eine Miene wegen meiner mittlerweile rund 45kg Gepäck, welche ich mit mir schleppte. Einzig die Eincheckdame runzelte ein wenig die Stirn über meine ZWEI Handgepäcke, welche auch noch zu gross waren ihrer Ansicht nach. Aber sie war enorm müde und gestresst und drückte deshalb beide Augen zu, welche ihr sowieso immer ein wenig zuzufallen schienen.
Ich verbrachte dann wieder Stunden mit Warten... Überflüssiger Weise musste ich dann erst 1h an die Küste Ecuadors nach Guyakil fliegen von Quito aus, dort 45min Warten und dann ins selbe Flugzeug wieder einsteigen, um über Quito hinweg nach Madrid zu fliegen. Dieser Umweg kostete mich lockere 3h mit aller Warterei und ich weiss bis heute noch nicht, was IBERIA sich bei dieser Flugroute gedacht hat.
Ich konnte natürlich beim Fliegen nicht schlafen, da es tonnenweise schreiender Kinder gab und ich zudem jede Bewegung des Flugzeugs registrierte und mit einem erschreckten Blick um mich rum quittierte. Mein Gott, nun bin ich in den letzten drei Wochen 12 Mal geflogen und hab immer noch Schiss!!!

In Madrid
hörte ich dann das erste Schweizerdeutsch und konnte auch ohne auf den Bildschirm zu schauen an den Brillen und Kleidung der Wartenden sagen, welcher Flieger in die Schweiz flog. Es wurde dann auch fleissig gelästert und gemotzt und ich hatte echt schon wieder Mühe mit den Schweizern...
Im schönsten Sonnenschein bei 23 Grad stieg ich in Madrid in den Flieger, um in Zürich zwei Stunden später bei 13 Grad im Regen zu landen... Ausnahmsweise landeten wir sogar zu früh!Wir wurden dann auch mit dem ganzen Flugzeug ans äusserste Rändchen des Flughafens in Zürich gefahren, um dort im Regen auszusteigen und mit einem Bus die ganze Strecke wieder zurückzufahren. Dort erwartete mich eine sehr militärische Zollbeamtin, welche mich auch gleich wegen meines ununterschriebenen Passes anwäffelte. Bis anhin ist das also noch niemandem aufgefallen :-)) Der kalte, distanzierte Schweizergroof schockierte mich grad ein wenig. Welcome back!!!
Mein Gepäck rollte schon übers Band als ich noch durcheinander von der harschen Passkontrolle zum Baggage claim kam. Ich war grad ein Bitzeli beeindruckt über diese Geschwindigkeit, da das in Südamerika natürlich gaaaaanz anders ist :-)
Mit meinem Vollbeladenen Chäreli schlich ich dann durch den Ausgang "nothing to declare" und niemand schien sich dran zu stören :-))

Draussen
warteten schon meine Familie und meine besten Freunde auf mich!!! Es war soooooooo schön alle wieder zu sehen!!! Auch wenn ich mittlerweile über 24h auf den Beinen war verspürte ich in dem Moment keine Müdigkeit mehr. Mir kam es vor, als sei ich erst vor 2 Wochen abgereist und die lange Reise sei nur ein Traum.
Wir gingen noch was trinken und ich fands einfach nur schön, alle wieder zu sehen. Nichts und niemand hat sich verändert in der Zeit, was mich natürlich auch freute.
Ich wusste so gar nicht, was ich denn alles erzählen sollte; ich hatte ja sooo viel erlebt! Auf jeden Fall musste ich meine unzähligen Mückenstiche ein wenig erklären... ich bin seit drei Wochen tooootal verstochen und das Jucken nimmt kein Ende! Das ist wenigstens eine kleine Erinnerung an Machupicchu.

Zum Glück brachte mir mein Vater noch ein wenig Geld an den Flughafen. Chaotisch wie ich bin, fiel mir erst bei der Landung ein, dass ich überhaupt keinen Rappen Schweizergeld bei mir trug und den Code meiner Bankkarte hatte ich in der Zeit auch vergessen! Tyyypisch! (wobei ich meinen Kontostand ja nicht unbedingt sehen will :-))) )

Ich fuhr dann mit dem Zug nach Basel, wo mit Evelyne schon mit einem Regenschirm bewaffnet begrüsste. Es war so schön, sie wieder zu sehen und die erste Nacht nicht alleine in einer kahlen Wohnung verbringen zu müssen! Nach 34 Stunden schlaflosen Stunden sank ich dann bei Evelyna auf der superbequemen Matte in einen komaähnlichen Zustand und schlief sooooo gut!

Tja und nun bin ich also wieder zurück. Nichts ist anders... nur ich hab mich glaub recht verändert. Ich merke, dass ich enorm enorm Mühe habe, wieder hier zu sein! Die Schweizer Mentalität war wirklich grad ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich, auch wenn ich erst einen Tag hier bin. Ich hab glaub grad ein wenig ein Kulturschöckli!!!
Aber ich freute mich sooooo wahnsinnig über das Empfangskomitee am Flughafen, über die vielen lieben Willkommensmails und Anrufe. Darüber, dass ich wirklich merkte, willkommen zu sein zu Hause. Das war echt wuuunderschön. Und der Rest kommt auch wieder. Ich brauch glaub einfach ein wenig Zeit. Werde ja morgen mich schon wieder um die Schule kümmern und am Mittwoch vollgas loslegen. Der Alltag kommt ganz schnell :-)))

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Überraschung am Flughafen!!! Meine Abholtruppe :-)) (ich vorne links im artgerechten Brasilienshirt mit den unzähligen Mückenstichen :-)) )

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Und gleich gehts zum Mäc... wie in alten Zeiten :-))

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Gemütlich was trinken und plaudern... so schön !

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So verliess ich die Schweiz vor sieben Monaten

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...und so kam ich zurück :-)) Es ist zum Schreien :-)

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Mein Vater macht den Clown mit meinem Gepäck :-))))

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Evelyna und ich

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Es ist einfach genial wieder sooo gut zu Hause aufgenommen zu werden!

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Wieder in meiner Wohnung angekommen. Hier sieht's aus wie im Hotel! Ich muss der Bude sofort wieder etwas Leben einhauchen! Aber dazu hab ich ja nun wieder Zeit :-)))

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GALAPAGOS----- Ein Abschied

"Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen."

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Der Abschied von den Inseln und dem Luxusboot fiel uns allen sehr sehr schwer. Obwohl wir am letzten Morgen um sechs nochmals eine Ausfahrt machten, um Meerschildkröten zu beobachte, waren wir nicht mehr so locker-flockig wie sonst. Auch das Morgenessen fiel sehr ruhig aus.

Um neun vierliessen wir dann das Boot und wurden zum Land gebracht, wo uns schon Seelöwen den Platz auf der Wartebank streitig machten. Wir fuhren mit dem Bus zum Flughafen, wo wir noch fast zwei Stunden warteten. Der Flughafen ist eher ein Provisorium und einfach enorm klein.
Nach ein paar Stunden Flug mit Zwischenlandung kamen wir wieder in Quito an, wo wir noch eine Nacht im Luxushotel geniessen durften. Galapagos war ein genialer Abschluss meiner Reise und wirklich der Höhepunkt von allem!!!
Ich traf Schweizer, welche eben auf ihre sechsmonatige Südamerikareise gestartet sind letzte Woche. Ach, wie ich die beiden doch beneide! Ich könnte noch ewig weiterreisen.
Aber das hier ist nun Endstation. Ich werde noch zwei Tage in Quito bleiben und dann am Freitag den Heimflug antreten. Viele Leute fragten mich, ob ich nicht genug habe vom Reisen. Die Antwort ist ganz klar "NEIN!!!". Ich würde es locker noch ein halbes Jahr aushalten, obschon ich mich wirklich darauf freue alle Freunde, Family, meine Arbeitskollegen und meine Schüler wieder zu sehen in der Schweiz!
Aber zuerst muss ich mal heimfliegen können, da mir heute mitgeteilt wurde, dass mein Heimreiseticket ungültig sei.... Mal gucken, was draus wird :-)))

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Der letzte Abend. Die Crew überrascht uns mit einem Abschiedscoctail

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Auch bekommen wir noch selbstgemachten Kuchen!

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Last supper. Looks like at a funeral!!!

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Jessica in unserer Koje

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Letztes Morgenrot auf dem Boot

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Nochmals die Aussicht vom Deck aus geniessen. Am Morgen früh sprang noch niemand ins Wasser, was wir sonst taten. Es ist echt witzig, aus den 5m Höhe vom Deck ins Meer zu hüpfen :-))

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Unser letzter Trip um Tiere zu beobachten

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Wir fahren nochmals zum Boot, um unser Gepäck abzuholen

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Captain Bösch

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... und tschüss

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Seelöwen klauen uns den Platz... oder ist es andersrum???

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Der gut bewachte Bus

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Abreise

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Flughafen von Galapagos

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Die Start- und Landepiste

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Unser Flugi

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Quito vom Hotel aus

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Hier geht nun also meine Reise zu Ende. Es waren die besten 7 Monate meines Lebens! Ich bin unendlich dankbar, dass ich nie krank war, nie auch nur annähernd eine gefährliche Situation erlebte und dass ich so Unmengen von genialen Menschen kennenlernen durfte.
Vielen Dank auch an Euch alle, fürs fleissige Mitlesen in meinen Reiseberichten.

"Gehe Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt, und nicht nur Staub."
(Antoine de Saint-Exupéry)

"Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt."
(Richard Hoffmann)

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GALAPAGOS-----Rabbits Island

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Der letzte Tag von unserem Galapagosabenteuer. Wir sind alle traurig und wollen das Boot nicht wirklich verlassen. Es werden schon Pläne ausgeheckt, wie man wohl länger auf der Insel bleiben könnte. Es ist alles so unglaublich schön! Die Natur so gewaltig und noch in Ordnung. Ich denke, dass dies der schönste Flecken ist auf der ganzen Welt!! Und erstaunlicher Weise gleicht keine Insel der anderen, ist es immer wieder ein neues Abenteuer an Land zu gehen!
Aber überall sind die Tiere sehr zutraulich, neugierig und einige wollen mit uns spielen. Auch die ungelenke Riesenschildkröte schwimmt geduldig mit uns mit und verschwindet dann majestätisch in den Untiefen des Meeres... Ich denke, dass ich nochmals nach Galapagos reisen werde. Das nächste Mal etwas länger.

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Ich im Speisesaal

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Vor dem Essen schreibt der Guide das Programm an die Tafel

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Nachts auf dem Boot. Wir schauen den Seelöwen zu, welche hinter dem Boot eine Show für uns aufführen.

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Besuch auf dem kleinen Boot

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Boobie

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Gruppe Seeiguanas

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Morgenputz

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Morgengymnastik

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Landen auf Redsand

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Landschaft dieser Insel

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Fotoansturm auf zwei Seelöwen

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Posing der Mutter mit ihrem Baby

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Pelinester

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Junge Pelis

Nachmittagsausflug mit dem besten Schnrocheln der ganzen Ferien!

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Puerto Egas
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Lavabrücke

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Gruppe auf dem Rückweg

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Zwei unserer Jungs mit einem Iguana

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Die Punkfrisur stammt also eindeutig aus Galapagos!

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Unser Guide Pablo mit dem Seelöwen

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GALAPAGOS-----Dragon Hill

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Die nächste Reise führte uns nach Dragon Hill. Dabei handelt es sich um einen erloschenen Vulkan. Die Landschaft unterschied sich wieder total von den anderen besuchten Plätzen. Hier sahen wir fast keine Tiere, dafür sonst eindrückliche Szenarien. Der Guide erklärte uns viel über die verschiedenen Inseln und deren Formationen. Auch vermuten sie, dass die Galapagosinseln jedes Jahr ein wenig näher zum Festland rücken. Vielleicht sind sie ja in ein paar millionen Jahren ein Teil des ecuadorianischen Festlands....

Aber das Eindrücklichste ist immer noch das tägliche Schnorcheln. Wir verbringen meist etwa eine Stunde im Wasser und geniessen das in vollen Zügen!

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Die Vulkaninsel am frühen Morgen

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Auf dem oberen Deck morgens um sechs

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Die Galapagostaube

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Gegenverkehr auf dem Fussweg

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Der Goat ist ein auf die Inseln importiertes Tier. Hier ein totes Exemplar davon.

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Pelikan und unser Boot

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Abholdienst von der Insel

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Bartolome Insel

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Lavastein

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Seltsamer Kaktus

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Vulkanlandschaft

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Demonstration der Galapagosgeografie in Sand gezeichnet

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Atemberaubender Ausblick!

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Nachmittagsausflug mit anschliessendem Schnorcheln

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Pingus!!!

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Lavavogel und Krabbe

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Interessante Lavaformationen

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"Soll ich mich ins Wasser wagen oder nicht???"

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GALAPAGOS-----Santa Fé

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Am zweiten Tag auf Galapagos besuchten wir die Insel Santa Fé. Es war sehr eindrücklich, wie zutraulich die Tiere doch waren! Keines lief davon, alle blieben seelenruhig sitzen, oder kamen sogar auf uns zu! Wir konnten dies kaum fassen. Der Guide sagte, dass diese Tiere eben noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, weshalb sie den Menschen einfach zur Kenntnis nahmen und sich nicht fürchteten.

So watschelten die Seelöwen einfach durch unsere Gruppe hindurch ins Wasser. Auch die Iguanas nahmen kaum Notiz von uns und gingen ihren Tätigkeiten nach.

Das Schönste, was ich je erlebte war das Schnorcheln vor den Inseln! Leider konnte ich keine Unterwasseraufnahmen machen. Es war, als würde ich in einem Aquarium schwimmen!!! Fische in allen Farben und Grössen!!! Riesenschildkröten, Papageifische, Clownfische, ja sogar Sharks schwammen mit uns!!! UNGLAUBLICH! Und die Seelöwen schwammen bis an meine Taucherbrille ran, ganz ganz nah, dann tauchten sie unter, vollführten ein paar Runden wie um zu zeigen, dass sie viel viel besser schwimmen können. Gleich darauf kamen sie wieder, als wollten sie mit mir spielen. So genial! Auch stritten sie unter Wasser um ihr Fressen, so dass wir eine richtige Liveshow hatten, obschon die Tiere in freier Wildbahn lebten. Es war wirklich kaum in Worte zu fassen!

Hier nochmals einige Bilder von diesem eindrücklichen Tag.

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Das Böötchen brachte uns von unserem Luxusschiff zur Insel

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Santa Fé

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Boobies

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Pelikan im Anflug

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Seelöwen am Baden

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Unsere Gruppe mit den Seelöwen

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Wettschlafen

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Der Kleine spaziert zum Rest der Gruppe

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Posing

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Landscape

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Landiguana

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Fotoshooting mit dem Tierchen

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Freches Tier...

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Zurück am Strand

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Zurück auf dem Boot werden die Schnorchelutensilien verteilt

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Ich muss mal ein wenig Flossen anprobieren. Passt ausgezeichnet zu den Jeans, oder???

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Das Schlimmste ist das An- und Ausziehen des Wetsuits! Das dauert Stunden und benötigt jeweils fremde Hilfe...

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Die Gruppe kommt mit dem Böötchen auf der Insel an

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Die Iguanas scharen sich um die Kakteen. Immer wenn sie ein Blatt herunterfallen hören, stürzen sie sich drauf. Auch wenn wir Steine werfen, denken sie, dass es sich um ein Kaktusblatt handelt und laufen los!

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Landschaft dieser Insel

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Die Meeriguanas ziehen sich hier auf diesen Felsvorsprung zurück, um zu sterben

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Die Gruppe auf der Insel

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Diesen Vogel findet man nur auf Galapagos. Seine Augen funktionieren unter Wasser wie kleine Taschenlampen; sie leuchten rot!

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Überreste einer Krabbe

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Landeanflug

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Gruppe sterbender Iguanas

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Babyseelöwe. Da die Mutter am Fischen ist, muss das Kleine drei Tage ohne Futter auskommen!

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Überreste eines Seelöwen

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Unser Böötli

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Unter dem Boot durchfahren macht Spass :-)

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Cusco und heiliges Tal

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Wir verbrachten eine Nacht im heiligen Tal und schauten uns dort die Ruinen an, bevor wir nach Cusco zurückgingen. In Ollantaytanmbo im heiligen Tal ging ich mit Susanne 2 für 1 trinken. Oh je, das war eine sehr schwankende Angelegenheit!! Man könnte ja meinen ich sei zum Alki geworden auf dieser Reise. hahahahaaaa

Ich verbrachte total drei Nächte in Cusco. Eine Nacht traf ich Carlos, welcher mit seinen Freunden in Peru herumreiste zum Abendessen. Wir wollten anschliessend noch Salsatanzen gehen, aber leider fanden wir keine entsprechende Musik. So begnügten wir uns eben mit normaler Discomusik.
Am zweiten Abend ging ich mit Susanne in ein geniales Resti essen. Es wurden sogar garnierte Meerschweinchen serviert!!!
Und der dritte war auch gleich der letzte Abend in Cusco. Zuerst hatten wir ein sehr leckeres Abschiedsessen der Gruppe mit einer Tanzshow ohne Ende.
Danach ging ich mit Artur Biertrinken. Obwohl ich überhaupt kein Bier trinke, machte ich an diesem Abend eine Ausnahme. Es war wiedermal superspeziell, wie ich diesen Typen kennenlernte. Er wohnte im selben Hotel und lief mir durch halb Cusco nach, als ich morgens um sieben total zerzaust und mit einem Sack dreckiger Wäsche durch die Strassen ging, um eine Wäscherei zu finden. Nach einigen witzigen Bemerkungen hatte er mich dazu überredet, mit ihm noch Biertrinken zu gehen nach dem Abschiedsessen. Er sei eben auch nur noch diesen Abend in Cusco, ursprünglich kommt er aus Lima. Er spricht überhaupt kein Englisch und so verständigten wir uns in Portuniol (Mischung aus Portugiesisch und Spanisch). Es war ein soooo unglaublich witziger Abend, der damit endete, dass ich nur eine Stunde schlief und dann um fünf auf den Flughafen torkelte, um nach Quito zu fliegen... Aber es sind ja (noch) Ferien!!! :-)

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Das heilige Tal

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Am frühen Morgen im heiligen Tal

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Downtown Ollantaytambo

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Die Machupicchuträger und Führer werden zur Arbeit gebracht

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Mädchen in Wanne auf dem Markt

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Gebratene Meerschweinchen-- eine Spezialität

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Frau mit Pigmenten. Ich konnte mich kaum mehr lösen von dem Stand!

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Markt bei Cusco

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Marktfrau mit Handy

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Der Mann sagte, er sei im Fall kein Fotomodel :-)

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Alte Frau auf dem Markt

Besuch einer Lamafarm

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Tafel mit allen Lamaarten

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Die Lamafarm

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Die komischen Tiere. Susannes Kommentar: "Du, ich seh überall nur Alpacapullover rumlaufen!"

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Lamafüttern

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Schönes Tier, oder?

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Handwerk

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Wolle aus Lama und Alpaca

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Wolle färben mit Naturfarben

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Sacsayhuamanruinen bei Cusco. Die Ruinen gehören auch zum Unesco Weltkulturerbe

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Cusco von oben

CUSCO

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Kloster in Cusco

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Innenhof des Klosters

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Cusco

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Cusco by night

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Das geniale Resti in welchem ich mit Susanne war

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Dekorierte Meersau.......!!!

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Abendessen mit Carlos (r) und seinen spanischen Freunden

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Witziger Abend mit Artur

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Abendessen mit der Gruppe

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Schweizerfähnli auf dem Tisch :-)
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Fast die ganze Gruppe vereint

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Susannes Kommentar zu diesem Auftritt: "Oh guck, ne Panflötentuba!"

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Tanzspektakel
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Streik in Cusco

Die letzten beiden Tage streikten sie in Cusco. Das war sehr friedlich, da die Strassen von allen Autos befreit waren. Das einzige Problem war, zum Flughafen zu kommen. Aber da ich eh schon um fünf dort sein musste, erübrigte sich das. Die Strassen wurden erst nach sechs Uhr gesperrt.

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Hauptplatz in Cusco

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Kathedrale

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Streik und Demo auf dem Hauptplatz

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Die Bullen schwer bewaffnet

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Und sogar die Lamas machen mit!!!

Kuriositätien und ein paar Blüemlis

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Was sind wohl Hornomicrowaves???

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Ich hoffe, dass das Hotel seinem Namen KEINE Ehre macht...

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Interessante Schaufensterdeko. Sehr einladend...

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Machupicchu

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Susanne und ich starteten unser Machupicchuabenteuer mit einem RICHTIGEN Kaffee, der dem Preis nach aus Gold zu sein schien. Aber egal, wir hatten tagelang von Nescafe leben müssen, womit wir diesen Genuss redlich verdient hatten.
Danach gings mit der Perurail ca 2h durch ein wunderschönes Tal in Richtung Aguas Calientes. Die Zugfahrt war witzig, zumal wir einen sehr gesprächigen älteren Ami hinter uns hatten, der uns dauernd die Ohren vollschwafelte von seiner "present wife". Ich mutmasste, dass er Susanne als seine "future wife" auserkoren hatte, was wir beide sehr witzig fanden.
Aguas Calientes war dann eine enorme Enttäuschung! Ein schäbiges Nest, in welchem alles enorm überteuert ist. Na ja, die Touris bezahlen dort alles und Ausweichmöglichkeiten gibts nicht...
Wir begaben uns zum Hotel, welches wahrhaftig 70 (!!!) DOLLARS kostete und ein schäbiges Loch war! Wir konntens kaum glauben. Zu allem Elend entdeckten wir am nächsten Morgen, dass erstens die Bettwäsche nicht frisch war und wir zweitens Flohstiche hatten!!!! Grrrrrrr...
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Susanne und ich mit unserem Kaffee

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Perurail

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Unterwegs in der Eisenbahn (wie in der Schweiz!). Kommentar von Susanne: "Ja, aber so hohe Berge habt er net..."

Mit einem Bus wurden wir zum Machupicchu raufgefahren. Oben angekommen platzierten wir während wir warteten noch den obligaten Fun-stamp von Machupicchu in unseren Passport. Susanne sinnierte lange darüber nach, ob das wohl legal sei. Legal hin oder her, wir sind doch nur einmal an diesem imposanten Ort!
Die Anlage war schon fast menschenleer, da es bereits vier Uhr nachmittags war bei unserer Ankunft. Es war enorm imposant und beeindruckend! Ich begann gleich mit exzessivem Fotografieren, während die anderen zum Sonnentor raufstiegen. Dies ist der Eingang oberhalb der Anlage. Frage eines Mitreisenden: "Was wurde denn hier geopfert?" Reiseleiter:" Das ist kein Altar, das ist ein Eingang!" - " Aha, und gegen wen war dieses Tor errichtet worden?" Oh mann, es hat keinen Sinn!!!
Ich sonderte mich ab und setzte mich für eine Stunde auf einen Stein zum Meditieren. Keine Ahnung, ob es Einbildung war, aber es war eine enorme Kraft vorhanden. Einfach unglaublich!!!

So ein bitzli high musste ich dann zum Ausgang eilen, da Machupicchu um 17.30 schloss und auch die letzten Busse dann fuhren.

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Oben angelangt

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Mein Meditationsstein :-)

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Lamapicchu

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Downtown Aguas Calientes

Den Abend verbrachten Susanne und ich in einem gemütlichen Resti und plauderten mit einem Ami, welcher zu Schamanen reisen wollte und dort einige Zeit mit ihnen leben wollte. Sehr interessante Person.
Danach zogen wir uns in unsere Bruchbude zurück, weil wir am nächsten Morgen Punkt fünf Uhr in der Schlange des Busses stehen mussten. Wir wollten Waynapichu besteigen und die Zahl der Besucher für Waynapichu ist auf 400 pro Tag begrenzt.

So standen wir also früh morgens in der Warteschlange zum Bus. Um uns herum gähnende Gesichter und andere Frühsportler. Nach der Busfahrt hiess es nochmals Schlangestehen vor dem Eingang und danach gleich nochmals beim Eingang zum Waynapichu. Wir sahen so manch interessante Person. Da waren zum Beispiel stockbesoffene Engländer, die sich morgens um sechs kaum auf den Beinen halten konnten und unbedingt auf den Berg steigen wollten! Der eine hatte bereits Arme und Beine eingebunden... Auf jeden Fall wurden sie nicht reingelassen und mussten sich zuerst ausnüchtern. Oder dann waren da die frechen, welschen Schweizer, welche sich einfach gleich mal vor uns in die Schlange quetschten und dann natürlich kein Englisch verstanden. Susanne bediente sich der universellen Zeichensprache und ich konnte mich kaum halten vor Lachen!!!

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Morgens um fünf in der Warteschlange

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Nächste Warteschlange am Eingang zur Anlage

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Unser Superguide Soul macht uns die Stempel in die Pässe

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Waynapichu morgens früh

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Der Aufstieg auf Waynapichu
war recht happig. Dafür wurden wir mit einer unglaublichen Aussicht belohnt! Wir blieben einige Zeit dort oben, bevor wir die ganzen steilen Stufen wieder runterhüpften. Anschliessend wurden wir noch durch die Anlage geführt. Die Führung war jedoch eine Katastrophe und wurde von Fragen begleitet, wie zum Beispiel folgender: "Lebte nur eine Familie hier?" Susannes flüsternder Kommentar dazu: "Ja klar, und sie haben über 300 Jahre Inzest betrieben..."

Wir blieben wieder bis die Tore schlossen und genossen die ganze kraftvolle Atmosphäre bis zum bitteren Ende. Ich wäre gerne noch viel länger geblieben. Es war wirklich einer der schönsten Orte soweit auf meiner Reise.

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Aussicht von Waynapichu auf die Ruinenstadt

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Susanne und ich auf Waynapichu

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In der Anlage

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Im Spiegel des Wassers haben die Inkas die Sterne gesehen und beobachtet

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Tempel des Condors

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Danipicchu

Studie von Machupicchubesuchern

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Ami

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Engländer

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Engländer mit Kriegswunden (sorry, das Foto lässt sich nicht drehen!! Bitte Compi auf den Kopf stellen.)

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Nochmals der arme arme besoffene Engländer nach dem Rausschmiss

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Japan

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Eine Mischung aus Spanierin und Orient

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Japan

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Ami

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Mein Favorit, ein Japaner auf Reisen lässt sich leider auch nicht drehen :-(

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Mein Favorit mit seiner Frau

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Der Lamafotograf

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Ein sehr rücksichtsvoller Touri; transportiert die Kippe im Schuh!

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Hier ist nix mit Telefonklauen; die sind alle angekettet!!!

TIERISCHES

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Natürlicher Rasenmäher (rechts im Bild)

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Lama in seinem Haus

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"Äxgüsi, aber das isch MIS Hus!!!" Lamacrossing

Rückreise

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Aguas Calientes

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Markt in Aguas Calientes

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Es gibt soooo viele doofe Mützen.

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Wie hygienisch! Bathingsuits for rent!

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Wäschetrocknen a la Machupicchu

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Das Ganze wird von einer Gans und einem Hund bewacht

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Ganshund

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Kinderkrieg!

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Und noch mehr davon!

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Der super Kern der Gruppe :-)

Die Fahrt ging zurück mit der Perurail. Zur allgemeinen Erheiterung wurde uns auf der Fahrt eine Modeshow geboten! Das wäre doch mal was, um der SBB zu mehr Beliebtheit zu verhelfen!!!

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Mit diesem Wesen begann die Show. Er erschreckte die Gäste, indem er sich von hinten anschlich!

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Gruppenbild der Models

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Titicacasee

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Grastransport

Der Tag in Puno begann mit dem halbstündigen Warten auf einen Milchkaffee. Als der Kaffee dann kam, war er schwarz. Der Herr der Bruchbude meinte nur, er habe die Milch vergessen... war ja auch nur ein Detail. Aber so ist das in Peru, nicht weiter schlimm.

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Karte der Inseln

Der Titicacasee ist der grösste See in Südamerika. Er umfasst eine Fläche von 8.288 km²! Bolivien und Peru teilen sich das Gewässer. Darauf schwimmen 42 von Menschen hergestellte Inseln.

Wir wurden auf ein Touriboot gebracht, um zuerst zu den Uros Inseln gebracht zu werden. Diese Inseln sind aus kreuzweise aufeinandergeschichtetem Schilf gebaut, welches auf einem Wurzelgelfecht liegt. Die Inseln schwimmen also und müssen immer gut verankert sein. Der Guide der Insel, welche wir besuchten meinte nur:" Vor allem über Nacht müssen wir die Insel gut befestigen. Sonst wachen wir eines Morgens in Bolivien auf und haben keinen Pass!"

Die Führung und der Besuch der Inseln war so gut inszeniert, dass wir erst mit der Zeit bemerkten, dass die Leute niemals auf den Inseln wohnen können. Sie sind wohl wie in einem Freilichtmuseum einfach tagsüber dort. Aber wir wurden fleissig den ganzen Tag über angelogen. Es wurde uns erzählt, dass die Familien dort wohnen und wir doch den armen, armen Menschen helfen sollen, indem wir was kaufen. Wir wurden richtig wütend, als wir den Betrug entdeckten! So belogen- und für dumm verkauft zu werden ist schon eine eigene Erfahrung...

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Der See mit Puno im Hintergrund

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Puno

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So siehts im Touriboot aus; da wurde einfach ein Bus zerlegt und zweckentfremdet

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Die heissen Damen dürfen natürlich auch nicht fehlen

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So sehen diese Inseln aus

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Ein kleiner "Inselbewohner"

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Die Führerin erklärt die Bedeutung eines Wandbehangs

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Der Häuptling der Insel erzählt über den Aufbau der Inseln und die Bräuche der Bewohner

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Interessant konstruierter Turm; ich war auch oben

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Aussicht vom Turm aus

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Verkauf der Produkte

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In den Hütten sieht's so aus. Die Solarzellen für den ach so wichtigen Fernseher werden angeblich vom Staat gesponsert...

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Touris auf dem Schiff. Die Einheimischen singen ein englisches Farewell-Lied

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...und tschüss...

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Eine Insel mit Teich

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Die Bewohner dieser Insel entschieden sich, ihrem Turm eine Fischform zu geben

Danach ging die Tour weiter zur Taquile Insel. Dies ist eine richtige Insel und ich glaube auch, dass dort wirklich Leute wohnen. Aber alles war natürlich sehr touristisch aufgemacht. Wir bekamen viele Schmuckstücke oder sonstige Handarbeiten angeboten und sahen einen etwas zu sehr improvisierten Tanz. Na ja, angesichts dessen, dass man ausser auf einem Tourischiff wohl nicht zu diesen Inseln kommt, liessen wir uns das gefallen. Aber es war auf jeden Fall nicht unser Lieblingstag geworden.

Auf der Rückfahrt hatten wir die Ehre 2.5 Stunden einer Bulgarin zuzuhören, die sich enorm gerne selbst sprechen hört. Sie sprach ungelogen die ganze Zeit ohne Punkt und Komma. Wenn ihre Opfer sich dann mal abwandten sprach sie einfach auf jemand anderen ein. Das war echt ein Phänomen!!! Einer unserer Gruppe meinte nur: "Du, also manchen Leuten muss man sogar im Grab den Mund zubinden...".

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Die Frauen waschen die Wäsche wirklich direkt am See!

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Die Touris müssen sich von einem Boot zum nächsten hangeln, um an Land zu kommen

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So werden die Handarbeiten hergestellt

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Taquileinsel

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Wie die Ameisen kommen die Touristen an und schleppen sich den Berg hoch

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Sehr improvisierter Tanz

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Sogar die Touristen könnens fast besser :-)

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Sicht zum Hauptplatz

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Ein strickender alter Mann

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Ausblick auf den kleinen Hafen hinunter

Eine meiner Lieblingsfrüchte ist die Maracuja (Passionsfrucht). Bei JEDER Gelegenheit schlürfe ich einen Maracujasaft oder seit ich mit Susanne unterwegs bin, löffeln wir die sauren Dinger auch auf den Fahrten im Bus!

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Wettsch en Biss???

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GALAPAGOS------Quito

-17 °C

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Am Flughafen von Cusco
begann, was mir wohl von nun an noch einige Male passieren wird... Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass mein Gepäck 14kg Übergewicht habe! ( vom Handgepäck mal abgesehen). Die Airline wollte natürlich Dollars sehen dafür, aber irgendwie hab ich mich da rausgeplaudert. Nach einer halben Stunde portuspanisch liessen sie die Koffer ohne zusätzliche Moneten gehen. Juhui!

Der Flug von Lima nach Quito war sehr abenteuerlich!!! An Board war die bolivianische Marathonnationalmannschaft. Die etwa 20 Herren waren lustig. Sie machten auf dem gesamten Flug Tiergeräusche nach. So war da mal ein Hahn, dann ne Katze oder ein Esel. Es war echt super lustig und die Stewardesseen kriegten sich kaum mehr ein vor lachen.
Leider war der Flug an sich alles andere als lustig. Ich glaube, das war der erste Flug des Piloten. Beim Starten wurde mir halb schwindlig, so schnell stieg die Maschine. Unterwegs wurde mal während gefährlichen Schaukeleinheiten mitgeteilt, dass wir uns anschnallen und den Anweisungen des Personals folgen sollten. Ich hab mich schon etwas höher im Himmel gesehen. Ausserdem waren auf dem Flug Laptops, Handys usw. erlaubt!!! Als wir dann etwa eine Minuten über der Landebahn schwebten, nachdem das Flugzeug zuvor schrecklich geschaukelt hat beim Anflug war es um meine Fassung geschehen. Ich betete nur noch! Der Vogel war irgendwie nicht runterzukriegen!!! Irgendwann klappte es und es folgte eine Vollbremsung. Alle Passagiere schauten sich entsetzt an und applaudierten aus Erleichterung spontan. Auch den Sportlern stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben!

Nach den vielen Pass- und Gepäckskontrollen in Quito unterhielt ich mich mit einem der Sportler und ging einfach mit ihnen mit zum Ausgang. Ich realisierte zu spät, dass etwa fünfzig Journalisten, Kamerateams usw. dort standen und die Ankunft der Sportmannschaft aufnahm. Und ich mitten drin!!! Grrrr, das war wiedermal tyyyypisch!!!! Mit hochrotem Kopf verdrückte ich mich hinter ein Blumenbouquet und dann weiter in Richtung Passkontrolle.

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Mein super Hotelzimmer in Quito; Fünfstern...

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Jose und ich im Ausgang in Quito

Ich traf Jose am Flughafen, als er mir half mein Gepäck zu schleppen, obwohl er noch seine schwere Kamera tragen musste. Wir plauderten ein wenig, dann wurde ich abgeholt. Später am Rotlicht einer Kreuzung sass er im Auto neben mir und erkundigte sich bei meinem Fahrer nach dem Namen meines Hotels.
Ein paar Stunden später, ich kam gerade von meinem ersten zweistündigen Geldwechselversuch in Quito zurück, hatte ich bereits ein Zettel im Hotelzimmer meiner Fünfsternbude mit einer Einladung zum Nachtessen. Keine Ahnung, wie Jose mich ausfindig gemacht hatte ohne meinen Namen zu kennen! Anyway... wir machten gemeinsam Quito unsicher, obschon ich am Tisch fast einschlief! Ich hatte die vorhergehende Nacht nur eine Stunde geschlafen!
Jose ist Kameramann eines argentinischen Sportsenders. Er scheint einen genialen Beruf zu haben, dauernd irgendwo in der Welt unterwegs. Von ihm erfuhr ich auch, dass es sich bei den Sportlern im Flugzeug um die Nationalmannschaft des bolivianischen Fussballs handelte und nicht um Marathonläufer. Sie trugen lediglich Trainingsuits mit der Aufschrift "Marathon". Und was lernte ich daraus? Nicht überall wo Marathon draufsteht, ist auch Marathon drin! Übrigens hab ich mich dann später noch im Fernsehen gesehen, als sie in den News von der Ankunft der Fussballmannschaft berichteten. Wie die Faust aufs Auge habe ich in die Gruppe der grün gekleideten gepasst!!!

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Am nächsten Morgen gings früh los. Die Reise war perfekt organisiert! Uns wurden dauernd Infos gegeben und die Guides kümmerten sich einfach um alles! Wir flogen zwei Stunden von Quito auf die Galapagos Inseln. Das erste Mal in meinem Leben mussten sie mich am Flughafen ausrufen, weil ich wiedermal einen Geldwechselversuch startete, anstatt einzuchecken!

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Auf den Inseln angekommen, stellten wir alle fest, dass die Luft viel weicher war. Wir sind uns wohl der verschmutzten Luft zu Hause gar nicht mehr so bewusst. Die Landschaft und das Wasser des Meeres sind atemberaubend. Wir erholten uns fast nicht mehr! Die Guides brachten uns auf unsere Luxusyacht, wo wir erstmal unsere Zimmer bezogen.
Am Nachmittag gings dann auf eine Riesenschildkrötenbesichtigung. Das war sehr interessant, zumal unser Guide uns sehr viel über die Tiere erzählte. So können sie bis zu 180 Jahre alt und 220 kg schwer werden! Es ist einfach unglaublich, wie RIESIG die Tiere sind! Er erzählte viel darüber, wie sie nun versuchen die Schildkröten wieder vermehrt anzusiedeln. Die Tiere legen die Eier ca 30cm unter die Erde. Die kleinen Schildkröten entwickeln im Ei einen einzigen Zahn, damit sie die Schale aufbrechen können und sich dann durch die Erdschicht nach oben arbeiten können...
Es war ein sehr beeindruckender Ausflug.
Am Abend kriegten wir ein sehr gutes Essen und uns wurde die Crew vorgestellt. Es sind 10 Männer, welche für uns 10 Passagiere arbeiten!!! Undlaublich!

Das Beste ist auf dem Boot zu schlafen. Das ist wie die ganze Nacht in einer Wiege zu liegen. Sehr entspannend. Gegen Morgen, wenn die Wellen grösser werden ist es dann eher abenteuerlich und wir getrauten uns nicht aufzustehen. Na ja, so ganz seefest bin ich dann doch noch nicht. Aber auch die anderen haben mit Übelkeit zu kämpfen.
Am ersten Tag besichtigten wir eine Insel mit einer Seelöwenkolonie. Das war sehr eindrücklich. Die Tiere hatten auch keine Angst, sondern kamen sogar zu uns hin! Weiter sahen wir zwei Landleguane, welche ebenfalls ziemlich zutraulich waren. Das Eindrücklichste war jedoch das Schnorcheln. In glasklarem Wasser konnten wir direkt vom Boot aus schnorcheln gehen. So was Schönes hab ich noch nie gesehen! Fische in allen möglichen schillernden Farben! Und die Seelöwen schwammen mit uns! Sie kamen bis ganz an uns ran, dann tauchten sie um uns herum, wie zum zeigen, dass sie im Fall besser schwimmen konnten als wir. Sie kamen immer wieder, als wollten sie mit uns spielen. Einigen von uns bissen sie sogar in die Flossen! Es war sooo lustig!
Nach dem Schnorcheln wurden wir auf dem Boot von der Crew mit heisser Schokolade begrüsst. Der Service hier ist wirkilch vom Feinsten!

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Ankunft auf dem Miniflughafen auf Galapagos

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Unser Flugi der Galapagos-air

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Das Gepäck wird per Traktor und Anhänger in die Wartehalle gebracht

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Am Eingang des Nationalparks

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Statue neben der Tafel. Frage eines Mitreisenden:" Why does he have a gameboy in his hand?"

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Nach dem Flug gings 1h per Bus weiter, dann per Fähre und dann nochmals per Bus zum Hafen, wo unsere Superyacht lag.

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Unser firstclass Schiff

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Mit diesen Dungys werden wir rumchauffiert. Die Yacht bleibt auf offener See.

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Unsere Koje. Vom Feinsten!!!

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Upper deck. Hier können wir ungestört sünnelen.

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Im Boot. Hier die Bar und das Wohnzimmer. Mit eigener Videothek.

ERSTER AUSFLUG INS REICH DER WUNDER

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Seaiguana mit Krabbe am Bein

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Erklärungen unseres Guides Toni zur Insel Santa Cruz

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Dies ist ein Brukasten für Eier der Riesenschildkröten. Das Provisorium stammt aus den 80er Jahren und weil es sich so gut bewährt hat, wird es heute noch verwendet. Betrieben wird das Ganze mit einem Haarföhn!

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Junge Riesenschildkörten. Sie tragen Nummern, aber es werden keine Wettrennen veranstaltet :-)

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Diese Schildkröte hat am Vorabend zu viel getrunken und leidet nun unter einem Hangover...

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Im Schildkrötenpark

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Lizard

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Riesenschildkröte und ich

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Guet Nacht

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Ich mit zwei anderen schlafenden Schildkrötlis

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Grössenverhältnis der Tiere...

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...und noch ein Posing mit den imposanten Tieren

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Jessica und ich mit unseren gemieteten Wetsuits

Zurück auf dem Boot

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Faulenzen im Livingroom

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Vor dem Abendessen. Der Guide schreibt das Programm an die Tafel.

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Das Essen war echt genial! Hier ein Riesenfisch, welcher ausgezeichnet mundete :-)

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Seltsame Grillgewohnheiten....

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Colca Tal – Puno

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Tag 6

Ich musste um halb Fuenf aufstehen! Beinahe noch im Tiefschlaf spielte ich ein wenig mit der restaurantansaessigen Katze, anstelle Filterkaffe zu schluerfen. Die Peruaner haben das Fruehstuecken sicher nicht erfunden!
Etwas spaeter holten wir die Fuenfsternis ab, um zum Cruz del Condor zu fahren. Leider erreicht man diesen Punkt nur ueber eine nicht enden wollende, staubige Naturstrasse. Inklusive eines so dicht verstaubten Tunnels, dass der Fahrer im Schrittempo und ohne etwas zu sehen durch den Stollen kriechen musste. Etwas klaustrophobisch war das also schon!

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Eine Werkstatt morgens um 6 Uhr

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Die Berge im Morgenrot

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Allgemeines Erwachen...

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Blick hiner die mittelalterlichen Mauern

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Sehr praktisches Velo. Ich mit meinem vielen Gepaeck koennte sowas auch gut gebrauchen!

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Auf dem Dorfplatz erwarete uns ein traditioneller Tanz, morgens um 7 !

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Von Tee ueber Socken wird hier alles verkauft!

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Cocatee

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Susanne schmeckt die Bruehe nicht wirklich....

Am Kreuz des Kondoren angekommen konnten wir tatsaechlich einige dieser imposanten Voegel fliegen sehen! Sie haben eine Fluegelspannweite von ca. 3 Metern!!! Echt beeindruckend!
Wir wanderten, so gut dies ging auf fast 4000 Metern Hoehe zu einem anderen Aussichtspunkt. Ich muss schon sagen, dass nicht nur die aelteren Generationen leicht ausser Atem gerieten.

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Colca Tal

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Cruz del Condor (3800 m.ue.M)

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Der Canyon aehnelt seinem grossen Bruder in den USA

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Condore

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Auch hier wird viel zu verkaufen versucht

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Susanne, Doris und ich (v.r.)

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Im Stein ist ein Modell des peruanischen Ackerbaus eingemeisselt

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Die Mutter des Jungen verkauft uns saure Kaktusfruechte. Schmecken wie Kiwis und sehen auch so aus.

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Familienausritt

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Handwerksproduktion

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Schafhirtin

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Dieser Vogel wurde angeblich gefunden, als er noch klein war.

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Wir fuhren dann mit einigen Stopps und Besichtigungen die Staubstrasse wieder zurueck. Unerwegs goennten wir uns erneut einen Cocatee, da wir ja schon wieder ueber diesen hohen Pass nach Puno am Titicacasee fahren mussten. Susanne und ich machten ein Wettgrimassenschneiden, als wir die Bruehe hinunterwuergten!
Danach gab es im Colca Tal noch ein typisch peruanisches Mittagessen. Sprich, alle Touris aus dem Tal wurden in ein Restaurant gebracht, um sich dort uebers Buffet hermachen zu koennen. Es hat gut geschmeckt, auch wenn das Essen etwas scharf war...

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Wir besuchten den Markt in Chivay

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Da schlaegt mein Herz gleich hoeher!!!

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Herr an der Naehmaschine!!!

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Touribuffet

Tja, und schon wieder folgten 6h Busfahrt, so dass ich gar nicht mehr viel mehr berichten kann. Aber dafuer lasse ich die Bilder sprechen :-)
Erneut erreichten wir unser Ziel, die Stadt Puno, als es schon dunkel war.

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Ob der Name Programm ist???

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Arequipa - Colca Tal

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Tag 5

Am Morgen hatten wir in Arequipa noch eine Stadtfuehrung zu Fuss. Die Fuehrung war jedoch ziemlich schlecht und ich beschraenkte mich aufs Fotografieren, anstelle zuzuhoeren. Danach setzte ich mich in der Einkaufsstrasse ab.
Die Reisegruppe ist mittlerweile in zwei Lager gespalten, so dass wir es in unserer Gruppe sehr lustig haben. Ich bin immer mit einem deutschen Ehepaar (beides Anwaelte und sehr humorvoll), ihrer Begleiterin Doris und Susanne aus Salzburg zusammen. Wir witzeln die ganze Zeit und ein ironischer Spruch jagt den naechsten...

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Brunnen downtown Arequipa

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Innenhof eines anderen Klosters

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Mit Hut geht also gar nicht...

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Blumen vor der Kirche

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Downtown mit Bergen im Hintergrund

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Am Strassenrand....

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Schuhputz mit Fernsehanschluss mitten auf der Strasse!

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Strassenbau

Nach Arequipa wurden wir etwas ausserhalb noch auf eine Anhoehe chauffiert, so dass wir den Blick auf die Stadt und die beiden Vulkane rund herum geniessen konnten. Leider ging es zwei unserer Mitreisenden gar nicht gut, so dass wir oefters stoppen mussten. Ich glaube, dass ich mittlerweile ein wenig abgehaertet bin, da ich sonst ja auch sehr anfaellig bin! Aber die Erinnerungen an eine Gruppenreise in Mexiko, bei welcher ich die Haelfte der Zeit halb lebendig im Bus mitreisen musste, finde ich heute noch schlimm!!!

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Vom Aussichtspunkt aus

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Eines der Hauptgerichte hier sind gebratene Meerschweinchen. Hier die noch lebende Version davon.

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Arequipa und der Vulkan im Hintergrund

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Schulkinder in Action. Alles Knaben und einige tragen sogar Kravatten!!!

Nach den Besichtigungen gings los auf eine 6 (!!!) stuendige Fahrt ins Colca Tal. Ich wusste beinahe nicht mehr, wie ich mich hinsetzen sollte!
Wir hielten dann in einer Raststaette um einen Cocatee zu trinken. Die Cocablaetter sollen die Hoehe ertraeglicher machen. Hauptsache man glaubt daran! Das ist ja nicht bei allen Drogen so :-) Aber schmecken tut der Tee einfach wiiiiderlich! Ich hab die halbe Zuckerdose reingeleert!
Der Weg fuehrte uns anschliessend ueber einen Pass, welcher sich auf 4920 m.ue.M befand!! Gleichzeitig war dies auch der hoechste Punkt der Reise. Wir stiegen aus, um ein paar Fotos zu machen. Ich hatte echt Probleme mit der Atmung und mir wurde auch etwas dizzy. Aber Kopfweh oder Uebelkeit wie die meisten meiner Mitreisenden hatte ich zum Glueck nicht! Ich fuehlte mich relativ fit, waehrend die restliche Truppe so etwas vor sich her kroch. Wir waren froh wieder alle im Bus zu sitzen und runter ins Tal fahren zu koennen. Ich glaube jedoch, dass dieser Stress fuer den Koerper nicht wirklich foerderlich ist. Ich war am Abend so muede wie nach zwei durchgemachten Naechten!

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Ein Haus in der Wueste

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Alpacas und Lamas weiden hier friedlich nebeneinander

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Es gab sogar Eis zu besichtigen!!! Ich fuehlte mich grad wie zu Hause!

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Schafwettrennen um die besten beiden Sitzplaetze. Hier haben wir den Cocatee getrunken, um uns etwas zu benebeln.

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Auch auf dem hoechsten Pass laeuft das Verkaufsgeschaeft in bitterer Kaelte

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Ich auf 4910 Metern ueber Meer!!!!

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Auf dem Weg ins Colca Tal

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Alpacacrossing

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Hinter der Familie mit dem Lama sieht man das Mittelalterdorf Chivay

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Im Tal angekommen. Die Lanschaft ist nun gruen, was schon ein wenig seltsam ist fuers Auge!

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Das Colcatal ist eine Reise ins Mittelalter! Die Haeuser waren alle noch aus Steinen gebaut, zum Teil mit Stroh bedeckt. Auf den Strassen begegneten uns Kuehe, Schweine, Esel usw. Die Leute lebten die meisten von der Landwirtschaft und wohl etwas auch vom noch sehr zurueckhaltenden Tourismus.
Wir kamen am Abend spaet an, so dass es schon fast dunkel war im Mittelalter, da es auch beinahe keinen Strom gibt.
Die Fuenfsternreisenden wurden im Hotel abgeladen und wir wollten zum einzigen Backpacker im Ort fahren... leider leider war das Hostel geschlossen! Hm... ich sah mich schon zwischen den Ziegen und Lamas auf den Weiden schlafen. Da unser Reiseleiter nicht mit Organisationstalent gesegnet ist und es auch schon erheblich dunkler wurde, fand ich das nicht sooo lustig. Zum Glueck erwies sich der Fahrer als Retter in der Not und organisierte mir ein Zimmer in einer Bruchbude im naechsten Ort. Mir war es egal, dass ich nur kalt duschen konnte und mein Bett auch beinahe auseinander fiel. Ich wollte nur noch essen und schlafen! Zum Abendessen gabs noch eine Folkloreshow fuers Auge dazu! Das war sehr unterhaltsam... Eine Touristin musste sich sogar fuer den Spass auf den Boden legen und auspeitschen lassen!!!

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Traditioneller Tanz und Lifemusik

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Der Herr Taenzer auf dem Boden

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Die Touristin liess sich freiwillig auf dem Boden auspeitschen...

Sehr muede und nun doch von etwas Kopfschmerzen geplagt sank ich spaet ins Bett.

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Puerto Inka – Camana – Arequipa

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Tag 4

Den vierten Tag starteten wir frierend am Frühstückstisch in Puerto Inka. Auf dem Programm stand eine sechsstündige Autofahrt nach Arequipa.
Die Fahrt war dann auch unheimlich lange. Wir durchquerten weitere Wüsten und das Auge gewöhnte sich langsam an die trostlosen Grautöne der Landschaft. Jeder kleinste Farbfleck fiel mir nun auf. Ich denke, dass die Menschen in dem Teil Perus so farbig gekleidet sind, um wenigstens ein wenig Kontrast in die Umgebung zu bringen.
Wir assen in Camana zu Mittag. Als wir ins Dorf hineinfuhren, fiel uns der Hauptplatz auf, der aussah wie der Hauptplatz in Nazca und in anderen kleinen Dörfern. Ich äusserte die Vermutung, dass es wohl so was wie einen Katalog geben musste, in welchem man Dorfplatzbausteine bestellen konnte. Dann musste man den Bausatz nur noch nach Gutdünken im Zentrum anordnen und fertig war das Wunderwerk.
Wir assen in einem sehr unspektakulären Restaurant und verliebten uns vom Fleck weg in die Fingerpuppen, welche verkauft wurden. Susanne und ich konnten uns fast nicht mehr erholen und hätten am liebsten gleich alle gekauft! Danach machten wir uns einen Spass daraus, die Püppchen anzuwenden. Doris meinte auf der Weiterfahrt: „Hey Daniela, diese Puppen kannst du bestimmt gut gebrauchen in der Schule.“ Ich lachte und stellte mir das bildlich vor, wie ich die Hobbygangsters mit den Fingerpuppen begrüsse am ersten Tag. Die pupertierenden Schüler würden denken: „Der Frau Bösch haben aber die Ferien nicht so gut getan...“

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Unterwegs dem Meer entlang von Puerto InKa nach Aeriquipa

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Eine weitere Sandraeumung

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Besuch einer Kirche an der Strasse. Wir mussten eine Kerze anzuenden, um unsere Weiterreise zu schuetzen. Das tun anscheinend alle Durchreisenden.

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In der Kirche. Nur ein wenig ueberladen...

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Autostopp auf peruanisch

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Busentsorgung in der Wueste

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Wie in Amerika!

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Landschaft (es wird gruener!!!)

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Der Hauptplatz aus dem Bausteinkatalog

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Fingerpuppen!!!!

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Susanne mit ihren Puppen. Wir hatten eine solche Freude daran!

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Taxi...

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Dieses Taxi ist nur fuer harte Burschen gedacht!

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Hier sind Hauswaende gestapelt

AREQUIPA

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Die Berge vor Arequipa

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Park in Arequipa

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Downtown Arequipa

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Arequipa at night

Vor Aeriquipa konnten wir dann erstmals die hohen, schneebedeckten Berge der Anden sehen. Rund um Arequipa gibt es drei Vulkane. Die Stadt selbst ist sehr sauber und gepflegt und enorm auf den Tourismus ausgerichtet. Wir quartierten die anderen im noblen Hotel ein und fuhren dann zu meiner Bleibe. Gleich darauf mussten wir uns schon wieder besammeln, um das Dominikanerinnenkloster St.Kathalina zu besichtigen. Es war schon dunkel, als wir dort ankamen.
Die Führung war auf Deutsch und sehr interessant. Die klösterlichen Mauern verbreiteten eine ganz enorme Stimmung. Beinahe die ganze Anlage war in Kerzenschein getaucht und es roch nach frischen Blumen. Ich war echt hin und weg von diesem Ort und wäre am liebsten geblieben. Dieser Ort hatte entgegen meiner Erwartungen nur wenig Ähnlichkeit mit dem Kloster, in welchem ich letztes Jahr eine Woche war. Auch die anderen der Gruppe waren sehr beeindruckt.
Es war seltsam sich vorzustellen, dass die Nonnen hier zwischen 12 und 14 Jahren „eingeliefert“ wurden von ihren Familien. Dann wurden sie zwei Jahre in ihre Zelle gesperrt, wo sie sich überlegen mussten, ob sie im Kloster bleiben wollten! Die Führerin erzählte uns, dass die Nonnen nicht lesen konnten. Frage eines Mitreisenden:“ Haben sie denn all die Gebete auswendig gelernt, wenn sie nicht lesen konnten?“ Worauf Susanne mir ins Ohr flüsterte:“ Nee du, die hatten doch nen Ipod im Ohr mit allen Gebeten drauf...“

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Fernsehshow im Kloster

Nach diesem eindrücklichen Besuch zerstreute sich die Gruppe in den vielen Touriboutiquen. Ich ging jedoch früh zum Hotel zurück. Diese Art zu reisen macht mich regelmässig enorm müde! Wir stressen von einem Ort zum anderen, übernachten nur eine Nacht im jeweiligen Hotel und haben von morgens um sechs bis abends um zehn Programm!! Vom Land und den Leuten bekomme ich so gar nichts mit...Aber dafür muss ich nichts selbst organisieren. Es hat alles Vor- und Nachteile.

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Zum Schluss noch ein eigentuemlicher Transport

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Nazca – Puerto Inka

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Aus Wikipedia:
Die Nazca-Linien, sind riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru. Benannt sind die Linien, die Wüste und die Kultur nach der unweit der Ebene liegenden Stadt Nazca. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen, sowie Figuren mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien nur wenige Zentimeter tief. Durch die enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung zu erkennen.
... Immer noch ist vieles ungeklärt, jedoch wird eine Mischung aus agrikultureller, astronomischer und religiöser Bedeutung der Linien angenommen. So gibt es deutliche Zusammenhänge zwischen den Richtungen mancher Linien und Sonnwendpunkten.

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Der Kolibri

Tag 3

Am Morgen erwachte ich mit flauem Gefühl im Magen. Ich wusste, dass wir um 9 Uhr in einem Kleinstflugzeug mit einer Kapazität von fünf Personen über die Nascalinien fliegen werden. Ich hatte die feste Absicht, mir beim Frühstück ein wenig Mut anzutrinken, brachte dann aber nicht mal Kaffee runter...
So wurden wir zum kleinen Flughafen gebracht. Natürlich hatten andere Touristen auch noch diese Idee, so dass wir eine geraume Zeit warten mussten. Da unser Guide weder einen Dynamik- noch einen Organisationspreis gewinnen würde, war es eine ziemlich mühsame Angelegenheit, bis die ganze Gruppe geflogen war.
Ich stieg also zitternd in die Maschine und setzte ganz professionell die Kopfhörer auf. Susannes Kommentar: „Siehste so hat die Fliegerei angefangen“. Sehr tröstlich. Es fehlte nur noch die Ledermütze, dann wäre das Szenario perfekt!
Das Kistchen bewegte sich in Richtung Startpiste und mein Herz pochte zum Zerspringen. Es war eine solche Massenabfertigung, dass mir nicht mal ein letztes Bild vor dem Geschoss gegönnt wurde. Keine Zeit für Extravaganzen der Touristen.
Der Start ging gut und ich fühlte mich erstaunlich sicher. Aber dann begann der Pilot Kurven zu fliegen, dass mir total schwindlig wurde. Ich musste mich am Vordersitz festkrallen und zeiten weise hatte ich das Gefühl, dass mir ganz schwarz vor Augen wird. Sowas hab ich nicht mal im Europapark auf dem Silverstar erlebt! Auch Madame Vielfliegerininmikroflugzeugen neben mir schien der Übelkeit nahe zu sein. Sie wisperte nur: „ Die Kurven könnte man auch anders fliegen! Das macht der absichtlich!“
Halb benommen versuchte ich die Bilder auf dem Boden zu fotografieren und hoffte inständig, dass das Kurvenfliegen nun ein Ende habe. Dem war natürlich nicht so. Nach einer halben Stunde Flug kehrten wir zum Flughafen zurück. Ich verbot mir an Salznüsse oder Milch zu denken, da sich mein Magen nun aktiv gegen das Abenteuer wehrte. Ich managte meine Gedanken bis zum Landen und stürzte dann ziemlich verwirrt und mit Kopfschmerzen von all der Aufregung zur Damentoilette. Dort verbrachte ich eine gute halbe Stunde....und ich schwor mir: NIE WIEDER!!!

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Das nette Schild, welches vor dem Betreten der Startpiste gezeigt wird.

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Unser Flugi

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Mein Gesichtsausdruck spricht Baende, oder???

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Heil gestartet

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Der Astronaut - die einzige Figur, welche in den Felsen geritzt wurde

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Spinneli

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Die Haende

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Der Turm, welchen wir am Vortag bestiegen haben, von oben.

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Nazca von oben

Ich konnte meinen brummenden Schädel auf der langen Fahrt nach Puerto Inka ein wenig erholen. Puerto Inka ist ein einziges Hotel in der Mitte der Steinwüste, direkt am Meer. Kilometerweit kein anderes Haus. Dort residierten wir eine Nacht im fürstlichen Zimmer, während andere Abenteurer in der Kälte draussen zelteten und auch noch im eiskalten Meer schwammen!!! Ich fühlte mich grad ein wenig deplacé in der Fünfsterngruppe und begann auch bald mit einem der Abenteurer ein wenig zu plaudern. Sie waren während sieben Wochen von Rio nach Lima unterwegs mit dem Bus und den Zelten. Sooo cool!!!

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Ein Wohnhaus

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Sandraeumung

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Puerto Inka

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Unser Grüppchen
besichtige noch ein paar alte Steine, sprich ein Inkadorf hinter dem Hotel. Dort lagen sogar noch Knochen in den Gräbern. Na ja, war wohl ne touristische Inszenierung. Obschon wir es sehr seltsam fanden, dass die Touristen einfach so in Ausgrabungsstätten von Archäologen herumstampfen durften!
Ein weiteres Müsterchen aus dem Gruppenalltag: Der eine Herr fragte den Guide als wir am Meer standen: „Gibt’s denn hier in Peru auch Flut?“.... die Antwort dazu:“ Ja, manchmal.“ Es ist echt wie in einer Komödie!

Nachdem wir ein wenig guten Rotwein getrunken hatten, wollten die Damen der Gruppe unbedingt einen Salsacrashkurs von mir. Das war echt witzig und so tanzten wir auf der Terrasse vor den Zimmern in eisiger Kälte Salsa. Die Herren schüttelten nur die Köpfe und verzogen sich in die Zimmer. Die hatten wohl Angst, dass sie auch dran glauben mussten!

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Die Hotelanlage von meinem Zimmer aus

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Einige Mitglieder des Reisegruepplis vor dem Essen

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Mein Dessert

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Es ist Winter...

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Mitten im Outback!

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Tafel beim Eingang zum Inkadorf

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Grab mit Knochen

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Inkadorf

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Aufbewahrungsraeume

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Reisegrueppli von hinten

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Miss Sturmfrisur

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Ica – Nazca

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"Je mehr man plant, desto haerter trifft einem der Zufall"
...mein Reisemotto

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Tag 2

Am frühen Morgen düsten wir los, um zu den ersten Touris zu gehören, welche zu den Ballestas Inseln gefahren wurden. Die Oase lag noch im Nebel, so dass ich den wunderschönen Ort nicht besichtigen konnte.
Wir wurden dann vom einheimischen Hobbykapitän mit der Profimütze zu den Inseln chauffiert. Ein Ornithologe begleitete uns und erklärte und so einiges über die Tierwelt und die verschiedenen Steinformationen der Inseln. Es war echt spannend ihm zuzuhören.
Einer der Felsen erschien schwarz, weil so viele Vögel dort sassen. Später kamen sie zu Tausenden übers Meer geflogen und badeten vor unseren Augen. „Diese Vögel sind wie Menschen. Sie stehen auf, bauen ein wenig an ihrem Nest, dann fliegen sie zum Baden und erst dann wird gegessen.“ Es war imposant so viele Tiere auf einmal im Wasser Plantschen zu sehen.
Wir beobachteten ausserdem Pelikane, Pinguine, Seespinnen (Krebse), Delfine und viele Seelöwen, welche unsere Gegenwart und die betäubenden Abgase des Bootes nicht im Geringsten zu stören schienen. Sie posierten frisch fröhlich auf den Felsen oder nahmen ein Showbad vor unserem Boot. Eine Seelöwendame wurde am Nacken verletzt, weil sie in ein Fischernetz geriet. Sie sitzt jetzt ein wenig auf ihrem Felsvorsprung und leidet vor sich hin, da das „System noch nicht so gut sei“, um ihr zu helfen!

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Am fruehen Morgen, die Oase im Nebel

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Der Felsenkaktus

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Delfin

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Pingus in freier Wildbahn

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Pingus und Pelikane

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Die rote Seespinne (auf dem Felsvorsprung)

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Pelikan

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Dieser arme Vogel (mit den Namen hab ich's nicht so) kann leider wie die Pingus nicht fliegen.

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Showbaden des Seeloewen

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"Gruezi, isch do no frei?"

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Der Felsen, welcher von schwarzen Voegeln belagert wird.

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Die Voegel fliegen zum Baden heran.

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Und hier wird geputzt, geplantscht und getaucht

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Blick vom Boot aus aufs Festland

Nach der Bootstour tranken die ersten von uns mal Coca-Tee (hier alles ganz legal). Es wurde heftig über die bewusstseinserweiternde Wirkung diskutiert. Aber geschehen ist anscheinend nicht viel.
Auf dem Rückweg zur Oase machten wir in einer Weinkellerei halt. Dort wurde Pisco, ein peruanischer Schnaps hergestellt. Wir wurden auch zum Degustieren eingeladen. Also ich würde das Zeugs höchstens zum Desinfizieren von Wunden verwenden! Pfui Teufel!!!

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Die letzte Station der Piscoproduktion. Hier kann der Pisco in die Flaschen gefuellt werden. Immer schoen bewacht von Herrn Jesus.

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Unsere Reisegruppe am Degustieren

Leicht beschwipst ging’s dann zurück zur Oase zum Mittagessen. Das ganze Programm ist ein Riesenstress, so dass wir gnädige 15 Minuten Zeit hatten, um die Oase zu besichtigen! Ich spurtete die Strasse hoch, um wenigstens ein Bild über den ganzen Ort erhalten zu können. Dann raste ich in das kleine Dorf hinunter, um auch noch ein paar Aufnahmen machen zu können...

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Die Duene hinter welcher sich die Oase versteckt

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Die Oase

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Die Oase mit einem Boarder im Vordergrund

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Peruanisches Fahrzeug (darin fahren problemlos 7 Personen mit!!!) vor der Duene

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Ein Duenenbuggy

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In der Oase

Danach gings 3 Stunden weiter im Bus. Wir fuhren durch sehr sehr arme Gegenden. Ich dachte, dass Brasilien ein armes Land sei, aber Peru übertrifft diesbezüglich alles, was ich bis anhin gesehen habe!
Entlang des Meeres gibt es viele von diesen schrecklichen Hühnerfarmen. Na ja, das sind dann Eier mit Bodenhaltung, Frischluft und Meerblick. Hoffentlich hilft’s.
Ansonsten ist die ganze Küste nur sehr spärlich bewohnt. Es gibt kilometerlange, menschenleere Strände!

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Mondlandsschaft und Wueste ueberall

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Das Gesicht eines Inka im Profil (heilige Felsformation)

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Es wird gruener...

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Unterwegs besichtigten wir das Museum von Maria Reiche. Die Deutsche hatte 40 Jahre damit verbracht, mit einem Besen in der Wüste die Nazca-Linien freizuwischen. Danach stiegen wir auf einen abenteuerlich konstruierten Turm, um zwei der Linienfiguren von oben zu sehen. Diese Figuren hätten der Angabe zu Wasserstellen gedient. Es war schon eindrücklich zu sehen, aber mir war nicht wohl auf dem Gerüst.

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Maria Reiches Zimmer im Museum

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Der abenteuerliche Turm

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Blick vom Turm

Wir fuhren dann weiter nach Nazca. Dort übernachteten die andern wie immer im Fünfsternehotel und ich wurde in der Backpacker-lodge abgeladen. Ich traf zwei Schweizer, welche auch am Reisen sind. Wir plauderten stundenlang. Witziger Weise stellte sich heraus, dass ich von der Schwester der einen Schweizerin Fotos auf meinem Laptop hatte!! Sie lud diese Fotos dann auf ihren Stick, um sie der Schwester zu schicken. Die Welt ist ja sooo klein. Susanne meinte dazu:“ Ja siehst de, man kann nicht mal nasepobeln in Peru...“.

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Downtown Nazca

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Huehner am Markt von Nazca

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Eine Maisverkaeuferin am Markt

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Ab nach Lima

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Das Fliegen und seine Tücken

Es kam mir vor, als habe ich den Abschiedscaipi erst getrunken, als der Wecker schon wieder klingelte. An viel Schlaf war eh nicht zu denken. Ich musste viel Nachdenken und innerlich Abschied nehmen.
Natürlich war ich dann typischerweise 5h zu früh am Flughafen, weil ich ganz sicher gehen wollte, dass ich in der Riesenstadt auf den 30km Busfahrt zum Flughafen nicht noch in den Stau gerate. Ich checkte ein und hängte dann ein wenig im Terminal rum. Zum Glück war Olympiatime, so dass ich mitweinen konnte, als die brasilianische Damenmannschaft im Fussball verlor. Der Herr neben mir, ein Psychologe aus Rom, versuchte dauernd eine Konversation zu starten, obschon ich mich sehr auf das Fussballspiel konzentrierte. Als er dann zu seinem Flug aufbrechen musste, drückte er mir seine Visitenkarte in die Hand. Falls ich in Rom sei, könne ich ja dann bei ihm wohnen. aha....
Gut, dann stellte ich mich in die Mc Donalds-Schlange, um wiedermal ein wenig gutes altes Mc-Feeling zu geniessen. Der Herr hinter mir, ein nach Lima reisender Portugiese, begann ein Gespräch und nachdem er an der Reihe war mit Bestellen drückte er mir seine Visitenkarte in die Hand. Falls ich wiedermal in Brasilien sei, solle ich mich melden...aha...
Ich setzte mich dann die verbleibenden 2 Stunden vor mein Gate und schaute zwei Flugzeugen zu, wie sie direkt nach Lima abhoben. Da das Buchen von Flügen nicht so meine Stärke ist, ärgerte ich mich nun, dass ich zuerst nach Santiago de CHILE (!!!) fliegen musste, um dort umzusteigen und dann nach Lima zu fliegen! Super, ich mit meiner Flugangst!
Tja, ich heulte ein wenig, als ich das brasilianische Festland verliess und in den Riesenvogel stieg. Das Flugzeug war echt beeindruckend! Alles vom neusten Schnickschnack, sogar in der Economy Class! Der Geschäftsherr neben mir sah meinen hilflosen Versuchen, den Sitz zu verstellen kurz zu und half mir dann möglichst diskret. Wenig später unterbrach er mein verzweifeltes Herumtippen auf dem Touchscreen des Bildschirms vor mir mit einem gezielten Druck auf den richtigen Knopf. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind, dem man alles zeigen musste. Gut, mutig wagte ich mich nach dem Start an die Fernbedienung, mit welcher man im Menu aus 14 Spielen oder etwa 100 Filmen auswählen konnte. Der Herr neben mir machte mir jedoch sofort nachsichtig verständlich, dass ich das Gerät verkehrt rum hielt... oh je! Der Gipfel der Ungeschicklichkeit folgte gleich darauf, als ich mich im Sitz bewegte und promt über mir das Licht anging und der Servierdüsenschalter rot aufleuchtete !!! Hilflos schaute ich auf das leuchtende Inferno über mir. Erneut war das technische Wunder zu meiner Linken sehr hilfreich und brachte die Lichter zum Erlöschen. Nun brach ich in lautes Gelächter aus. Echt, ich konnte mich kaum erholen!!! Man muss sich das alles mal bildlich vorstellen; es war wie in einer Komödie, in welcher ein Missgeschick das nächste jagt.
" Sorry, I'm a women and technically underdeveloped", sagte ich nach meinem Lachanfall, was der Herr dann seinerseits lustig fand.
Wir plauderten ein wenig. Er konnte es sich aber nicht verkneifen zu fragen, ob ich das erste Mal flog. Aehm...nein... also ich bin nicht mit dem Schiff nach Brasilien gereist!
Später meinte er: " I don't believe that you travelled six month all alone. You seem to be such a happy person!" Hm, Alleinreisen und Glücklichsein schliesst einander doch nicht aus, oder???
Der Businessmann verabschiedete sich in Santiago mit einer Umarmung.... und drückte mir seine Visitenkarte in die Hand. Falls ich das wunderschöne Chile besuche, müsse ich mich unbedingt bei ihm melden... aha........!
Das war ja wirklich unglaublich! Ich überlegte mir, ob ich ein Visitenkartenleporello herstellen sollte oder ob auf meiner Stirn stand "Sammle Visitenkarten". Keine Ahnung, weshalb mir an diesem Tag die Dinger nur so nachgeschmissen wurden.

Um Mitternacht kam ich dann in Lima an. In Peru sind die Flughäfen anscheinend länger geöffnet, als in Brasilien...
Ich hiefte meinen 26.8kg schweren Rucksack vom Band und begab mich zum Ausgang. Zum Glück wurde ich von einem Fahrer erwartet. Er brachte mich im 15 plätzigen Minibus zum Hotel. Ich fand dies ein wenig übertrieben, soviel Gepäck hatte ich ja nun auch wieder nicht.
Durch die Zeitverschiebung war ich wiedermal fast 24h auf den Beinen. Müde wollte ich im Hotel meinen von mir mit Schnüren zugeknüpften Rucksack öffnen. Leider merkte ich erst jetzt, dass die Schere ja im Rucksack drinnen war... kurzentschlossen griff ich zum Zimmerschlüssel und raspelte die Schnüre auf.
Ich war ja schliesslich mal in der Pfadi :-)...

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Noch bei Marcia in Sao Paulo. Meine sieben(tausend) Sachen ausgebreitet.

TAG 1 Lima –Huacachina Oase, Ica

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In Lima verbrachte ich dann erst mal einen Tag in den Geschäften. Aber nicht, weil ich zwingend was kaufen konnte, sondern weil in allen noch so kleinen Shops Salsa oder Merengue lief! Ich hatte nun fast sechs Monate keine solche Musik mehr gehört und stand einfach dort, um Musik zu hören ...
Es war schon ein rechter Unterschied zu Brasilien, nun in Peru unterwegs zu sein. Die Leute sind viel kleiner und vor allem viel viel zurückhaltender, als in Brasilien. Das Spanisch verstehe ich zu meinem eigenen Erstaunen sehr gut! Aber sprechen kann ich natürlich nix. Teile meines portugiesischen Wortschatzes lassen sich in Addition von Händen und Füssen anwenden.
Am folgenden Tag startete dann die geführte Tour. Ich sass früh beim Frühstück und war gespannt, welche Leute mit mir die Tour gebucht hatten. Als erstes kam Susanne aus Salzburg frisch fröhlich auf mich zu und sprach mich gleich mit Namen an! Sie fragte mich dann, ob sie sich bei mir dazusetzen dürfe.
Später stiegen wir in den Tourbus ein und ich musste mit Schrecken feststellen, dass ich mit etwa 20 Jahren Abstand die Jüngste war! Oh je, solche Reisegruppen hatte ich ja zu Genüge auf der Farm kennen gelernt und es war mein absoluter Horror. Schon zu Beginn bestätigte sich meine Befürchtungen. Da wurde auf subtile Weise Wissen verglichen und jeder wusste noch ein wenig mehr als der andere und fragte, obschon man die Antwort schon wusste. Es war ein wirklicher Kulturschock nach Brasilien. Welcome back to Europe! Man wird am Wissen und nicht mehr an „menschlichen“ Massstäben gemessen...
Susanne musste mir mein Entsetzen angemerkt haben, denn sie fragte: „Und, wie ist es wieder unter lauter Deutschen? Gewöhnungsbedürftig, oder?“
Mit ihr wurde es dann echt lustig! Wir witzelten über bewohnte Panzer vor dem Regierungsgebäude usw. Ich war echt froh, dass sie in der Gruppe war!
Am ersten Tag besuchten wir alte Inkatempel und ein Museum. Der Guide des Museums sprach genau von den Sachen, die ich im Vorfeld gelesen habe. Von unglaublicher Energie, welche hier vorhanden sein sollte. Und dass es eben noch andere Realitäten gebe, als die rationell wahrnehmbare. Dass der Verstand begrenzt sei, nicht aber die Energie und dass wir alle nach Peru gekommen seien, um zu lernen.
Einige der gescheiten Herrschaften machten sich natürlich über diese Aussagen lustig und spöttelten froh drauflos.

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Eines von vielen Casinos in Lima

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Limabeach; das Meer ist jedoch eisig kalt.

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Das Kaffe Schweiz

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Dieser Panzer ist ja bewohnt!

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Eine Kirche in Lima

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Kirchenputzen

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Blaue Häuser in Downtown

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Wiedermal ne lustige Tafel

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Dieses Schild war doch der Hammer!! Ich konnte mich fast nicht erholen vor Lachen!

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Im Museum in Lima

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Die Medizinmänner haben die Patienten mit geschlossenen Augen und Handauflegen geheilt. Es ging alles über die Energie der Beteiligten.

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Maus

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Theaterutensilien werden im Park des Museums gestapelt...

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Ich in Lima

WEITERFAHRT

Wir fuhren weiter zu den Ruinen von Pachacamac, um dort die Tempel zu besichtigen. Der Guide teilte uns mit, dass die Führung in 10 min beginnen würde. Eine Dame rief ganz entsetzt:“ Was, die Führung dauert nur 10 Minuten?“

Nach den Ruinen tuckerten wir einige Stunden weiter bis zu unserem Endziel, einer kleinen Oase. Dort kamen wir leider schon im Dunkeln an, so dass ich erst am nächsten Tag sah wo wir waren. Ich logierte dann in einem anderen Hotel als die restlichen Herrschaften. Ich habe eben die Backpacker- und die anderen die Fünfsternevariante gebucht.
Später wollte ich Salsatanzen gehen. Die Dame im Hotel fragte mich, ob ich denn mit Freunden tanzen gehe. Ich antwortete, dass ich heute alleine gehen werde. Sie sah mich verängstigt an. "Aber da können sie nur zu zweit hingehen! Falls ihnen jemand etwas ins Getränk schüttet, wissen sie. Dann kann die zweite Person aufpassen." Ach so.... sie brachte mich dann mit einigen Überredungskünsten von meinem Vorhaben ab.
Die andreren fanden das sehr lustig, dass ich aus Angst vor bösen Drogen nicht tanzen war. Na ja, eigentlich war ich auch eher müde von der Besichtigung all der alten Steine. Aber ich geh schon noch tanzen, mit Sicherheit :-))

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Unterwegs zu den Ruinen

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Eine Siedlung in der Nähe der Tempelanlage
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Aussicht von den Tempeln ins Tal

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Sonnentempel

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Im Sonnentempel mit Blick aufs Meer. Hier haben sie Tiere, Babies, Frauen und Nahrung den Göttern geopfert...

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Blick von unten zur Tempelanlage

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Herr Füdlibürger mit dem Merc in den Pyramiden. Weil hier alles so unglaublich günstig ist, kann auch der europäische Normalverbraucher einen Mercedes mieten und sich damit aufführen, wie er will...

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Unterwegs zur Oase

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Armut, soweit das Auge reicht!

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Mit diesen seltsamen Fahrzeugen düsen die Peruaner durch die Gassen.

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Müll wird an den eigenartigsten Orten gelagert...

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Autopanne mitten im Fluss

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Sehr komischer Hund. Ich will nicht wissen, wer da mit wem gekreuzt wurde!

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