Reise blog von Travellerspoint

Mai 2008

Geburtstagsparty in Sorriso

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An einem Weekend waren wir an einer Geburtstagsparty in Sorriso eingeladen gewesen. Sorriso liegt etwa 500km nördlich von Cuiaba. Wir haben also mehrere Stunden Autofahrt auf uns genommen, um an der dreitägigen Party für ein einjähriges Mädchen teilzunehmen!!!
In Brasilien wird der Erste und der 15.Geburtstag gross gefeiert. Da die Verwandten von Sonia schwerreiche Sojaproduzenten sind, liessen sie sich das Ganze auch einiges kosten. Uns wurden die beiden Übernachtungen in einem sehr noblen Hotel bezahlt und auch sonst mussten wir uns um nichts kümmern!
Das ist genau das andere Extrem von den sonst so ärmlichen Verhältnissen. Der Mindestlohn beträgt hier 380 Reais (ca. 250 Sfr.) und diese Schwerreichen schleudern nur so mit dem Geld um sich! Ich arbeite übrigens auch für 450 Reais im Monat :-)))... zähle hier Lohnmässig zum untersten Segment.
Übrigens hat mir ein reicher Cousin von Sonia ein Jobangebot gemacht. Für einen viel höheren Lohn soll ich nächsten Sommer als Privatlehrerin für Englisch und Deutsch die Kinder der ganzen Sippschaft unterrichten. Mal gucken, was das Leben so bringt bis dann :-)))

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Auf der Fahrt nach Sorriso sehen wir Baumwollfelder, soweit das Auge reicht. Baumwolle, Soja und Mais werden hier in rauen Mengen produziert.

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dort angekommen heisst es im Hotel einchecken.

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an der Hotelreception liegt auch noch eine Bibel auf, für religiös Unschlüssige.

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Sonia, Jessi und Yara beim Einchecken

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ich im Hotelzimmer

Besuch auf der Hühnerfarm

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Der Cousin von Sonia ist der Besitzer mehrerer Hühnerfarmen und riesigen Ländereien. Er führt uns seine Farm sehr stolz vor. Ich möchte euch gerne ein paar Bilder von diesem Besuch zeigen. Da ich so Mitleid mit den Tierchen hatte, konnte ich nicht die ganze Führung mitmachen...
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Die ganze Gesellschaft bei der Besichtigung

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hier die Ställe des Hühner-KZ's

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Sonia, Yara und Jessi neben einer Legebatterie

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Nahaufnahme...

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Güggelproduktion

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Verarbeitung der Eier

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Sortiermaschine

Dieses Erlebnis hat mich schon ein wenig nachdenklich gestimmt! Vor allem hat mich der Stolz des Besitzers erschreckt. Er findet anscheinend nichts dabei, Tiere so zu halten...

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vor der Party...

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Gruppenbild in unserem Zimmer (wir schliefen zu dritt in zwei Betten)

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das Geburtstagskind Manuela mit seinen Eltern Flavia und Albert. Es waren etwa hundert geladene Gäste anwesend. Gefeiert wurde in einem Spielparadies für Kinder.

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Carlito, Yvana, Sonia und Ueli an der Party

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die Frauenrunde. vl. Samira, Ana, Michelle

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Gruppenfoto mit Grosstante. (Vinicius, Yara und ich)

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vor dem Essen erhob man sich und seine rechte Hand zum Segen und Gebet...

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Nach der Party gab es als Abschiedsgeschenk ein "Bhaltis" wie die Basler sagen würden :-) Gefüllt waren diese geschmückten Konservendosen mit Süssigkeiten und Co.

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Jessica und Yara probierten natürlich den Inhalt der Konservendose im Hotel aus :-))

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Dracula Yessica

Letzter Tag in Sorriso

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Ich musste das wunderschöne Licht ausnutzen, um die Umgebung des Hotels zu fotografieren!
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vor dem Hotel

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meine Wenigkeit :-)
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Yara vor dem Hotel

... und auch hier gibts schöne Tiere und Pflanzen :-))

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Schule im Pantanal

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Schule im Pantanal

Vor zwei Wochen entschieden Ueli und Sonia, dass sie den Mangel an Gästen ausnutzen wollten, um im Pantanal an ihrer anderen Farm zu bauen. Diese Pousada hatten sie im November gekauft und das Haus soll total umgebaut werden.
Es wurde beschlossen, dass die Angestellten, die Kinder und die gesamte Schule für mehr als eine Woche dorthin verfrachtet werden sollten.
Die Pousada befindet sich im Schwemmland, rund vier Autostunden von hier entfernt.
Wir packen also all unsere sieben Sachen und fahren zu acht im blauen Bus los.

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an diesem Tag hat Wagner noch eine Wette verloren. Er muss einen halben Tag lang so arbeiten... der Ärmste!

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die Zeit bis zur Abreise überbrücken Yara und Vinicius mit Federballspielen.

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in einer waghalsigen Aktion- bei welcher ich nur mit halbem Auge zuschauen kann- fischt Vini den Federball vom Dach.

...los geht's...

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Yara, Jose und Luis diskutieren die letzten Details vor der Fahrt.

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Schon nach einigen Kilometern muss jedoch der Bus an einer Borracharia repariert werden. Es bleibt (fast) allen nichts anderes übrig, als auszusteigen und in der Hitze zu warten, bis wir einen neuen Reifen bekommen.

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nur Yara lässt sich von der Panne nicht beeindrucken. Ob sie den Radwechsel überhaupt mitbekommt? Das nenne ich Leseratte!!!

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Jose, Jessi und Wagner am Warten auf bessere Zeiten, äh schnellere Reifen.

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unterwegs sehen wir hier einen Riesenturky (die Amis hätten ihre Freude daran!)

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oder dann ein günstiges und oft anzutreffendes Verkehrsmittel. Bei diesen armen Leuten hier oft die einzige Möglichkeit, sich fortzubewegen.

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...und die nächste Panne folgt sogleich. Es ist schon längst dunkel, als der Motor aussetzt und wir wildfremde Leute um Hilfe fragen müssen. Nach einigen Fachsimpeleien unter den Männern und tatkräftigem Anschieben, können wir unsere Fahrt fortsetzen. Mich erinnert die Episode stark an "little Miss Sunshine" :-) Genau so war's, mit dem Unterschied, dass unser Bus blau ist :-)

Pousada Victoria

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Der Hof und das Haus im Pantanal. Hier leben wir fast eine Woche auf engem Raum in einem Haus.

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es wird viel gearbeitet am- und ums Haus. Hier Adilson am Holzziehen mit dem Traktor.

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Vinicius und Adilson beim Schutt wegräumen.

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Ueli, Marcos und Wagner arbeiten vor dem Haus an der Beleuchtung und an den Mosaiken auf dem Boden.

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mit grossen Buschmessern schlagen wir einen neuen Weg in den Wald. Hier sollen die Touristen künftig ihre Morgenpirschtouren unternehmen können und Vögel und andere Tiere beobachten.

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das hier ist das improvisierte Schulzimmer in einem der Hotelzimmer. Ein Blatt an der Wand muss als provisorische Wandtafel herhalten. Die Konzentration der Schüler ist dementsprechend niedrig...

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so sehen dann Pausen oder die Wartezeit vor dem Abendessen aus. Schaukelnd in der Hàngematte :-)

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ich am Hämahä (Hängemattenhängen)

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Jessi missbraucht die Häma als Schaukel... eine gefährliche Angelegenheit!

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klein Morilo am Spielen

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und so sieht die Abendstimmung aus im Pantanal. Wunderschön!

Wagner und ich gehen jeden Abend joggen, da es keinen Tennisplatz hat. Auf der staubigen Strasse ist das für die Lungen zwar nicht sooo vorteilhaft, aber besser als nix. Er hat mich als personal Trainer angagiert, obschon es mit meiner Fitness mangels sportlicher Betätigung auch nicht zum Besten steht :-)) Aber ich kann ja dann in der Schweiz wieder über die Hügel hüpfen. Hier ist mir das Klima einfach zu tropisch, um ernsthaft zu trainieren!

Ansonsten war der Aufenthalt im Pantanal eher schwierig. Die Kinder waren nicht soo motiviert wie auf der anderen Fazenda und wir mussten alle in einem Haus leben. Keine Rückzugsmöglichkeit, gar nichts. Sogar das Weekend wurde so verbracht! Ich fühlte mich ein wenig wie im Gefängnis. Es war mir echt zu eng!
Deshalb war ich auch froh, dass wir frühzeitig zurück fuhren und zur Normalität zurückkehren konnten auf der anderen Farm. Mit eigenem Bungalow und einer "anständigen" Schule :-)

Weiter habe ich auf der Rückfahrt vom Pantanal in Cuiaba noch mein Visum verlängert. Das ist eine ewige Prozedur und ich hab gleich zwei Tage dazu gebraucht!!! Stundenlanges Warten und dann muss man sich Fragen anhören und so tun, als würde man kein Portugiesisch sprechen. Falls man Brasilien über alles lobt (dies dann in Englisch) und beteuert, noch 90 Tage bleiben zu wollen, um die Schönheit des Landes geniessen zu können, kriegt man den Stempel schlussendlich. Nachdem man in einer Bank einen gewissen Betrag einbezahlt hat, versteht sich. Übrigens betragen die Wartezeiten auf hiesigen Banken auch so zirka zwei Stunden.... Zum Glück hatte ich ein gutes Buch dabei zur Überbrückung der Wartezeiten.

Tiere und Pflanzen

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Ameise im Abendlicht

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Kuh auf dem Hof. Auch im Abendlicht :-)

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dies ist nun die sehr schöne, aber giftige Korallschlange.

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Welches Tier ist das?????????????

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Genau, es handelt sich um einen sehr besitzergreifenden Hund und eine arme Katze, die sich vor den Übergriffen retten muss.

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ich habe diese schöne Katze nur mit schwerem Herzen auf der Farm gelassen :-((( Im Geiste hab ich sie schon in den Rucksack gepackt und in die Schweiz geschleppt.

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ein sehr sprachinteressierter Schmetterling. Fotografiert bei seiner Fortbildung.

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Chapada

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Ausflug nach Chapada

An einem Weekend durfte ich mit einer Reisegruppe mit nach Chapada. Chapada ist ein Hochplateau, etwa 2 Autostunden entfernt von uns. An diesem Ort befindet sich der geographische Mittelpunkt Südamerikas. Ich war so quasi im Herzen von Südamerika :-)
An gewissen Stellen sollen dort auch Autos fliegen und Ufos gelandet sein... na ja, ich hab also keines von beidem gesehen!

Ich fuhr mit einer Vögele-Reisegruppe im vollklimatisierten Nobelbus mit Erbrechtütli an jedem Sitz nach Chapada. Traudi und eine Reiseleiterin der Gruppe, sowie Sonia waren ebenfalls mit von Partie. Dies war eine etwas schwierige Konstellation... so als würden drei Lehrer gleichzeitig einer Klasse das Schreiben beibringen wollen.

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Nach eher flachem Gebiet ragen nun plötzlich richtige Berge aus dem Boden heraus. Das Rot der Steine soll angeblich nichts mit dem Eisengehalt zu tun haben.

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Hier Vinicius vor mit einem Denkmal

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Aussichtspunkt mit Quasi-Hinkelstein :-)

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An dieser Stelle "Teufelstor" genannt, ist vor einigen Jahren ein Bus in die Tiefe gestürzt. Die Überreste liegen immer noch unten und werden von Touristen bestaunt. An der Felswand hier im Bild kann man noch das Pannendreieck des Fahrzeugs erkennen, welches im Fall hängengeblieben ist.

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Steinformation

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Auf dem Hochplateau angekommen. Von hier aus sieht man mehrere hundert Kilometer weit über das flache Land. Die Aussicht ist sehr eindrücklich. Auch ist es merklich kälter hier oben.

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Traudi macht ein Poserphoto von Vinicius.

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Aussicht

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Angehörige der Vögele-Reisegruppe scharen sich um den Mittelpunkt Südamerikas.

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Missis Bösch berührt das Herz Südamerikas.

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Souvenirverkauf auf dem Plateau.

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Chapada downtown. Viele reiche Cuiabaner haben ihr Wochenendhaus hier.

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Souvenirshops in der Ortschaft.

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ähm... was genau wird da inseriert?

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Diese Kriche steht zum Verkauf... nur falls jemand noch ein ausgefallenes Gebäude gebrauchen könnte.

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Der Rückweg führt uns über Cuiaba.

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Bild mit Seltenheitswert. Einen Oldtimer sieht man so gut wie nie!

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Hier machen einige Leute grad ne Pause.

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Mit einem MS geht's der Strasse entlang :-)

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..und falls die Kriche noch nicht reichen sollte, kann man auch überdimensionale TV-Empfänger kaufen. Keine Ahnung mit welch ausserirdischen Species hier kommuniziert werden soll!

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.... oder braucht jemand vielleicht noch einen Pool?

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Werbung....

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Traudi und ich am Abend beim gemütlichen Plaudern

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später mussten Adilson, Traudi und ich unser Tratschründchen in den Essraum der Angestellten verlegen, da die Gäste schlafen wollten :-)

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Mit Gaby und Adrian aus der Schweiz veranstaltete ich bis anhin meinen einzigen lustigen Weinabend auf der Farm :-)))

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Nun verabschiede ich mich von euch mit einigen Blüemlis :-)

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Eingestellt von puzzli2 12:06 PM Kommentare (0)

Halbzeit auf der Farm

-17 °C

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Die Zeit geht vorbei wie im Fluge! Nun ist bereits Halbzeit meines Aufenthalts auf der Farm!!! Am 15. August werde ich hier spätestens meine Zelte abbrechen, die Fliegengitter verlassen und meine Reise über Bolivien, Peru, Equador, Galapagosinseln nach Quito aufnehmen.
Wenn ich so lange bleibe... In letzter Zeit hat sich hier einiges zugetragen, was bei mir die Frage aufwirft, ob es Sinn macht zu bleiben. Oder ob ich doch besser ein wenig reisen würde? Im Moment haben sich aber die Wogen geglättet.

Abgesehen von diesen Dämpfern gefällt es mir sehr gut. Es macht Spass zu unterrichten, da die Kinder nach anfänglichen Unstimmigkeiten nun wirklich lernen wollen und auch Fortschritte machen. Es hat sich sogar ein richtiges Wetteifern im Hausaufgabenmachen entwickelt :-)))
Mit den Angestellten habe ich's auch - bis auf eine sehr aufdringliche Ausnahme -nach wie vor lustig. Die abendlichen Tennistourniere erfreuen sich wachsender Beliebtheit, so dass beinahe die ganze Angestelltenschaft und Jungmannschaft daran teilnehmen. Auch wenn ich meist 20:0 verliere macht's Spass! Aber ich gebe nicht auf, ein Funken Hoffnung steckt in jeder Flasche :-)

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Die Weekends verbringe ich immer noch in der Stadt. Dort ziehe ich durch die Läden und an den Ständen der fliegenden Verkäufer vorbei. Die Sachen sind hier schon verlockend günstig!!! So kaufe ich mir tonnenweise Raubkopien von Filmen, damit ich ein wenig Portugiesisch lernen kann, indem ich sie in meiner Hängematte schaukelnd vor dem Einschlafen anschaue. Ach ja, der beste Kauf war eine grosse, super bequeme gelbe Hàngematte gewesen. Ich will noch gar nicht wissen, wie ich dieses Ding dann auf den Machu Pichu schleppe und so in die Schweiz mitnehme...

Weiter teste ich die verschiedensten Hotels in der Stadt. Sind alle spottbillig und wegen des akuten Touristenmangels werde ich wie eine Königin behandelt! Es ist mir wirklich schon fast peinlich! Hier wird man sogar in der Jugi als einziger Gast mit einem frischgepressten halben Liter Ananassaft begrüsst.
Das andere Hotel war das beinahe einzige sechsstöckige Gebäude in der Umgebung gewesen. Ich bekam ein Einzelzimmer im obersten Stock, so dass ich einen schönen Überblick über die Stadt geniessen konnte. Leider hatte ich noch Mitbewohner in Form von Zuckerameisen und erlitt beinahe einen Elektroschock...

In den Ausgang gehen wir nun jeweils ein wenig später des Nachts. Leider sind in den Discos hier Dezibelbegrenzungen ein Fremdwort, so dass ich doch tatsächlich mit meinen wenig eleganten Hallenstadion-Ohrstöpsel in den Ausgang gehen muss!!!

Mein Bekanntheitsgrad als einzige nicht portugiesisch sprechende Persoenlichkeit der Stadt reicht so weit, dass mir hier an der Busstation schon ohne dass ich was sage die richtigen Bustickets ausgehaendigt werden... Auch sonst in der Stadt werde ich jeweils schon begruesst. Es ist nicht einfach, wie ein buter Hund in der Gegend rumzulaufen!

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Die Aussicht aus meinem Hotelzimmer über Cuiaba

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andere Seite

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Hier ein Hinterhof. Spezielle Beachtung sollte man dem etwas waghalsig zu benutzenden Sprungbrett schenken.

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Das wäre nun die gefährlichste Dusche der Welt. Hatte also einen gehörigen Schlag erhalten, als ich den mit dünnem Isolierband versehenen Hahn aufgedreht habe. Anscheinend haben sie den auch noch an den Strom angeschlossen...

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ready to go out...

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Aussenansicht der Jugi in Cuiaba

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hier dürfen Rollstuhlfahrer sich im Slalom um einen Parkplatz üben...

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oder dann Blinde eine eigene Fahrspuhr benützen...

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ich hoffe nur, man kommt aus diesem technischen Schönheitszentrum schöner raus, als es die Fassade verspricht...

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das schmalste Haus Cuiabas...

der Heimweg geht nun leichter...
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da mein Velo zu einem Mountainbike mutiert ist.

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und so sehen die Häuser der Angestellten unserer Farm aus!

Auf der Farm

lässt sich Mathe und Werken super miteinander verbinden...
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Jessica bei der Herstellung ihrer Handtasche aus Kokosnussstücken (alle selbst gesägt!)

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und zwischendurch werden dann hier auch gleich noch die Mathehausaufgaben erledigt!

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manchmal bekomme ich Besuch der beiden Ladies, welche dann auf meiner Hängematte schaukeln und lustige Dinge erzählen.

An Jessicas Geburri fuhren wir in die Stadt und gingen auswärts essen.
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Gruppenfoto der Kids (so nahe sind sie sich sonst nicht wirklich...)

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Eisessen bis zum Abwinken. v.l. Vinicius, Sonia, Yara, Ueli und Jessica

TIERE

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Na, was soll diese Horde Paparazzis??? (Wagner, Yara, Jessica)

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genau... festgehalten wird die neuste militärische Disziplin: leguananpirschendes Vorwärtsrobben

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hier der Leguan im closeup

Ein weiteres schönes Tierli, welches wir hier im Angebot haben wäre
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diese nette Klapperschlange

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gemeinsames Klappern vor meinem Zimmer... Ich habe auch noch eine wunderschoene Krallschlange gesehen. Die haette ich direkt als Armband angezogen, wenn sie nicht so giftig waere.

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mein neustes Haustier. Die Spinne ist schon seit einer Woche verschollen.

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perfekt getarnt dieser Sittich. Die fliegen zu hunderten über unsere Köpfe und machen einen Wahnsinnslärm!

... und nun noch zu den fast schon obligaten Blumenbildern :-)

erstaunlicher Weise entdecke ich immer wieder neue Blumen! Es scheint unendlich viele davon zu geben!!!

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Aufgespiesst!!!

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