Ein Tag im Leben von...
12.03.2008

dem Farmgirl mit der wilden Frisur...
6:15 Ich werde vom natuerlichen Wecker (Vogelgeschrei, Grillengezirp, Froschgequake und Kuhgemuhe) vor meinem Netz (es hat ja keine Fenster...) in meiner Bude (Bild unten) geweckt.
7:00 Langsam stehe ich dann mal auf... Nach dem Meditieren geht's zum Fruehstueck.
Bei sehr starkem Kaffee und Brot mit gesalzener Butter kann man wunderbar erwachen :-))
8:00 Die Tiere warten schon hungrig auf mein Erscheinen. Fuetterung der folgenden Raubtiere ist angesagt:
der vier Dalmatiners :-)

der zwei Schildkroeten samt Jungmannschaft

oder der Bewohner der "Residenz Meerschwein"...
weiter gibts hier noch Wellensittiche zu fuettern; Kuehe oder Pferde, welche sich aber selbst ernaehren.
ab 9:00 
nun heisst's arbeiten, arbeiten, arbeiten

oder dann mal hier Waesche waschen (von Hand...)

und diese dann zum Trocknen raushaengen. Aus dufttechnischen Gruenden haenge ich die Waesche nicht mehr (wie anfaenglich) neben den offenen Kuhstall :-))

12:00 Mittagessen! Hier der fuer mich alleine (!!!) gedeckte Tisch...
zwischen 13:00 und 15:00 ist Relaxaischen angesagt mit Aktivitaeten wie:
schwimmen im Pool und anschliessendem Suennelen

lesen oder schaukelnd schlafen in der Haengematte

oder Spaziergang am See. Dies ist jetzt leider nicht mehr moeglich. Weshalb erfaehrt ihr im naechsten Beitrag...
15:00 bis 17:00 Arbeit, Arbeit, Arbeit (Bild siehe oben :-)) )
ab 17:00 
Tennis spielen mit den boys :-) (Angestellten). Sehr amuesant fuer sie, da ich keine Ahnung vom Tennis habe. Treffe den Ball selten und werfe schon mal aus Versehen den Schlaeger dem Ball nach... oh je... muss noch etwas ueben!

oder im Haus der Familie Wittwer portugiesisches Fernsehen reinziehen

hier das Schulhaus (mit angebauter Garage). Ich unterrichte momentan ein Mal pro Woche Deutsch fuer zwei der Angestellten.

meine beiden wohlduftenden, SEHR motivierten Opfer :-)) Es tut mir immer leid, wenn ich ihren -vom feinen Singsang-Portugiesisch gewohnten Stimmbaendern- das raue "ch"oder "ck" lehren muss. Wir lachen uns dann jeweils kaputt, weil sie sich fast nicht getrauen, solche Laute von sich zu geben :-))
Links im Bild Wagner (zu meinem Leidwesen spricht man seinen Namen fuer unsere Ohren etwas seltsam aus...) und rechts davon Luis.

19:00 Abendessen. Es ist schon fast eine Stunde stock-, aber wirklich stockdunkel draussen. Zum Essen gibts IMMER (ausser beim Fruehstueck) Bohnen mit Reis oder Reis mit Bohnen. Ich hab glaub schon eine Bohnen-Reis-Allergie! Es juckt mich naemlich ueberall. Oder sind das wohl die unzaehligen Mueckenstiche??? :-))
Danach geht's mit der Taschenlampe vom Haupthaus zurueck zum Bungalow. Die Angestellten sind schon weg, sie wohnen ausserhalb der Farm. Ich bin allein - wirklich allein in der ganzen Dunkelheit! Das ist sehr unheimlich und in der Schweiz waere ich in der selben Situation wohl auch gestorben vor Schiss. Aber hier fuehle ich mich sicher und wohl. Einzig die Einsamkeit macht mir zwischendurch schon sehr zu schaffen. Ich muss dann schauen, dass mir nicht das Dach- ahe der Palmwedel auf den Kopf faellt!!
Aber dieses Gefuehl verschwindet dann auch schnell wieder, zum Glueck...

ab 19:30 bei des oefteren vorkommenden Stromausfaellen bleibt mir nix anderes uebrig, als in meinem Zimmer bei Kerzenschein Portugiesisch zu lernen...

weiter habe ich mir einen Caipirinha-starterkid gekauft :-)))

... in Bearbeitung

21:00 ... Prost und guet Nacht mitenand...
Eingestellt von puzzli2 5:35 AM









