Endstation Sao Paulo
19.08.2008






SAO PAULO








Einer von vielen Parks mitten in der Stadt


Der Kuenstler und seine Texte


Schuhputz :-)

Eine Metzgerei, welche ihre Produkte lebendig in Uebergroesse vorfuehrt



Ich kam sehr früh in Sao Paulo an. Das ist gut, denn wenn man vor 6 Uhr eine Metro erwischt, hat man vielleicht sogar einen Sitzplatz. Die Leute stehen leider nicht auf für ältere Leute, schwangere Frauen, oder Touristen mit viel zu schweren Rucksäcken.
Marcia wohnt in einem sehr gepflegten und sauberen Quartier fast im Zentrum von Sao Paulo im 15.Stock eines Hochhauses. Den ersten Tag verschlief ich und genoss es, mal die Wäsche nicht von Hand waschen zu müssen.
Tag fuer Tag wagte ich mich jedoch dann weiter in die Stadt hinein. Auf mich machte Sao Paulo ganz wider Erwarten einen sehr sauberen Eindruck. Die Metrostationen, die Strassen, alles schoen geputzt und gefegt. Auch ist Sao Paulo sehr gruen. Ueberall Baeume an den Strassen und oft trifft man ganz unverhofft auf einen Park.
Was mich jedoch sehr schockiert, sind die vielen obdachlosen Menschen, die einfach so auf der Strasse herumliegen. Keiner weiss, ob sie noch leben und niemand scheint sich zu kuemmern!
Hier nun ein kleiner Rundgang in Downtown Sao Paulo...



Kathedrale Se

Aus der Kirche rausfotografiert







Origineller Parkplatz
SALSA
Denis lernte ich vor zwei Monaten in Floripa kennen. Er ist urspruenglich aus Sao Paulo und wohnt seit kurzem wieder hier. Nach meiner Ankunft unternahm er alles, um mich hier mit der Salsaszene bekannt zu machen. Ich habe nun sechs Monate nicht mehr Salsa getanzt!!! So gingen wir zu dritt in einen Salsaclub, obschon die Herren nicht tanzen konnten. Das fand ich mega suess von den beiden! Na ja, der DJ hatte dann nach ein paar Liedern Erbarmen mit der Mehrheit der nicht tanzenden Menge im Salsaschuppen und liess normale Discomusik vom Band. So war allen gedient und wir tanzten bis in alle Nacht.

Denis und sein Kollege


Wir drei Supertaenzer nach dem Ausgang
SAMBA
Mit Marcia und ihren Freunden ging ich am Weekend Samba tanzen. Die Party begann schon um fuenf Uhr nachmittags. So standen wir erstmal zwei geschlagene Stunden in der Warteschlange, um in den Club reinzukommen! Da wir jedoch zu acht waren, hatten wir unser eigenes Fest beim Warten und lernten schonmal ein paar Sambaschritte.
Die Sambaparty war dann wirklich sehr sehr speziell. Oder ich bin einfach zu europaeisch...
Ich tanzte dann auch, obschohn ich keine Ahnung von Samba habe. Aber anscheinend laesst sich Salsa auch gut auf andere Tanzarten anwenden :-). So wurde ich dann sogar durch die Luft gewirbelt von einem Typen, der wohl dachte, dass dies nicht mein erstes Mal Sambatanzen sei!
Na ja, das Verhalten der maennlichen Wesen in diesem Lokal war sowieso etwas gewoehnungsbeduerftig... Aber die Party war extrem lustig und wir tanzten und sangen bis fast zum Umfallen.

Schild des Sambaclubs

Marcia und ihre Freundinnen beim Warten vor dem Eingang

Endlich drinnen angekommen!

ups, dieses Gruppenbild ist ein wenig verwackelt!

Rafa und Marcia mit ihrem geliebten Skol

Marcia und ich

Der Sambaclub mit der Lifeband

Marcia zu Hause am Mailschecken
ZOOBESUCH





Einen Tag verbrachte ich im Zoo von Sao Paulo. Grundsaetzlich weigere ich mich ja, arme, verhaltensgestoerte Tiere in engen Kaefigen anschauen zu gehen. Vom Zoo in Sao Paulo habe ich jedoch viel Gutes gehoert. Na ja, die Gruenflaechen sind schon enorm! Aber dennoch fand ich, dass viele Tiere zu wenig Auslauf hatten. Viele der Tiere im Zoo habe ich im Pantanal in freier Wildbahn gesehen. Es ist schon seltsam, sie nun hinter Gittern betrachten zu muessen! Aber ich lernte meine Pantanalerlebnisse gleich doppelt schaetzen!
Ich genoss deshalb mehr die Natur mitten in der Stadt und versuchte vor wilden Schulklassen zu fliehen, welche den Zoo bevoelkerten.

Eine Horde Vorschulkinder

...und noch mehr davon!

Polizeiauto mit Rotlicht mitten im Zoo!!! Die Herren haben sicher einen sehr strengen Job bei all den kriminellen Zebras und wuergenden Schlangen...

Auch die Tierwelt recyclet schoen brav. Jedes Tier hat sein Spezialgebiet.

Wie bei den Menschen am Strand. Alles liegt wild durcheinander.

Pingu

Mein absoluter Lieblingsvolel ist der Tukan. Das Schoenste, was ich hier gesehen habe, war der Flug von zwei Tukans im Abendlicht im Pantanal. Wahnsinn, echt!


Papagei

Nachdem er sich gestaerkt hatte, versuchte er doch tataechlich durch das Gitter auszubrechen!

Die Aras sind in freier Wildbahn auch schoener...

Das Tierchen aus Iceage hatte sich ebenfalls in den Zoo verirrt!


Das Grosse und die Kleinen... diese Tiere koennen bis zu 2 Tonnen schwer werden!

Muedes Tigerli

Ebenfalls muedes weisses Buesi

Herr Koenig am Suennelen
S C H I L D E R

Hm,was hat dieser Herr wohl erfunden?

Rollstuhlfahrer werden auf Unebenheiten in der Strasse aufmerksam gemacht...

auf was dieses Schild hinweisen soll habe ich leider nicht rausgefunden...

HUNDEHALTUNG IN SAO PAULO





ABSCHIED VON BRASILIEN


Havaianas...
Ein halbes Jahr spaeter und viele Erfahrungen reicher, velasse ich nun also Brasilien morgen. Das Land der Flipflops und geschmacklosen Tattoos, der fröhlichen Menschen mit ihrer schönen Sprache, der langen Strände und unterschiedlichen Städte... Dieses Land ist mir doch sehr ans Herz gewachsen. Ich habe enorm viel erlebt in dieser Zeit. Was mich jedoch am meisten rührte, war die uneingeschränkte Freundlichkeit der Menschen, welche ich traf. Ich wurde überall mit mehr als offenen Armen willkommen geheissen. Das war für mich eine geniale Erfahrung. Ich habe viele viele neue Freunde gewonnen und hoffe bald wieder zurückkehren zu können.



Eingestellt von puzzli2 4:20 PM









