Arequipa - Colca Tal
03.09.2008





Tag 5
Am Morgen hatten wir in Arequipa noch eine Stadtfuehrung zu Fuss. Die Fuehrung war jedoch ziemlich schlecht und ich beschraenkte mich aufs Fotografieren, anstelle zuzuhoeren. Danach setzte ich mich in der Einkaufsstrasse ab.
Die Reisegruppe ist mittlerweile in zwei Lager gespalten, so dass wir es in unserer Gruppe sehr lustig haben. Ich bin immer mit einem deutschen Ehepaar (beides Anwaelte und sehr humorvoll), ihrer Begleiterin Doris und Susanne aus Salzburg zusammen. Wir witzeln die ganze Zeit und ein ironischer Spruch jagt den naechsten...


Brunnen downtown Arequipa


Innenhof eines anderen Klosters


Mit Hut geht also gar nicht...

Blumen vor der Kirche



Downtown mit Bergen im Hintergrund


Am Strassenrand....

Schuhputz mit Fernsehanschluss mitten auf der Strasse!

Strassenbau
Nach Arequipa wurden wir etwas ausserhalb noch auf eine Anhoehe chauffiert, so dass wir den Blick auf die Stadt und die beiden Vulkane rund herum geniessen konnten. Leider ging es zwei unserer Mitreisenden gar nicht gut, so dass wir oefters stoppen mussten. Ich glaube, dass ich mittlerweile ein wenig abgehaertet bin, da ich sonst ja auch sehr anfaellig bin! Aber die Erinnerungen an eine Gruppenreise in Mexiko, bei welcher ich die Haelfte der Zeit halb lebendig im Bus mitreisen musste, finde ich heute noch schlimm!!!

Vom Aussichtspunkt aus


Eines der Hauptgerichte hier sind gebratene Meerschweinchen. Hier die noch lebende Version davon.



Arequipa und der Vulkan im Hintergrund


Schulkinder in Action. Alles Knaben und einige tragen sogar Kravatten!!!
Nach den Besichtigungen gings los auf eine 6 (!!!) stuendige Fahrt ins Colca Tal. Ich wusste beinahe nicht mehr, wie ich mich hinsetzen sollte!
Wir hielten dann in einer Raststaette um einen Cocatee zu trinken. Die Cocablaetter sollen die Hoehe ertraeglicher machen. Hauptsache man glaubt daran! Das ist ja nicht bei allen Drogen so :-) Aber schmecken tut der Tee einfach wiiiiderlich! Ich hab die halbe Zuckerdose reingeleert!
Der Weg fuehrte uns anschliessend ueber einen Pass, welcher sich auf 4920 m.ue.M befand!! Gleichzeitig war dies auch der hoechste Punkt der Reise. Wir stiegen aus, um ein paar Fotos zu machen. Ich hatte echt Probleme mit der Atmung und mir wurde auch etwas dizzy. Aber Kopfweh oder Uebelkeit wie die meisten meiner Mitreisenden hatte ich zum Glueck nicht! Ich fuehlte mich relativ fit, waehrend die restliche Truppe so etwas vor sich her kroch. Wir waren froh wieder alle im Bus zu sitzen und runter ins Tal fahren zu koennen. Ich glaube jedoch, dass dieser Stress fuer den Koerper nicht wirklich foerderlich ist. Ich war am Abend so muede wie nach zwei durchgemachten Naechten!

Ein Haus in der Wueste

Alpacas und Lamas weiden hier friedlich nebeneinander



Es gab sogar Eis zu besichtigen!!! Ich fuehlte mich grad wie zu Hause!


Schafwettrennen um die besten beiden Sitzplaetze. Hier haben wir den Cocatee getrunken, um uns etwas zu benebeln.

Auch auf dem hoechsten Pass laeuft das Verkaufsgeschaeft in bitterer Kaelte

Ich auf 4910 Metern ueber Meer!!!!

Auf dem Weg ins Colca Tal

Alpacacrossing

Hinter der Familie mit dem Lama sieht man das Mittelalterdorf Chivay

Im Tal angekommen. Die Lanschaft ist nun gruen, was schon ein wenig seltsam ist fuers Auge!

Das Colcatal ist eine Reise ins Mittelalter! Die Haeuser waren alle noch aus Steinen gebaut, zum Teil mit Stroh bedeckt. Auf den Strassen begegneten uns Kuehe, Schweine, Esel usw. Die Leute lebten die meisten von der Landwirtschaft und wohl etwas auch vom noch sehr zurueckhaltenden Tourismus.
Wir kamen am Abend spaet an, so dass es schon fast dunkel war im Mittelalter, da es auch beinahe keinen Strom gibt.
Die Fuenfsternreisenden wurden im Hotel abgeladen und wir wollten zum einzigen Backpacker im Ort fahren... leider leider war das Hostel geschlossen! Hm... ich sah mich schon zwischen den Ziegen und Lamas auf den Weiden schlafen. Da unser Reiseleiter nicht mit Organisationstalent gesegnet ist und es auch schon erheblich dunkler wurde, fand ich das nicht sooo lustig. Zum Glueck erwies sich der Fahrer als Retter in der Not und organisierte mir ein Zimmer in einer Bruchbude im naechsten Ort. Mir war es egal, dass ich nur kalt duschen konnte und mein Bett auch beinahe auseinander fiel. Ich wollte nur noch essen und schlafen! Zum Abendessen gabs noch eine Folkloreshow fuers Auge dazu! Das war sehr unterhaltsam... Eine Touristin musste sich sogar fuer den Spass auf den Boden legen und auspeitschen lassen!!!

Traditioneller Tanz und Lifemusik

Der Herr Taenzer auf dem Boden

Die Touristin liess sich freiwillig auf dem Boden auspeitschen...
Sehr muede und nun doch von etwas Kopfschmerzen geplagt sank ich spaet ins Bett.


Eingestellt von puzzli2 12:57 PM









