Machupicchu
09.09.2008








Susanne und ich starteten unser Machupicchuabenteuer mit einem RICHTIGEN Kaffee, der dem Preis nach aus Gold zu sein schien. Aber egal, wir hatten tagelang von Nescafe leben müssen, womit wir diesen Genuss redlich verdient hatten.
Danach gings mit der Perurail ca 2h durch ein wunderschönes Tal in Richtung Aguas Calientes. Die Zugfahrt war witzig, zumal wir einen sehr gesprächigen älteren Ami hinter uns hatten, der uns dauernd die Ohren vollschwafelte von seiner "present wife". Ich mutmasste, dass er Susanne als seine "future wife" auserkoren hatte, was wir beide sehr witzig fanden.
Aguas Calientes war dann eine enorme Enttäuschung! Ein schäbiges Nest, in welchem alles enorm überteuert ist. Na ja, die Touris bezahlen dort alles und Ausweichmöglichkeiten gibts nicht...
Wir begaben uns zum Hotel, welches wahrhaftig 70 (!!!) DOLLARS kostete und ein schäbiges Loch war! Wir konntens kaum glauben. Zu allem Elend entdeckten wir am nächsten Morgen, dass erstens die Bettwäsche nicht frisch war und wir zweitens Flohstiche hatten!!!! Grrrrrrr...
Susanne und ich mit unserem Kaffee

Perurail

Unterwegs in der Eisenbahn (wie in der Schweiz!). Kommentar von Susanne: "Ja, aber so hohe Berge habt er net..."
Mit einem Bus wurden wir zum Machupicchu raufgefahren. Oben angekommen platzierten wir während wir warteten noch den obligaten Fun-stamp von Machupicchu in unseren Passport. Susanne sinnierte lange darüber nach, ob das wohl legal sei. Legal hin oder her, wir sind doch nur einmal an diesem imposanten Ort!
Die Anlage war schon fast menschenleer, da es bereits vier Uhr nachmittags war bei unserer Ankunft. Es war enorm imposant und beeindruckend! Ich begann gleich mit exzessivem Fotografieren, während die anderen zum Sonnentor raufstiegen. Dies ist der Eingang oberhalb der Anlage. Frage eines Mitreisenden: "Was wurde denn hier geopfert?" Reiseleiter:" Das ist kein Altar, das ist ein Eingang!" - " Aha, und gegen wen war dieses Tor errichtet worden?" Oh mann, es hat keinen Sinn!!!
Ich sonderte mich ab und setzte mich für eine Stunde auf einen Stein zum Meditieren. Keine Ahnung, ob es Einbildung war, aber es war eine enorme Kraft vorhanden. Einfach unglaublich!!!
So ein bitzli high musste ich dann zum Ausgang eilen, da Machupicchu um 17.30 schloss und auch die letzten Busse dann fuhren.

Oben angelangt






Mein Meditationsstein :-)



Lamapicchu

Downtown Aguas Calientes
Den Abend verbrachten Susanne und ich in einem gemütlichen Resti und plauderten mit einem Ami, welcher zu Schamanen reisen wollte und dort einige Zeit mit ihnen leben wollte. Sehr interessante Person.
Danach zogen wir uns in unsere Bruchbude zurück, weil wir am nächsten Morgen Punkt fünf Uhr in der Schlange des Busses stehen mussten. Wir wollten Waynapichu besteigen und die Zahl der Besucher für Waynapichu ist auf 400 pro Tag begrenzt.
So standen wir also früh morgens in der Warteschlange zum Bus. Um uns herum gähnende Gesichter und andere Frühsportler. Nach der Busfahrt hiess es nochmals Schlangestehen vor dem Eingang und danach gleich nochmals beim Eingang zum Waynapichu. Wir sahen so manch interessante Person. Da waren zum Beispiel stockbesoffene Engländer, die sich morgens um sechs kaum auf den Beinen halten konnten und unbedingt auf den Berg steigen wollten! Der eine hatte bereits Arme und Beine eingebunden... Auf jeden Fall wurden sie nicht reingelassen und mussten sich zuerst ausnüchtern. Oder dann waren da die frechen, welschen Schweizer, welche sich einfach gleich mal vor uns in die Schlange quetschten und dann natürlich kein Englisch verstanden. Susanne bediente sich der universellen Zeichensprache und ich konnte mich kaum halten vor Lachen!!!

Morgens um fünf in der Warteschlange

Nächste Warteschlange am Eingang zur Anlage

Unser Superguide Soul macht uns die Stempel in die Pässe

Waynapichu morgens früh

Der Aufstieg auf Waynapichu war recht happig. Dafür wurden wir mit einer unglaublichen Aussicht belohnt! Wir blieben einige Zeit dort oben, bevor wir die ganzen steilen Stufen wieder runterhüpften. Anschliessend wurden wir noch durch die Anlage geführt. Die Führung war jedoch eine Katastrophe und wurde von Fragen begleitet, wie zum Beispiel folgender: "Lebte nur eine Familie hier?" Susannes flüsternder Kommentar dazu: "Ja klar, und sie haben über 300 Jahre Inzest betrieben..."
Wir blieben wieder bis die Tore schlossen und genossen die ganze kraftvolle Atmosphäre bis zum bitteren Ende. Ich wäre gerne noch viel länger geblieben. Es war wirklich einer der schönsten Orte soweit auf meiner Reise.

Aussicht von Waynapichu auf die Ruinenstadt

Susanne und ich auf Waynapichu

In der Anlage





Im Spiegel des Wassers haben die Inkas die Sterne gesehen und beobachtet

Tempel des Condors

Danipicchu
Studie von Machupicchubesuchern

Ami

Engländer

Engländer mit Kriegswunden (sorry, das Foto lässt sich nicht drehen!! Bitte Compi auf den Kopf stellen.)

Nochmals der arme arme besoffene Engländer nach dem Rausschmiss


Japan

Eine Mischung aus Spanierin und Orient

Japan

Ami

Mein Favorit, ein Japaner auf Reisen lässt sich leider auch nicht drehen :-(

Mein Favorit mit seiner Frau

Der Lamafotograf

Ein sehr rücksichtsvoller Touri; transportiert die Kippe im Schuh!

Hier ist nix mit Telefonklauen; die sind alle angekettet!!!
TIERISCHES

Natürlicher Rasenmäher (rechts im Bild)

Lama in seinem Haus

"Äxgüsi, aber das isch MIS Hus!!!" Lamacrossing
Rückreise

Aguas Calientes

Markt in Aguas Calientes

Es gibt soooo viele doofe Mützen.

Wie hygienisch! Bathingsuits for rent!

Wäschetrocknen a la Machupicchu

Das Ganze wird von einer Gans und einem Hund bewacht

Ganshund

Kinderkrieg!

Und noch mehr davon!

Der super Kern der Gruppe :-)
Die Fahrt ging zurück mit der Perurail. Zur allgemeinen Erheiterung wurde uns auf der Fahrt eine Modeshow geboten! Das wäre doch mal was, um der SBB zu mehr Beliebtheit zu verhelfen!!!

Mit diesem Wesen begann die Show. Er erschreckte die Gäste, indem er sich von hinten anschlich!



Gruppenbild der Models
Eingestellt von puzzli2 3:38 PM









