Reise blog von Travellerspoint

Crazy hike --- Chapada Diamantina

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Da ich seit fast drei Monaten kein Deutsch mehr gesprochen habe, faellt es mir echt schwer, diesen Text nun zu schreiben! Aber im Moment ist alles in Englisch oder Portugiesisch gespeichert in meinem Kopf....

Die letzte Woche war wohl meine verrueckteste Woche seit ich in Brasilien bin! Ich unternahm ganz spontan eine Reise nach Chapada Diamantina mit Leuten, welche ich auf Morro kennenlernte. Eines Abends beschlossen wir bei ein paar Caipis am Strand, dass wir am naechsten Tag abhauen nach Chapada, um dort eine Hoehlenwanderung zu machen.
Es war eine bunt zusammengewuerfelte Gruppe aus vier Hollaendern, zwei Daeninnen und mir. Ich war die Grossmutter der Gruppe, da alle anderen erst 22 Jahre alt sind. Aber egal... wir hatten enorm viel Spass!

So organisierten wir zu siebt einen Trip zurueck nach Salvador. Dort warteten wir ein paar Stunden auf den Nachtbus, welcher uns innerhalb von 7h nach Lencois bringen sollte.
Wir waren total uebermuedet, da wir die letzte Nacht in Morro in einer etwas seltsamen Disco gefeiert hatten. So waren wir fast zwei Naechte ohne Schlaf unterwegs und bei der Ankunft in Lencois ein wenig cranky.

Am naechsten Tag gings dann los mit zwei Guides und einem moeglichst leichten Rucksack. Wir planten einen dreitaegigen Trip mit Hoehlenuebernachtungen und Baerenjagen...
Die Wanderung war ENORM anstrengend! Ich glaube, dass wir alle an unsere Grenzen stiessen. Jeder hatte zu kaempfen mit sich selbst. An vielen Stellen mussten wir mit dem ganzen Kram ueber Felsen klettern, ueber Fluesse huepfen und steile Abhaenge bewaeltigen. Es war echt nicht lustig zwischendurch!
Zum Glueck war die Gruppe einfach perfekt! Wir witzelten die ganze Zeit und verteilten Monkey-points fuer besonders gefaehrliche Aktionen und Pussy-points fuer Weichei-Taten...
Die Naechte verbrachten wir in Hoehlen schlafend und in einem Gruppengeflecht unter dem Sternenhimmel liegend und lustige Geschichten erzaehlend. Die letzte Nacht quetschten wir uns dann zu siebt in zwei Zweierzelte. Wir lachten uns erstmal eine halbe Stunde krumm, weil die langen Herren nicht wussten, wie sie schlafen sollten. Es war echt zum todlachen!!!
Wir alle waren wohl noch nie so stinkig und verschwitzt waehrend mehreren Tagen wie auf dieser Tour!

Die beiden Guides erwiesen sich als wahre Waldbewohner. Sie kletterten auf Baeume, hechteten von Klippen, machten aus Nix Mahlzeiten fuer uns und waren einfach suuuuper in Allem!

Es war eine geniale Reise und wir heulten alle, als wir uns heute Morgen im Bus nach Salvador voneinander verabschieden mussten. Die vier hollaendischen Medizinstudenten fuhren weiter nach Norden, waehrend wir Girls wieder nach Salvador gingen.
Aber wir planten eine Cave-reunion entweder in Amsterdam oder Kopenhagen....

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Me and my house. Ich mit ALL meinem Gepaeck vor der Abreise auf Morro.

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Wir warten geduldig, bis alle Herren bereit waren, Morro zu verlassen.

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Nach zwei fast durchgemachten Naechten in der Pousada in Lencois.

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Ihr koennt euch ja vorstellen, dass ich einige Zeit mit dieser Katze verbracht habe /-)

Ich kam mit dieser alten Frau, welche Tauben fuetterte ins Gespraech. Sie bat mich dann in ihre kleine Wohnung und wir plauderten etwa eine Stunde. Sie erzaehlte mir, dass sie nur noch in der Wohnung sei und diese nie verlasse. Sie fuettere ein wenig die Tauben und sei froh, wenn jemand fuer sie einkaufen gehe. Eigentlich habe sie kein Geld, aber sie bete jeden Abend und Deus gebe ihr jeden Tag aufs Neue zu Essen.
Sie bat mich immer wieder, laenger zu bleiben, da sie wohl sehr sehr einsam war. Sie habe keine Familie und lebe nur mit ihrem Papagei und dem anderen komischen Vogel. Ich genoss diesen Nachmittag sehr, musste mich jedoch dann beim Eindunkeln von ihr verabschieden.

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Maria, ihr Papagei und der andre Vogel in ihrer Wohnung

WANDERUNG

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Am Morgen genossen wir noch das Fruehstueck in der Pousada

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Die ganze Gruppe vor dem Start. V.l. Franziska, ich, Olivia, Flor (unser Guide), Victor, Jasper, Clinton und Chris (oder Mitch hahaha)

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Der erste Stopp in einer Waldbar

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Die Girls der Gruppe mit Clinton

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Das erste Gruppenfoto... wir sind noch in schwungvoller Stimmung...

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Unser Guide Flor mit einem riesigen Heuguemper, welcher er einfach vom Baum pflueckte...

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Landschaft

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Dschungel

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Wanderung durch den Dschungel

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Erster Mittagsrast

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Flor beim Zubereiten des Mittagessens. Er hat einfach alles dabei!

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Wandern...

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Da konnte ich noch lachen!

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Der erste wundervolle Wasserfall mit eiskaltem Wasser.

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Wir waren richtige brave cavers und schwammen durchs Eiswasser zum Wasserfall.

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Die baerenstarke Gruppe nach dem Bad. Nur Jasper fror...

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Gefaehrlicher Abstieg zum ersten Nachtlager.

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Unser bequemes Gruppengeflecht. Wir verharrten einige Stunden so und hatten es superlustig.

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So schliefen wir in der Hoehle. Obwohl wir nahe zusammen schliefen, war es sehr kalt!

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Flors geniales Fruehstueck!

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Flor meinte, dass wir dieses Wasser trinken koennen. Es sei sehr sehr sauber... na ja, wie dieses Bild beweist, war dem nicht so!

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Und weiter gings am naechsten Tag durch den Urwald. Hier Clinton in Action.

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Nach der Wanderung wird Olivia von Jasper und Co ins Wasser geschmissen. Ich ging freiwillig baden...

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Essen wird direkt vom Feuer serviert.

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In Urwaldgerechter Kleidung putzen Olivia und Franziska die Zaehne.

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Die vier Herren der Gruppe. Medizinstudenten aus Amsterdam. Hinten: Jasper und Clinton, vorn: Chris und Victor.

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Die ganze Gruppe am zweiten Morgen. Nicht mehr so frisch nach einer Nacht in klaustrophobisch engen Zelten.

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Chris spielt den Hardrockclimber

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As bad as it gets! Ich bin echt am Ende meiner Kraefte!!!

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Wir hatten einige verschiedene Taenze auf dieser Wanderung. Hier der Flash-dance der Jungs.

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Wunderschoene Landschaft!

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Flor at the edge of the cliff

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Die mutigen Jungs ...

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Victor, Clinton und Jasper sind in jeder Situation witzig...

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Die ganze Gruppe auf dem Felsvorsprung ueber dem Abgrund

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Hiner uns geht`s 420 Meter in die Tiefe!!!

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Und so koennten die Fuesse nach diesem Trip aussehen... (es waren nicht meine!)

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Beschreibung der Wanderungen

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Ein wildes Nachwanderungsfoto im Jeep auf der Heimfahrt....

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... bevor wir in tiefen Schlaf sanken....

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Der letzte Abend nach den Anstrengungen genossen wir bei ein paar Caipis. Es war sehr traurig, diese geniale Gruppe zu verlassen. Aber ich glaube, Reisen hat sehr sehr viel mit Abschiednehmen zu tun.

Eingestellt von puzzli2 8:37 AM

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