Reise blog von Travellerspoint

Endstation Sao Paulo

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SAO PAULO

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Einer von vielen Parks mitten in der Stadt

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Der Kuenstler und seine Texte

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Schuhputz :-)

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Eine Metzgerei, welche ihre Produkte lebendig in Uebergroesse vorfuehrt

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Ich kam sehr früh in Sao Paulo an.
Das ist gut, denn wenn man vor 6 Uhr eine Metro erwischt, hat man vielleicht sogar einen Sitzplatz. Die Leute stehen leider nicht auf für ältere Leute, schwangere Frauen, oder Touristen mit viel zu schweren Rucksäcken.
Marcia wohnt in einem sehr gepflegten und sauberen Quartier fast im Zentrum von Sao Paulo im 15.Stock eines Hochhauses. Den ersten Tag verschlief ich und genoss es, mal die Wäsche nicht von Hand waschen zu müssen.
Tag fuer Tag wagte ich mich jedoch dann weiter in die Stadt hinein. Auf mich machte Sao Paulo ganz wider Erwarten einen sehr sauberen Eindruck. Die Metrostationen, die Strassen, alles schoen geputzt und gefegt. Auch ist Sao Paulo sehr gruen. Ueberall Baeume an den Strassen und oft trifft man ganz unverhofft auf einen Park.
Was mich jedoch sehr schockiert, sind die vielen obdachlosen Menschen, die einfach so auf der Strasse herumliegen. Keiner weiss, ob sie noch leben und niemand scheint sich zu kuemmern!

Hier nun ein kleiner Rundgang in Downtown Sao Paulo...

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Kathedrale Se

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Aus der Kirche rausfotografiert

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Origineller Parkplatz

SALSA

Denis lernte ich vor zwei Monaten in Floripa kennen. Er ist urspruenglich aus Sao Paulo und wohnt seit kurzem wieder hier. Nach meiner Ankunft unternahm er alles, um mich hier mit der Salsaszene bekannt zu machen. Ich habe nun sechs Monate nicht mehr Salsa getanzt!!! So gingen wir zu dritt in einen Salsaclub, obschon die Herren nicht tanzen konnten. Das fand ich mega suess von den beiden! Na ja, der DJ hatte dann nach ein paar Liedern Erbarmen mit der Mehrheit der nicht tanzenden Menge im Salsaschuppen und liess normale Discomusik vom Band. So war allen gedient und wir tanzten bis in alle Nacht.

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Denis und sein Kollege

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Wir drei Supertaenzer nach dem Ausgang

SAMBA

Mit Marcia
und ihren Freunden ging ich am Weekend Samba tanzen. Die Party begann schon um fuenf Uhr nachmittags. So standen wir erstmal zwei geschlagene Stunden in der Warteschlange, um in den Club reinzukommen! Da wir jedoch zu acht waren, hatten wir unser eigenes Fest beim Warten und lernten schonmal ein paar Sambaschritte.
Die Sambaparty war dann wirklich sehr sehr speziell. Oder ich bin einfach zu europaeisch...
Ich tanzte dann auch, obschohn ich keine Ahnung von Samba habe. Aber anscheinend laesst sich Salsa auch gut auf andere Tanzarten anwenden :-). So wurde ich dann sogar durch die Luft gewirbelt von einem Typen, der wohl dachte, dass dies nicht mein erstes Mal Sambatanzen sei!
Na ja, das Verhalten der maennlichen Wesen in diesem Lokal war sowieso etwas gewoehnungsbeduerftig... Aber die Party war extrem lustig und wir tanzten und sangen bis fast zum Umfallen.

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Schild des Sambaclubs

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Marcia und ihre Freundinnen beim Warten vor dem Eingang

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Endlich drinnen angekommen!

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ups, dieses Gruppenbild ist ein wenig verwackelt!

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Rafa und Marcia mit ihrem geliebten Skol

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Marcia und ich

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Der Sambaclub mit der Lifeband

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Marcia zu Hause am Mailschecken


ZOOBESUCH

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Einen Tag
verbrachte ich im Zoo von Sao Paulo. Grundsaetzlich weigere ich mich ja, arme, verhaltensgestoerte Tiere in engen Kaefigen anschauen zu gehen. Vom Zoo in Sao Paulo habe ich jedoch viel Gutes gehoert. Na ja, die Gruenflaechen sind schon enorm! Aber dennoch fand ich, dass viele Tiere zu wenig Auslauf hatten. Viele der Tiere im Zoo habe ich im Pantanal in freier Wildbahn gesehen. Es ist schon seltsam, sie nun hinter Gittern betrachten zu muessen! Aber ich lernte meine Pantanalerlebnisse gleich doppelt schaetzen!
Ich genoss deshalb mehr die Natur mitten in der Stadt und versuchte vor wilden Schulklassen zu fliehen, welche den Zoo bevoelkerten.

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Eine Horde Vorschulkinder

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...und noch mehr davon!

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Polizeiauto mit Rotlicht mitten im Zoo!!! Die Herren haben sicher einen sehr strengen Job bei all den kriminellen Zebras und wuergenden Schlangen...

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Auch die Tierwelt recyclet schoen brav. Jedes Tier hat sein Spezialgebiet.

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Wie bei den Menschen am Strand. Alles liegt wild durcheinander.

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Pingu

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Mein absoluter Lieblingsvolel ist der Tukan. Das Schoenste, was ich hier gesehen habe, war der Flug von zwei Tukans im Abendlicht im Pantanal. Wahnsinn, echt!

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Papagei

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Nachdem er sich gestaerkt hatte, versuchte er doch tataechlich durch das Gitter auszubrechen!

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Die Aras sind in freier Wildbahn auch schoener...

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Das Tierchen aus Iceage hatte sich ebenfalls in den Zoo verirrt!

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Das Grosse und die Kleinen... diese Tiere koennen bis zu 2 Tonnen schwer werden!

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Muedes Tigerli

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Ebenfalls muedes weisses Buesi

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Herr Koenig am Suennelen

S C H I L D E R

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Hm,was hat dieser Herr wohl erfunden?

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Rollstuhlfahrer werden auf Unebenheiten in der Strasse aufmerksam gemacht...

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auf was dieses Schild hinweisen soll habe ich leider nicht rausgefunden...

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HUNDEHALTUNG IN SAO PAULO

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ABSCHIED VON BRASILIEN

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Havaianas...

Ein halbes Jahr
spaeter und viele Erfahrungen reicher, velasse ich nun also Brasilien morgen. Das Land der Flipflops und geschmacklosen Tattoos, der fröhlichen Menschen mit ihrer schönen Sprache, der langen Strände und unterschiedlichen Städte... Dieses Land ist mir doch sehr ans Herz gewachsen. Ich habe enorm viel erlebt in dieser Zeit. Was mich jedoch am meisten rührte, war die uneingeschränkte Freundlichkeit der Menschen, welche ich traf. Ich wurde überall mit mehr als offenen Armen willkommen geheissen. Das war für mich eine geniale Erfahrung. Ich habe viele viele neue Freunde gewonnen und hoffe bald wieder zurückkehren zu können.

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Eingestellt von puzzli2 4:20 PM Kommentare (0)

Curitiba -- Die europaeische Stadt im Sueden

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Anflug auf die 12 Millionenstadt Sao Paulo

Der Flug

Ich flog nach einer Abschiedsnacht in Salvador mit Franziska und Olivia aus Dänemark am folgenden Morgen in Richtung Sao Paulo. In Sao Paulo angekommen wartete ich mal vier Stunden auf den Weiterflug nach Curitiba. Wir wurden dann jedoch immer wieder um eine Stunde vertröstet und ich bekam langsam Blasen am Hintern vom Sitzen. Nach neun Stunden Verspätung konnten wir um elf Uhr nachts endlich ins Flugzeug steigen. Schön fasteten wir den Seatbelt und rollten zum Startfeld, als die Stimme des Piloten aus den Lautsprechern klang. Der Flughafen schliesse, wir müssen die Nacht in Sao Paulo bleiben.....
Das Flugzeug drehte auf der Startpiste und wir rollten unverrichteter Dinge wieder zum Gebäude zurück. Alles aussteigen und Gepäck fassen. Danach begann das Warten. Mittlerweile war Mitternacht vorbei und weitere fünf vollbesetzte Flugzeuge entliessen die Passagiere wieder in die Wartehalle.
So stand ich dann etwa eine Stunde im Chaos, um ein Hotel und einen Flug für den nächsten Tag zu ergattern. Ich rechnete mal mit zwei Stunden Schlaf, da mein Flug schon am Morgen um Sieben war. Tja, sogleich tauchte ein weiteres Problem auf. Die Billigairline hatte für alle Passagiere des Flugzeugs lediglich 12 Taxis bestellt, welche uns zu den Hotels bringen sollten! Nochmals warten. Mittlerweile begann es netterweise auch noch zu regnen! Um drei kam ich dann endlich im Fünfsternhotel an. Wir asssen noch unser Nachtessen und ich verkroch mich dann für ein wenig Schlaf ins Superbett.
Ich glaube, die Nacht im Hotel war für die Fluggesellschaft etwa doppelt so teuer, wie mein ganzer Flug von Salvador nach Curitiba!

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Mein Hotelzimmer im Fuenfsternhotel

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Leider konnte ich dieses unglaubliche Fruehstuecksbuffet aus Zeitmangel nicht geniessen...

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Da haben doch die Brasilianer bei uns Waegeli geklaut und nach Sao Paulo geschmuggelt!!!

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Im Flughafenresti wird sogar Metall gesammelt in einem extra Eimer. Also falls jemand mal ne Stossstange oder sowas entsorgen will kann man dies im Flughafen problemlos erledigen.

CURITIBA

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Curitiba ist eine ca 2 Millionen Stadt 400km suedlich von Sao Paulo. Die Stadt macht auf mich einen sehr sehr europaeischen Eindruck. Total untypisch fuer das Brasilien, welches wir uns allgemein vorstellen. Es ist alles sehr sehr sauber, aufgeraeumt und man fuehlt sich sehr sicher in Curitiba. Ich hab mich von der ersten Sekunde an wie zu Hause gefuehlt in dieser Stadt.
Leider ist es jedoch in Curitiba wieder sehr kalt. Temperaturen um die 14 Grad. Ein richtiger Kaelteschock nach dem schoen warmen Salvador!!!

Luizinho, welcher vier Stunden am Vortag auf mich gewartet hatte am Flughafen, holte mich dann netterweise am nächsten Morgen ab. Ich war ihm unendlich dankbar, da ich total übermüdet war und zu allem Überfluss mein Gepäck total nass war. Es muss einige Weile beim Einladen ins Flugzeug im Regen gestanden haben!!!

Ich blieb eine Woche bei Luizinho, welcher alles für mich machte! Er nahm mich mit zu seinen crazy Verwandten. Es war super lustig und wir lachten uns kaputt, als sein Schwager Englisch zu sprechen versuchte. Er übersetzte einfach alles frei vom Portugiesischen. So meinte er, zu mir: „ Play the garbage outside“....
Ich wurde dann zum Geburtstagsessen für den Onkel in einem Penthouse eingeladen, wo die gesamte Sippe von Luiz’ Familie vereint war. Es war toll und alle waren sehr interessiert an der Schweiz und meiner Reise.
Am Samstag nahm mich Luizinho -welcher DJ und anscheinend eine ziemlich bekannte Person in Curitiba ist-, mit an eine Nobelparty. Der Eintritt alleine kostete 250 Reals! Zum Glück stand mein Name auf der Gästeliste.
So feierten wir die ganze Nacht durch. Luizinho war erst am anderen Morgen um acht als die Pary fertig war, zum Gehen zu bewegen! Ich war so was von müde!!!!

Ich schlief dann ne kurze Runde, um am Nachmittag einen Fussballmatch zu besuchen. Der Onkel von Luiz war der Präsident des Clubs und lud uns zum Spiel ein. Curitiba spielte gegen Recife und gewann hochaus. Es war echt lustig und auch noch irgendwie spannend, obwohl ich keine Ahnung vom Fussball habe.

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Downtown Curitiba

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Park Downtown

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Sogar die Strassen werden gefilmt!!!

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Unterhaltung der wartenden Automobilisten am Rotlicht.

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Bei Luizinho zu Hause

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Kurzbesuch in Rafaels Wohnung mitten in der Stadt

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Luizinho (l) und Rafael (r)

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An der Nobelparty. Wir feierten die ganze Nacht durch!

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Am Fussballmatch

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In Brasilien sind Feuerwerkskoerper an den Spielen erlaubt!!!

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Luizinho

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Beatriz und ihr superlustiger Vater Silvio. Silvio ist Luiz' Onkel und derjenige, welcher so lustig Englisch sprach. Er hatte uebrigens die ganzen 90Min des Spiels die Finger so verschraenkt, um seiner Mannschaft Glueck zu bringen. Natuerlich gewann Curitiba und ich wurde als Gluecksbringerin auserkoren :-)

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Bea und ich

MUSEUM OSCAR NIEMEYER

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Das Museum von aussen

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Das Gebaeude bei Nacht


Ich verbrachte
einige Zeit im Museum Niemeyer in Curitiba, wo sie Werke von Francis Bacon, Lucian Freud usw. zeigten. Vor allem aber genoss ich das Fotografieren dort.

AUSSENRAUM

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INNENRAUM

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Museumsmodell

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SCHWEIZERSCHULE CURITIBA

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Der eigentliche Grund
, weshalb ich nach Curitiba flog, war der Besuch an der Schweizer Schule dort. Diese Schule hat einen enorm guten Ruf und ist eine von zwei Scheizerschulen in Brasilien.
Ich verbrachte gleich zwei Tage dort, weil es mir so gut gefiel. Ich besuchte verschiedene Lektionen und da ein Lehrer ausfiel, übernahm ich kurzerhand eine Deutschstunde! Es war super!!!
An dieser Schule unterrichten vier Lehrpersonen aus der Schweiz und die restlichen Lehrkräfte sind Brasilianer. Ich verstand mich auf Anhieb sehr gut mit Dominique, welche seit Januar an der Schule unterrichtet. Wir plauderten viel über unsere Erfahrungen in Brasilien und gingen zusammen Joggen. Es war echt etwas unheimlich, aber wir hatten beide das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen!

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Eine Werkstunde an der Schule

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Die suessen Drittklaessler

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Die geschenkte Sporthalle

An meinem letzten Abend in Curitiba gingen wir gemeinsam Essen. Es war für mich ein trauriger Abschied, da ich sehr gerne länger in Curitiba geblieben wäre. Aber ich weiss, dass ich nicht das letzte Mal dort war...
Spät in der Nacht brachte Dominique mich an die Rodoviaria, wo ich meinen letzten Bustrip in Brasilien in Angriff nahm. Sechs Stunden später (um fuenf morgens) erreichte ich durchgeschüttelt und müde die Busstatiion von Sao Paulo.

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Dominique und ich beim Italiener

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Dominique


Ich werde nun
eine Woche in Sao Paulo bei Marcia bleiben, welche ich in Morro kennengelernt habe und auch Denis aus Florianopolis nochmals treffen.
Am nächsten Donnerstag heisst es dann nach einem halben Jahr Brasilen verlassen.... ich werde von hier (Sao Paulo) nach Lima fliegen. Tja und in vier Wochen bin ich dann schon wieder in der Schweiz anzutreffen...

Eingestellt von puzzli2 1:35 PM Kommentare (0)

Crazy hike --- Chapada Diamantina

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Da ich seit fast drei Monaten kein Deutsch mehr gesprochen habe, faellt es mir echt schwer, diesen Text nun zu schreiben! Aber im Moment ist alles in Englisch oder Portugiesisch gespeichert in meinem Kopf....

Die letzte Woche war wohl meine verrueckteste Woche seit ich in Brasilien bin! Ich unternahm ganz spontan eine Reise nach Chapada Diamantina mit Leuten, welche ich auf Morro kennenlernte. Eines Abends beschlossen wir bei ein paar Caipis am Strand, dass wir am naechsten Tag abhauen nach Chapada, um dort eine Hoehlenwanderung zu machen.
Es war eine bunt zusammengewuerfelte Gruppe aus vier Hollaendern, zwei Daeninnen und mir. Ich war die Grossmutter der Gruppe, da alle anderen erst 22 Jahre alt sind. Aber egal... wir hatten enorm viel Spass!

So organisierten wir zu siebt einen Trip zurueck nach Salvador. Dort warteten wir ein paar Stunden auf den Nachtbus, welcher uns innerhalb von 7h nach Lencois bringen sollte.
Wir waren total uebermuedet, da wir die letzte Nacht in Morro in einer etwas seltsamen Disco gefeiert hatten. So waren wir fast zwei Naechte ohne Schlaf unterwegs und bei der Ankunft in Lencois ein wenig cranky.

Am naechsten Tag gings dann los mit zwei Guides und einem moeglichst leichten Rucksack. Wir planten einen dreitaegigen Trip mit Hoehlenuebernachtungen und Baerenjagen...
Die Wanderung war ENORM anstrengend! Ich glaube, dass wir alle an unsere Grenzen stiessen. Jeder hatte zu kaempfen mit sich selbst. An vielen Stellen mussten wir mit dem ganzen Kram ueber Felsen klettern, ueber Fluesse huepfen und steile Abhaenge bewaeltigen. Es war echt nicht lustig zwischendurch!
Zum Glueck war die Gruppe einfach perfekt! Wir witzelten die ganze Zeit und verteilten Monkey-points fuer besonders gefaehrliche Aktionen und Pussy-points fuer Weichei-Taten...
Die Naechte verbrachten wir in Hoehlen schlafend und in einem Gruppengeflecht unter dem Sternenhimmel liegend und lustige Geschichten erzaehlend. Die letzte Nacht quetschten wir uns dann zu siebt in zwei Zweierzelte. Wir lachten uns erstmal eine halbe Stunde krumm, weil die langen Herren nicht wussten, wie sie schlafen sollten. Es war echt zum todlachen!!!
Wir alle waren wohl noch nie so stinkig und verschwitzt waehrend mehreren Tagen wie auf dieser Tour!

Die beiden Guides erwiesen sich als wahre Waldbewohner. Sie kletterten auf Baeume, hechteten von Klippen, machten aus Nix Mahlzeiten fuer uns und waren einfach suuuuper in Allem!

Es war eine geniale Reise und wir heulten alle, als wir uns heute Morgen im Bus nach Salvador voneinander verabschieden mussten. Die vier hollaendischen Medizinstudenten fuhren weiter nach Norden, waehrend wir Girls wieder nach Salvador gingen.
Aber wir planten eine Cave-reunion entweder in Amsterdam oder Kopenhagen....

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Me and my house. Ich mit ALL meinem Gepaeck vor der Abreise auf Morro.

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Wir warten geduldig, bis alle Herren bereit waren, Morro zu verlassen.

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Nach zwei fast durchgemachten Naechten in der Pousada in Lencois.

LENCOIS

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Ihr koennt euch ja vorstellen, dass ich einige Zeit mit dieser Katze verbracht habe /-)

Ich kam mit dieser alten Frau, welche Tauben fuetterte ins Gespraech. Sie bat mich dann in ihre kleine Wohnung und wir plauderten etwa eine Stunde. Sie erzaehlte mir, dass sie nur noch in der Wohnung sei und diese nie verlasse. Sie fuettere ein wenig die Tauben und sei froh, wenn jemand fuer sie einkaufen gehe. Eigentlich habe sie kein Geld, aber sie bete jeden Abend und Deus gebe ihr jeden Tag aufs Neue zu Essen.
Sie bat mich immer wieder, laenger zu bleiben, da sie wohl sehr sehr einsam war. Sie habe keine Familie und lebe nur mit ihrem Papagei und dem anderen komischen Vogel. Ich genoss diesen Nachmittag sehr, musste mich jedoch dann beim Eindunkeln von ihr verabschieden.

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Maria, ihr Papagei und der andre Vogel in ihrer Wohnung

WANDERUNG

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Am Morgen genossen wir noch das Fruehstueck in der Pousada

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Die ganze Gruppe vor dem Start. V.l. Franziska, ich, Olivia, Flor (unser Guide), Victor, Jasper, Clinton und Chris (oder Mitch hahaha)

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Der erste Stopp in einer Waldbar

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Die Girls der Gruppe mit Clinton

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Das erste Gruppenfoto... wir sind noch in schwungvoller Stimmung...

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Unser Guide Flor mit einem riesigen Heuguemper, welcher er einfach vom Baum pflueckte...

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Landschaft

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Dschungel

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Wanderung durch den Dschungel

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Erster Mittagsrast

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Flor beim Zubereiten des Mittagessens. Er hat einfach alles dabei!

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Wandern...

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Da konnte ich noch lachen!

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Der erste wundervolle Wasserfall mit eiskaltem Wasser.

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Wir waren richtige brave cavers und schwammen durchs Eiswasser zum Wasserfall.

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Die baerenstarke Gruppe nach dem Bad. Nur Jasper fror...

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Gefaehrlicher Abstieg zum ersten Nachtlager.

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Unser bequemes Gruppengeflecht. Wir verharrten einige Stunden so und hatten es superlustig.

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So schliefen wir in der Hoehle. Obwohl wir nahe zusammen schliefen, war es sehr kalt!

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Flors geniales Fruehstueck!

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Flor meinte, dass wir dieses Wasser trinken koennen. Es sei sehr sehr sauber... na ja, wie dieses Bild beweist, war dem nicht so!

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Und weiter gings am naechsten Tag durch den Urwald. Hier Clinton in Action.

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Nach der Wanderung wird Olivia von Jasper und Co ins Wasser geschmissen. Ich ging freiwillig baden...

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Essen wird direkt vom Feuer serviert.

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In Urwaldgerechter Kleidung putzen Olivia und Franziska die Zaehne.

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Die vier Herren der Gruppe. Medizinstudenten aus Amsterdam. Hinten: Jasper und Clinton, vorn: Chris und Victor.

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Die ganze Gruppe am zweiten Morgen. Nicht mehr so frisch nach einer Nacht in klaustrophobisch engen Zelten.

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Chris spielt den Hardrockclimber

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As bad as it gets! Ich bin echt am Ende meiner Kraefte!!!

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Wir hatten einige verschiedene Taenze auf dieser Wanderung. Hier der Flash-dance der Jungs.

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Wunderschoene Landschaft!

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Flor at the edge of the cliff

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Die mutigen Jungs ...

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Victor, Clinton und Jasper sind in jeder Situation witzig...

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Die ganze Gruppe auf dem Felsvorsprung ueber dem Abgrund

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Hiner uns geht`s 420 Meter in die Tiefe!!!

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Und so koennten die Fuesse nach diesem Trip aussehen... (es waren nicht meine!)

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Beschreibung der Wanderungen

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Ein wildes Nachwanderungsfoto im Jeep auf der Heimfahrt....

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... bevor wir in tiefen Schlaf sanken....

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Der letzte Abend nach den Anstrengungen genossen wir bei ein paar Caipis. Es war sehr traurig, diese geniale Gruppe zu verlassen. Aber ich glaube, Reisen hat sehr sehr viel mit Abschiednehmen zu tun.

Eingestellt von puzzli2 8:37 AM Kommentare (0)

Boipeba

" If you make a hole in your life you can never put sand into it again."
(brasilianisches Sprichwort)

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Boipeba eine Insel, auf welcher Traeume entstehen. Ein weiteres Paradies.

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Ich unternahm einen eintaegigen Boottrip auf diese wundervolle Insel. Wir besuchten an diesem Tag auch noch eine weitere der 52 Inseln in dieser riesigen Meeresbucht. Wie schon gesagt, kann ich die Schoenheit der Natur hier nur schlecht in Bildern einfangen. Es ist einfach unbeschreiblich!

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Die Tour begann fruehmorgens und fuehrte uns zuerst zu natuerlichen Schwimmbecken, in welchen wir schnorcheln konnten. Leider war das Wasser etwas trueb, aber dafuer herrlich warm. Nach einiger Zeit fuhren wir weiter zur Insel Boipeba, auf welcher wir dann von einem witzigen Guide mit Wintermuetze durch den Dschungel gefuehrt wurden. Er sprach leider mit einem ausgepraegten Bahia-Akzent, so dass ich nicht sehr viel von seinen Erklaerungen mitbekam.
Nach dieser Wanderung konnten wir uns in einem Strandrestaurant entspannen, bevor noch eine Austerndegustation und den Besuch des alten Staedtchens Cairu auf uns wartete. Im wunderschoenen Sonnenuntergang fuhren wir schliesslich gegen Abend schlotternd nach Morro zurueck. Es war ein sehr eindruecklicher Tag!

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Schifflis

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Velotransport

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Fischerboot

Gruppentour auf Boipeba

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Wir verliessen das Schnellboot, indem wir durchs huefttiefe Wasser wateten

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Die Tourigruppe mit dem winterlich bemuetzten Guide

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Im Dschungel erklaert uns der Guide viel ueber die Pflanzenwelt

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Waldhuettli zu vermieten

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Mittagspause im Strandresti

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Ich im Gegenlicht in der Haema...

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Madame Boesch am Strand

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Ein Einheimischer am Strand


Austerndegustation im Flussrestaurant

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Das Resti im Fluss

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Die Austernfangnetze werden an Land gelagert

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Die Austern werden mit einem speziellen Messer geoeffnet

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brasilianische Petsammlung

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Tuerschmuck aus Austernschalen

Insel und Altstadt von Cairu

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Ankunft in Cairu

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Das Schild besagt, dass Velofahren verboten sei

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Fruechte und Gemuese, wie man sie hier in den Laeden findet

Hundelis

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Fischlis

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Delfine im Meer

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Rueckkehr

...ein wuenderschoener Tag geht zu Ende....

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Ankunft in Morro de Sao Paulo

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Weiterreise

Mir verbleiben nun noch zwei Tage auf dieser Insel. Am Freitag werde ich nach Salvador zurueckkehren und bis naechstem Donnerstag dort bleiben. Dann fliege ich am 7. August nach Curitiba, wo ein Besuch der Schweizerschule und ein Weekend an der Beach auf mich warten....

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Zum Schluss sende ich euch viele Meeresbrisen und Sonnenstrahlen nach Europa
...ach uebrigens habe ich heute beim Zaehneputzen mal meine Sonnecremedose studiert. Darauf steht in Grossbuchstaben geschrieben "Urlaubsgroesse".... :-) Ich frage mich nur, woher Nivea weiss, welche Groesse von Flasche ich fuer meinen Urlaub gebrauche :-)))))

Eingestellt von puzzli2 6:33 AM Kommentare (0)

Das Paradies auf Erden - Morro de Sao Paulo

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Im Moment befinde ich mich im Paradies auf Erden! Es ist echt ein unglaublicher Ort und kaum zu beschreiben, oder in Fotos einzufangen! Ich moechte mich hier bei Rafael (meinem EX- Arbeitskollegen aus dem Holbein :-)) ) bedanken fuer den Tipp, diese Insel zu besuchen.

Ich kaufte mir in Salvador ein Ticket für das Schnellboot nach Morro de Sao Paulo. Leider hatte es zu viel Wind, so dass aus dem Schnelltrip ein Endlostrip von über drei Stunden wurde. Wir mussten zuerst das Boot nehmen, dann einen Bus und dann nochmals ein Boot. Natürlich war es bei der Ankunft auf Morro schon dunkel, so dass ich mich auf die knappe Beschreibung zur Jugi verlassen musste. Ich habe den Besitzer der Jugi hier in Foz Iguacu kennen gelernt und ihm versprochen, dass ich ihn besuchen werde.
In der Jugi ging dann gleich am selben Abend noch die Post ab. Es war eine ganze Horde Alleinreisender dort und wir beschlossen gleich zu fünfzehnt die Nacht zum Tag werden zu lassen. Da es sehr wenig Touristen hat im Moment schauten die Leute uns schon etwas schräg an. Wir machten zuerst die genialen Caipistände am zweiten Strand unsicher und gingen anschliessend in die Openairdisco im Dschungel. Die Parties hier beginnen nie vor Mitternacht, weshalb es eigentlich unsinnig ist, ein Hotelzimmer zu haben.

Am Nächsten Tag verbrachten wir dann viel Zeit am Strand. Morro de Sao Paulo besteht nur aus Stränden, Natur und Sandstrassen. Es hat keine Autos hier und auch keine grossen Hotels. Die Strände sind durchnumeriert, was alles etwas vereinfacht.
Es ist einfach total friedlich hier. Keine Kriminalität, nur gutgelaunte Leute, schöne Musik, gemütliche Atmosphäre, Caipis aus frischen Fruechten.... das Paradies auf Erden. (Hafaeu, du hast recht gehabt, echt!!!)

Die ersten Tage verbrachte ich viel Zeit mit dieser zusammengewürfelten Gruppe von Leuten aus aller Welt und Brasilien. Wir unternahmen auch zweistündige Wanderungen durch den Dschungel in den Flip Flops und Badesachen!!! Das war vielleicht ein Gaudi!
Doch Tag für Tag wurde die Gruppe kleiner, bis ich alleine übrig blieb. Doch hier ist man nie wirklich alleine und so machte ich schon bald Bekanntschaft mit Marcia aus Sao Paulo. Mit ihr ging ich viel joggen, hängte am Strand, oder machte die Caipistände unsicher, wo wir auch mit einer Besitzerin viel plauderten. Ich glaube nach meinem Aufenthalt auf der Insel hab ich mindestens eine Caipirinhavergiftung!

Ich geniesse die Zeit hier enorm! Habe mir vorgenommen so lange als möglich zu bleiben. Was will ich noch mehr? Hier habe ich alles, was ich brauche, kann jeden Tag 8km am Strand entlangjoggen, schlafe beim Meeresrauschen ein, es gibt viele nette Menschen und ich habe Zeit zum Lesen, Meditieren und die Seele baumeln zu lassen.

Da die Insel sehr klein ist und es wenig Touristen hat, lernte ich sehr viele Einheimische kennen. Die Leute hier sind so friedlich und nett. Sie erzaehlen mir viel ueber die Insel und das Leben hier. So sind viele von ihnen nie weiter als Salvador gereist. Aber die Ferien kommen ja zu ihnen ins Paradies, da muessen sie nicht verreisen :-). Aber das Leben hier sei eben schon sehr speziell. Jeden Tag Party, neue Leute, es gebe keinen Tagesablauf.
Ich bin sehr froh, dass weder die Einheimischen, noch die Leute welche ich sonst auf Morro getroffen habe, Englisch sprechen. So kann ich meine Portugiesischkenntnisse praktizieren und verfuege zum Glueck mittlerweile ueber ein Vokabular von drei Zeitformen :-). Damit laesst es sich also problemlos naechtelang diskutieren. Ich liebe diese Sprache und das Land und kann mir gar nicht vorstellen, dass ich in weniger als einem Monat Brasilien verlassen muss!!!!

Ein Erlebnis mit einem Einheimischen war doch sehr speziell. Ich traf Robinson am Strand, als er mir irgend eine Tour andrehen wollte. Nachdem wir eine Zeit geplaudert hatten und er mir sein halbes Leben erzaehlt hatte, verabredeten wir uns zum Joggen am naechsten Tag. Robinson ist erst 22 Jahre jung und schon verheiratet. Die Heirat sei eben auch die einzige Moeglichkeit von zu Hause auszuziehen, meinte er.
Wir joggten dann 8km bis zum Ende des total menschenleeren fuenften Strandes. Dort beobachteten wir zuerst Fische. Das ist wirklich interessant. Man muss jedoch eine lange Zeit bewegungslos verharren koennen, was gar nicht so einfach ist. Ich erfuhr viel ueber diese Tiere und bekam danach einen ornithologischen Crashkurs. Robinson scheint ueber alle Tiere Bescheid zu wissen! Und zum Schluss sammelten wir verschiedene noch bewohnte Muscheln. Die Tiere im Innern der Muschel arbeiten, indem sie ziemlich laute Klopfgeraeusche von sich geben. Wir legten dann verschiedene Muscheln nebeneinander und hatten somit ein richtiges Muschelklopfkonzert! Das war echt lustig!!!
Es ist schon eindruecklich, wie sehr die Leute mit der Natur leben und umgehen.

Viele Leute, welche ich unterwegs getroffen habe fallen beinahe in Ohnmacht vor Bewunderung, wenn ich ihnen sage, dass ich alleine mit meinem Rucksack als Haus monatelang durch Brasilien reise. Es ist enorm ungewohnt, dass eine Frau alleine reist... Die Leute koennen das kaum glauben. Ich erklaere ihnen dann, dass das also wirklich halb so wild sei. Ich vertraue in Gott und ins Gute im Menschen und weiss, dass mir nichts Schlechtes geschehen wird. So ist das Reisen doch total ungefaehrlich! Ganz anders sieht das natuerlich mit meinem Vertrauen in die Technik aus.... Ich hab jetzt schon Angst, wenn ich an den naechsten Flug denke!!!
Weiter fragen mich viele, weshalb ich reise. Was mir das bringe. Ich denke, ich reise um zu lernen. Ich moechte moeglichst viel ueber die Leute, ihre Denkweise und Ansichten und das Land erfahren. Und natuerlich moechte ich die Sprache lernen. Auch lerne ich hier sehr gut mit mir alleine zu sein. In der Schweiz kann man sich immer wunderbar von sich selbst ablenken :-) Auf Reisen ist das weniger moeglich und das tut mir sehr gut.

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Die Boote aus Salvador kommen im Paradies an

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der zweite Strand

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in jeder Hinsicht ein Paradies... hahahaha

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der Weg dem Meer entlang

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Pferdevermietung fuer Strandtouren

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Das Schiff bringt bei Flut Baumaterialien und Esswaren nach Morro

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Bei Ebbe wird das Schiff mit Hilfe von Eseln mit Abfaellen usw. beladen

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Imbisstafel am Strand

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Eine Tourihorde auf dem Weg zu den Schnellbooten

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Tja, beim Einsteigen wird man ein wenig nass :-)

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Ein Boot mit sehr vertrauenserweckendem Rettungsboot...

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Dieser Traktor ist beinahe das einzige motorisierte Fahrzeug auf der Insel. Er dient als Muellabfuhr usw.

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Downtown Morro mit Jeff in Badhoeslis

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Die Kirche von Morro

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Der Friedhof im Wald

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Tiroleza...ein waghalsiges Unterfangen, welches ich mir nicht antun werde.

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Eine mutige Person in Action

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Koenig ist, wer eine Schubkarre besitzt

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So wird auf der Insel umgezogen

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Dies gilt auch fuer Pflanzenlieferungen

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Seiltanzen am Strand

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"Hopp de Esel"

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...und auch im Paradies regnets manchmal

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Boot am Abend

HOTELS UND FREUNDE

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Meine erste Unterkunft war die Jugi. Das Zimmer mit Fruehstueck im Garten fuer knapp 13 Franken!

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Dieses Hotel lag leider nicht in meiner Preisklasse

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Mein zweites Hotel, ein Geheimtipp, welcher ich vor meiner Ankunft erhalten habe :-)

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Das Zimmer gibts dann fuer 25 Franken mit Fruehstueck...

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...und da ich schon lange keine Waschmaschine mehr gesehen habe, musste eben die Luxusjacusee des Hotels zur Reinigung meiner Waesche herhalten. Der Motor, welcher Blasen ins Wasser zaubern sollte war jedoch nicht wirklich stark genug, um meine Kleider zu saeubern...

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ich im Hotel

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unterwegs auf der Insel mit einer ganzen Gruppe Alleinreisender. In unseren lustigen Badekostuemen gingen wir wandern. Es war ein Riesengaudi!!! (Leute aus Frankreich, Brasilien, USA, Argentinien und der Schweiz. Wir haben uns die ganze Zeit ueber schoen brav in Portugiesisch unterhalten.)

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Jeff aus Rio, die beiden Jungs aus Frankreich, Andrew aus den USA auf dem Boot

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Mit Marcia aus Sao Paulo verbrachte ich viele lustige Naechte und wir joggten auch oft gemeinsam die Straende ab bei Tag. Die Leute konnten oft nicht glauben, dass ich die Schweizerin und sie die Brasilianerin ist :-)
Ich werde Marcia Ende August vor meinem Abflug in Sao Paulo besuchen gehen.

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So sehen die Caipistaende aus. Das sind alles frische Fruechte, welche im Handumdrehen zu Caipirinhas, Caipiroskas und Caipirissas verarbeitet werden.

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Ide besitzt diesen Stand und witzelte oft lange mit uns. Sie bereitet gerade meinen Caipi zu.

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Ide, ich, Marcia hinter dem Stand

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Ein Abend geht zu Ende und die Fruechte werden weggeraeumt

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Am Strand am Abend

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Manche Besitzer zuenden auch ihre Restaurants an...

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Der Heimweg vom Ausgang

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Eingestellt von puzzli2 6:39 AM Kommentare (0)

Salvador

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Ich habe ausgerechnet, dass ich nun 4970km und rund 91h im Bus gefahren bin seit Cuiaba! Aber ich liebe das Busfahren nunmal...

Nach erneuten 21 Stunden im Bus bin ich bei stroemendem Regen in Salvador angekommen. Salvador ist eine sehr arme Stadt und wenn man hier ankommt, faehrt man zuerst einmal eine halbe Stunde durch Armenviertel, die aussehen wie die Favelas in Rio. Das ist schon ein sehr bedrueckender Anblick!

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Mit meinen beiden Rucksaecken, die zusammen etwa 35kg wiegen stuerzte ich mich ins Gewuehl und wurde uebereall schraeg angeschaut, oder auf mein Gepaeck angesprochen :-) Nachdem ich dann versucht hatte, meine Unterkunft per Bus zu erreichen und ich die Strasse vergebens zu Fuss suchte, leistete ich mir ein Mototaxi. Ich mit all meinem Gepaeck auf dem Motorrad haette das sicher eine superlustige Foto gegeben!

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v.l Lourenço, ich, Andre

Ich blieb 3 Naechte bei Andre und Lourenco. Die beiden arbeiteten tagsueber und liessen es sich nicht nehmen, mir nachts die Altstadt von Salvador zu zeigen! Dort ist jede Nacht Pary und manachmal auch Lifebands. Wir genossen an einem Abend ein solches Konzert, sangen und tanzten im stroemenden Regen zur brasilianischen Musik. Es war sehr lustig!

Andre hat fast ein Jahr in der Schweiz gelebt und spricht sehr gut Deutsch. Es war interessant mit ihm ueber die Unterschiede der beiden Laender zu plaudern oder naechtelang lustige Infos zu googeln. Er erzaehlte mir viel ueber das schlechte Schulsystem hier. Die oeffentliche Schule sei eine Katastrophe. Teilweise fehlen monatelang die Lehrer usw. Die meisten Leute mit ein wenig Geld schicken die Kinder in Privatschulen. Das sei total normal. Aber auch dort sei es nicht viel besser. Korruption fliesse eben im brasilianischen Blut, meinte er :-) So koenne man sich Noten auch erkaufen oder einfach den Test so viele Male wiederholen, bis es klappt. Weiter sei es ueberhaupt nicht streng in der Schule und Hausaufgaben ein Fremdwort. Er habe also die Haelfte seiner Schulzeit verschlafen, oder sei erst auf die zweite Stunde zur Schule gegangen. Aber irgendwann haette er es dann selbst begriffen und aufholen muessen. Heute ist er Ingenieur und hat einen guten Job bei Ford.

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Lourenço und Andre

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Lourenço fuettert jeden Morgen Voegel indem er Bananen ans Fenster haengt. Er meint, dass die Voegel sehr waehlerisch seien. Einige Arten, wie zum Beispiel der Kolibri wuerden keine Bananen fressen. Diese Voegel fuettert er mit Papaya oder Reis... Er hat eine ganze Variation von Futter vor seinem Fenster :-)))

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In Salvador haben mich vor allem die verschiedenen Capoeiragruppen fasziniert. Ich verbrachte einige Stunden mit Zuschauen und Mitwippen zur Musik. Es ist schon sehr eindruecklich mit welcher Energie und Lebensfreude die Leute diesen Sport betreiben. Capoeira ist eine Mischung aus Tanz und Kampf und wird von Leuten jeder Altersklasse betrieben. Im Staat Bahia ist Capoeira sehr verbreitet und man wird ueberall angesprochen, ob man nicht auch eine Klasse besuchen moechte. Aber meinen Knochen zuliebe lasse ich es beim Zuschauen.

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Capoeirafestival in der Stadt

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die Lifemusiker

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die kleinsten Capoeiristen

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ein Sport fuer jede Altersklasse...

Downtown Salvador

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Aussicht ueber den Hafen

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die schoene Altstadt

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auf dem Heimweg im Bus

Auch in Salvador traf ich viele interessante Menschen und kuriose Dinge, welche ich gleich fotografieren musste :-)

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Kokosnussverkauf auf der Strasse. Gewisse Leute haben wohl Angst, dass ihnen diese Nuesse auf den Kopf fallen und promenieren mit einem rosa Helm auf dem Kopf...

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Strassenverkauf verschiedener Instrumente

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mit dieser Frau unterhielt ich mich eine Weile. Ich haette sehr gerne eine ihrer Puppen gekauft, aber mein Gepaeck laesst keine solchen Extravaganzen zu, leider.

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traditionelle Trachten

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Fruechteverkauf auf der Strasse

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leider sieht man hier oft Menschen auf der Strasse liegen. Das Elend ist schon erschreckend! Dieser Mann liegt vor einer Kirche in der prallen Sonne!

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ein Geschenkbuesi

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elektrische Installationen in der Wohnung....!!!

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Uriellas Schleichwerbung in Brasilen. Dezent auf einer Streichholzschachtel platziert!

Nach diesen Tagen Salvador entschied ich mich dann, das Boot ins Paradies zu buchen. Auf nach Morro de Sao Paulo!

Eingestellt von puzzli2 5:40 AM Kommentare (0)

Blumenau - Sao Paulo - Vitoria - Garapari

Blumenau

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Von Florianopolis fuhr ich drei Stündchen im Bmmelbus nach Blumenau. Das war eine Tortour, da der Bus wirklich an jedem Rank hielt!
Aber schliesslich kamen wir in Blumenau an, wo ich ein paar Stunden verweilte. Am Abend ging’s dann weiter nach Sao Paulo.
Die Stadt Blumenau wurde ursprünglich von deutschen Einwanderern gegründet, was unschwer am Namen zu erkennen ist. Auch die Stadt selbst erinnerte mich sehr an deutsche Städte. Ich stellte jedoch fest, dass die Leute hier nicht mehr wirklich deutsch sprechen. Aber ein paar lustige Überbleibsel deutscher Sprache habe ich dennoch gefunden.

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das Hotel himmelblau :-))

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sehr originell der Name dieses Lokals

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das war der absolute Brueller! Ich suchte leider vergebens nach dem Pendant
"neue Brotgasse"...

Spät am Abend ging meine Reise weiter von Blumenau nach Sao Paulo. Ich muss mir auf meiner Reise immer wieder Sprüche zu meinem RIESIGEN Gepäck anhören. (Riesenrucksack auf dem Rücken und kleiner Rucksack vorne. So wegen dem Gleichgewicht. Hahaha). Muss mal wieder einige Sachen in die Schweiz schicken. So geht das nicht mit dem Reisen!

Sao Paulo

Sao Paulo erreichte ich an einem Samstag um sechs Uhr morgens. Alles war noch ruhig in der Stadt mit 12 Millionen Einwohnern und ich war enorm müde nach der Busfahrt. Ich wartete eine Weile in der Busstation, ehe ich mich ins Getümmel der Metro wagte mit meinem Gepäck.
Ich fuhr sicher 90 Minuten mit diversen Verkehrsmitteln durch die Stadt, ehe ich bei Angelica ankam. Meine Nerven lagen blank und ich wollte nur noch schlafen. Aber daran war natürlich nicht zu denken! Angelica war etwa so nervös wie die Stadt selbst und steckte mich gleich an. Ich bekam fast Magenkrämpfe von dem dauernden Hin- und Her. Da hatte man keine fünf Sekunden seine Ruhe. Immer musste man irgendwohin speeden.
Ich schlief neben dem Schlagzeug und dem Compi an welchem ihr Sohn bis in alle Nacht hinein Ballerspiele spielte, während ich mit Oropax und Pulli um den Kopf gewickelt zu schlafen versuchte.
Als ich dann am nächsten Morgen entdeckte, dass eine ihrer beiden 50m2—Wohnungs-Katzen ihr Geschäft im Lavabo der Toilette zu erledigen pflegt, stand für mich eindeutig fest, dass ich schnellstmöglichst aus dieser Stadt verduften musste.
Obwohl ich eigentlich plante eine ganze Woche in Sao Paulo zu bleiben, war ich schon am nächsten Tag wieder an der Busstation und kaufte mir ein Ticket für das 14h entfernte Vitoria. Der Sonne entgegen!

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Angelica, ihr Sohn Leandro und dessen Freund

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Angelicas Wohnung

Vitoria

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In Vitoria kam ich ebenfalls um 6 Uhr an und zwar an einem Sonntag. Sehr schlecht, da alles geschlossen hatte und kein Mensch daran dachte, um diese Zeit schon eine Imbissbude oder sonst was zu öffnen...
So stieg ich mal aufs Gratwohl in einen öffentlichen Bus und liess mich im „Zentrum“ ausladen. Es stellte sich später raus, dass der Fahrer keine Ahnung hatte, wo das Zentrum der Stadt war, und mich einfach irgendwo im schäbigen Hafendistrikt aussteigen liess.
Aber anyway. Ich fand ein Hotel, in welchem ich mich wohl fühlte und machte die ersten paar Tage die Stadt alleine unsicher. Sightseeing-tours mit dem öffentlichen Bus usw.

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Vitoria von der Bruecke aus (alles inklusive in der oeffentlichen Bustour :-) )

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Kirche in Vitoria

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Praia da Costa in Vitoria

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die Putzequippe raeumt den Abfall der nicht vorhandenen Touristen weg

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Am Abend geniesse ich es jeweils, ein wenig Tagebuch zu schreiben, einige Aepfel als Abendessen zu verspeisen und Filme zu gucken. Soooo genial!!!

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Guarapari

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An einem Abend mitten under der Woche kamen Alexandre und seine witzigen Freunde extra von Guarapari nach Vitoria (ca 1.5h Fahrt), um mich in den Ausgang mitzunehmen. Wir besuchten eine Bar, welche wie ein Buero eingerichtet war und demensprechend auch "escritorio" hiess. Danach gingen wir Forro tanzen bis in alle Nacht, obschon alle ausser mir am naechsten Tag arbeiten mussten!

Ich fuhr dann nach ein paar Tagen im Hotel in Vitoria nach Guarapari und blieb fuer drei Naechte bei Alexandres Schwester und ihrer Tochter. Die Familie gehoert zu den sehr reichen Brasilianern und dementsprechend war auch die Wohnung eingerichtet!
Alexandre gab sich enorm Muehe, unternahm jeden Abend etwas mit seiner Freundin und mir. So lernte ich auch Snooker spielen, was ich jedoch nach ein paar Versuchen dann eher ins Zuschauen umwandelte. Caipirinha und Konzentration sind in meinem Fall eine sehr schlechte Kombination!

Mit Renata, Alexandres Schwester unterhielt ich mich lange ueber die Armut hier in Brasilien. Obwohl Renata zu den reichsten Personen hier gehoert, hat sie eine sehr gute Einstellung armen Menschen gegenueber und versucht zu helfen, wo sie kann. Einmal habe sie einem Strassenjungen alle Schokolade abgekauft, weil sie Mitleid hatte mit ihm. Sie meinte jedoch dann gleich: "Das ist nicht richtig, denn Mitleid hilft den Leuten nicht. Sie brauchen wirkliche Arbeit und eine Aufgabe. Aber leider ist das schnelle Geld, welches in der Kriminalitaet zu verdienen ist sehr verlockend fuer viele. Deshalb entscheiden sie sich gegen eine "normale" Arbeit. Das ist ein grosses Problem in Brasilien. Und auch, dass viele Leute keine Schulausbildung haben. Niemand stellt sie spaeter an und sie landen auf der Strasse und in schlechten Kreisen."

Was mich sehr erstaunte ist, dass hier ALLE Leute eine Putzfrau haben. Dabei handelt es sich um sehr arme Leute, welche fuer wenig Geld die Wohnungen der Reichen putzen. Auch die Personen in Floripa hatten eine Putzhilfe. Das ist hier total normal! Diese Angestellten haben dann auch einen separaten Eingang im Haus und einen separaten Aufzug, welchen sie benuetzen!! Sehr gewoehnungsbeduerftig fuer mich!

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mein Zimmer in Guarapari!!! Luxus pur!

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Aussicht vom Balkon direkt aufs Meer.

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Strand von Guarapari

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Der Hafen mit den Fischerbooten

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Alexandre nahm mich am Wochenende mit zum Tauchen. Das heisst, die anderen tauchten und ich blieb auf dem Boot als erste Seglerin :-).
Das Wasser war sehr kalt und die Sicht schlecht und es machte nicht viel Sinn unter diesen Umstaenden den ersten Tauchgang meines Lebens zu machen. Ich genoss die Sicht und das Meer oberhalb der Wasseroberflaeche und bemitleidete die Taucher, welche beinahe alle nach dem ersten Tauchgang ihr Fruehstueck nochmals zu Gesicht bekamen.... :-((.

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Alles ready zum Takeoff

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Alexandre auf dem Boot

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Letzte Tipps, dann geht`s los.

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Fruechte und die Besatzung warten aufs Auftauchen der Mannschaft.

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Vor dieser Insel ankerten wir 3h zum Tauchen.

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Guarapari

Spaeter assen wir alle zusammen in einem traditionellen Restaurant, wo wir verschiedene brasilianische Spezialitaeten probierten. Ich bin ja sowas von mutig, was ich hier schon alles gegessen habe... Ich lasse die Details jetzt einmal weg.

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Beim Essen. V.l. ich, Vinicius, Karen, Alexandre

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Ein Ananasverkaeufer in den Strassen von Guarapari

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Pferdeparkplatz

Nach dieser Erholung in Guarapari zog es mich nach insgesamt einer Woche im Staat "Espirito Santo" wieder fort in Richtung "Bahia". Ich buchte den Bus fuer das 21h entfernte Salvador und hoffte instaendig, dort endlich Sommer, Sonne und bebadbare Straende zu finden!

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Ein Bild von unterwegs. Ankunft des Busses in einer Ortschaft. Die Leute kommen mit Schubkarren, um das Gepaeck abzuholen.

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ich schicke eine Prise Meeresluft in die Schweiz :-)

Eingestellt von puzzli2 10:51 AM Kommentare (0)

Floripa (Florianopolis)

Am Meer angekommen

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Karte der Insel. Bei der Fingerspitze verbrachte ich die ersten fuenf Tage auf der Insel.

Florianopolis ist eine Insel im Sueden von Brasilien. Von Sueden in den Norden der Insel betraegt die Distanz 120km. Weiter hat es hier 42 Straende. Leider ist in diesem Surferparadies im Moment alles geschlossen, da es Winter und demzufolge zu kalt zum Surfen ist. Die Touristen sind weg und auf der Insel verbleiben die Einheimischen oder dann die Studenten der Universitaet.

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In der Jugi von Iguacu lernte ich Mike aus Utha (USA) kennen. Er hatte ebenfalls vor, nach Floripa zu reisen und so zogen wir eines Nachmittags gemeinsam los. Ich lachte mich halb kaputt, als der gute Herr mit seinem Riesenrucksack und der gesamten Skiausrüstung vor mir stand! Der Arme musste noch so einige Sprüche von wegen Skifahren im schneefreien Brasilien usw. von mir hören. Seine Absicht war es, mit dem Bus nach Chile zu reisen und dort ein wenig unberührten Powder-schnee zu suchen. Na dann... good luck!

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Mike and his skis :-))))))))

Die Busfahrt nach Floripa dauerte 15h. Sie zeigten doch tatsächlich während den ersten paar Stunden den Film „Rambo 4“ in voller Lautstärke!!! Ein ziemlich brutaler Streifen, vor allem wenn man bedenkt, dass oft Kinder in diesen Bussen mitfahren.
Mike und ich versuchten uns ein wenig durch Plaudern abzulenken von den ganzen Schiessereien.

Früh morgens kamen wir in Floripa an. Es war neblig und kalt, aber ich war AM MEER angekommen!!! So genial! Brasiliens „Strandlänge“ beträgt 7200km und ich konnte es kaum erwarten ein paar Meter davon zu sehen.
Aber erstmal war Warten angesagt. Nach einiger Zeit kam Adriano durch die Ankunftshalle gerast, um mich abzuholen. Ich wünschte Mike ein schönes Leben und zog von dannen :-).

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Traumstrand!

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meine beiden privaten Guides; Adriano und Marie

Adriano und seine beste Freundin Marie nahmen beide EXTRA einen ganzen Tag frei, um mir die Insel zu zeigen! Ich konnte es kaum fassen! So nett!
Sie fuhren mit mir zu einigen Stränden und erklärten mir viel über die Natur und die Einwohner von Floripa. Zwischendurch verwandelten wir das Auto in eine rollende Disco und hörten in voller Lautstärke Samba. Die beiden sangen wie wild mit.

Die Schoenheit der Insel wurde leider durch die vielen haesslichen Feriensiedlungen getruebt. Hier stehen tausende von Wohnungen bis auf drei Monate im Jahr leer!!!
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Dieser Herr widmet sein ganzes Leben den Flaschen. Haus, Garten, Umgebung... alles Flaschen. Das nenne ich Altglassammlung!

Als Überraschung fuhren Adri und Marie mich zum Praia da Daniela. War schon toll einen eigenen Strand zu haben und nicht mal davon gewusst zu haben.
Nach der Rundfahrt, einem guten Essen und Diskussionen über Lebensansichten, Politik und andere ernste Dinge fuhren wir zu Adri. Ich blieb fünf Tage bei ihm und seinem WG-Kollegen Juliano.
Die beiden waren so was von gastfreundlich, unglaublich! Sie verwandelten ihr Wohnzimmer in ein Schlafzimmer für mich.

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Gruppenfoto mit meinen Gastgebern Juliano und Adriano

Juliano war ausser Musiker auch noch passionierter Schachtelfalter. Er inszenierte gleich nach meiner Ankunft eine kleine Ausstellung mit seinen Kunstwerken. Natürlich musste ich am ersten Abend diese Faltkunst ebenfalls erlernen. Sehr zur Belustigung der beiden Herren. Sie waren ganz chribblig zu sehen, dass ich es natürlich nicht fertig brachte, irgendwelche achteckigen Spitzen ineinanderzufalten... na ja, irgendwann ging’s dann.

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auf der Autobahn in Richtung "Daniela"

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ich mit meiner Tafel

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und schliesslich Praia da Daniela mit Daniela an der Praia

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Juliano und Marie beim Auspacken der Schachteln

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der Freak mit seinen Schachteln :-)

Als Dank für ihre Gastfreundschaft habe ich den beiden Zopf gebacken. Sie liebten das Brot über alles und wollten mich sofort als ihre erste Hofbäckerin einstellen. Nur mit der Aussprache von „Zopf“ hatten sie so ihre Mühe und wir krümmten uns vor lachen, wenn sie sich unter grösster Anstrengung um die richtige Betonung bemühten. Ich hinterliess ihnen das Rezept und habe tatsächlich schon drei Tage nach meiner Abreise die ersten Beweisfotos erhalten, dass Juliano sich im Backen versucht hat.

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Die Abende verbrachten wir jeweils mit Singen. Das heisst Juliano und Adri sangen und ich klatschte kraeftig mit. Singen ist leider nicht so meine Staerke.

Das Haus der beiden lag direkt am Meer. Ich beneidete sie so, dass sie einfach mal kurz vor dem Frühstück Meeresluft schnuppern konnten!!! Wir sind dann auch oft am Meer spazieren gegangen. Jeden Morgen vor dem Frühstück konnten wir dem Ufer entlang zum kleinen Supermercado einkaufen gehen. So toll!

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Adri mit den Einkaeufen

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Vor dem Fruehstuecken noch relaxen vor dem Firebird (Auto)

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Die Beach hinter dem Haus...

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Der Regen machte unserer Wanderung leider einen Strich durch die Rechnung und wir kehrten wieder um.

Adriano und ich verbrachten viel viel Zeit mit Diskutieren. Es war eine sehr intensive Zeit und ich lerne eine Menge über die Denkweise der Brasilianer. Er machte mir klar, dass viele Brasilianer sehr unter der Situation des Landes und der Regierung litten. Sie fühlten sich als Menschen zweiter Klasse! Ich habe schon oft zu hören bekommen, ich sei eben ein Mensch aus der ersten Welt. Habe diese Aussage aber nie so richtig verstanden.
Adriano machte mir klar, dass sie den Lebensstil der Europärer verehrten. Alle wollen so sein wie sie. Sie behandelten die Europäer wie Götter. Umgekehrt jedoch wurden sie oft sehr herablassend behandelt. Deshalb waren die Touristen aus Europa in ihren Augen arrogante Leute, welche in einer besseren Welt lebten .Dieses Bild haben sehr viele Brasilianer.
Er sagte dann zu mir: „Ich danke Gott jeden Abend, dass er mir dich geschickt hat. Du bist wirklich ein Geschenk des Himmels für mich. Durch dich habe ich wieder Hoffnung erhalten, dass es sich lohnt für ein besseres Leben zu kämpfen. Und ich habe erfahren, dass die Leute aus Europa so sind wie wir, einfach Menschen.“ Dieses Kompliment hat mich sehr gerührt.

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Adriano

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zwischendurch musste mal ne neue Frisur her!

An einem Sonntag holte Celina uns mit ihrem Enkel ab. Der Junge hiess Rafael und war 13 Jahre alt. Ich verbrachte den ganzen Nachmittag mit ihm. Er war so enorm interessiert in allem was ich tat! Seine anfängliche Schüchternheit war rasch verflogen und er plauderte in gutem Englisch mit mir.
So fragte er mich über die Bevölkerung, die Bräuche und die Sprachen der Schweiz aus. Über meine Hobbies und meinen Glauben! Ich war enorm beeindruckt! Rafael war der intelligenteste Junge, welchem ich je begegnet war! Wenn ich während unseren Gesprächen wegschaute dachte ich manchmal, dass ich eine sehr sehr weise und vor allem viel ältere Person neben mir hatte!
Er fragte mich, ob ich Träume habe und setzte sich dann sehr ernst mit meiner Antwort auseinander. Er wolle reisen. Wolle Doktor werden, um andren zu helfen.
Ich war sooooo beeindruckt. Rafael hatte zuvor in seinem Leben noch nie einen Menschen gesehen, der nicht in Brasilien wohnte!
Beim Abschied bemühte er sich sehr um Fassung. Er zuckte dann nur mit den Schultern, sagte leise „bye“ und begann zu heulen. Ich heulte mit. Sowas Eindrückliches habe ich glaub wirklich noch nie erlebt!
Ich hoffe, dass ich Rafael vielleicht irgendwann einmal helfen kann, seine Träume zu verwirklichen.

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Rafael

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Celina, Rafael und ich

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brrrr... ich probierte es dann mit Seafood. Shrimps koepfen und Beine ausreissen... na ja, was tut man nicht alles, um andere Kulturen kennenzulernen!

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Fischer an der Arbeit

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Fischerdorf

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Juliano und Adri baten mich immer wieder, länger zu bleiben. Aber ich merkte, dass die Zeit gekommen war zu gehen. Ich weiss, dass wir Freunde fürs Leben bleiben und das machte den Abschied einfacher.

Denis und Fernando

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Duenen mit Sandboardvermietung

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Extrem-winter-surfer!

Die letzen drei Tage auf Floripa verbrachte ich bei Denis und Fernando. Die beiden sind Pharmaziestudenten und wohnen zusammen in einer WG. Denis hatte bei meiner Ankunft gleich seine letzte Prüfung geschrieben und wir feierten das natürlich wein-erlich :-).
Denis verbrachte dann die ganzen drei Tage damit, mir die Strände zu zeigen, auf Berge zu klettern oder mit mir joggen zu gehen. Die Abende verbrachten wir drei mit Fussball oder Horrorfilmen gucken (jaja, hab alles überlebt) und mit viel viel viel Hägendaazglace essen :-). Zum Abschied stürzte Denis sich dann ins Schweizeroutfit und brachte mich zur Busstation. So lustig! Leider besitze ich noch kein Brasilienshirt, aber das kommt noch.

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Die Lagune von Floripa

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Florianopolis von oben

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am Strand in der Stadt

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Fernando und Denis und unser feines HAEGENDAAAAAAZ

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Denis am Strand

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Denis im Swisslook. Er sucht gerade in meinem Dix nach deutschen Abschiedsworten :-)

Der Abschied von der Insel fiel mir enorm schwer. Ich habe in diesen acht Tagen wahnsinnig viel erlebt! Aber ich weiss, dass ich bestimmt dorthin zurückkehren werde.
Meine Reise geht weiter über Blumenau nach Sao Paulo.

Eingestellt von puzzli2 9:03 AM Kommentare (0)

Foz Iguaçu

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good bye Cuiaba

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der Nobelbus bringt mich nach Iguaçu

... ab in Richtung Sueden

Eines Morgens um 5 Uhr gings los. Ich wartete an der Rodoviaria in Cuiaba auf meinen Bus. Dort lernte ich dann, dass man sich in einer brasilianischen Warteschlange am besten moeglichst weit vorne anstellt. Wenn's geht stellt man sich doch gleich an die Spitze, obschon 100 andere Leute seit einiger Zeit in der Linie standen...

Nach einer Busfahrt von 28.5 Stunden im noblen Superbus bin ich in Iguaçu angekommen. Ich genoss das Busfahren sehr! Mit meinem Ipod im Ohr zog die Landschaft an mir vorbei.
In Iguaçu bin ich in einer deutlich reicheren Gegend angekommen. Die Haeuser sind hier europaaehnlich und die Strassen ohne Schlagloecher!
Leider ist das Wetter hier enorm kalt!!! Bei 8 Grad friere ich wie eine Grosse und schlottere noch mit 3 Pullis und einer Jacke!!! Eigentlich sollte ich ja swiss-proof sein, aber nichts zu machen. Ich verbringe die Naechte unter sechs Decken!!! Handschuhe habe ich mir gezwungenermassen auch gekauft!

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auch im Sueden gibts schoene Blumen :-)

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der Jugibus

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die suuuuuuper Jugi von aussen

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der Garten der Jugi

Der Typ an der Jugireception wollte freundlicherweise meinen Rucksack ins Zimmer tragen. Er schaute mich jedoch unglaeubig an, als er dessen Gewicht zu heben versuchte. " Gosh, what are you carrying around? Do you have parts of your husband in there???" Ich lachte mich fast kaputt ueber diese Bemerkung.

Ansonsten ist es hier friedlich in Iguaçu. Ich verbringe die Tage in der Jugi, plaudere mit meinen Freunden oder gehe mal in die Stadt. Bin recht ruhig seit ich den schweren Entscheid - nicht mehr auf die Farm zurueckzukehren- gefaellt habe.
Einmal wollte ich am Sonntag mit dem Bus in die Stadt fahren. Leider fuhr kein Bus, was ich nach langem Warten rausfand. Zwei alte Argeninierinnen, welche ebenfalls in die Stadt wollten, versuchten freundlicherweise sich in sehr langsamem Spanisch mit mir zu unterhalten. Ich schlug dann vor, dass wir doch Autostopp machen sollten zu dritt. Die eine kruemmte sich vor Lachen und fand es enorm abenteuerlich, dass sie in ihrem Alter noch sowas mache! Wir hatten dann eine sehr lustige Fahrt und die Dame kringelte sich geschlagene 40min weil sie sich sowas von mutig und aussergewoehnlich fand! Das war eine heitere Gugelfuhr :-) !

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Prinzessin unter der Erbse... es ist so kalt, dass ich unter 6 Decken schlafe!!!

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ich vor dem Jugipool in 3 Pullis und eine Jacke gehuellt

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ich vor dem Jugizimmer

Die Fälle in Argentinien

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Am fruehen Morgen fahren wir von der Jugi los; ab nach Argentinien! Unser Busfahrer ist sehr witzig. Er haelt auf der Bruecke und sagt: "Bye bye Brasil". Dann faehrt er weiter. 2m spaeter haelt er wieder und sagt: "Welcome to Argentina" :-)))
Wir kommen ohne Probleme ueber den Zoll und kriegen einen Stempel in unsere roten Paesse. Dann geht's ab zu den Faellen.

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hier die Karte von den Faellen.

Ich habe schon gedacht, dass die Wasserfaelle sehr eindruecklich sind. Aber was ich sah hat all meine Erwartungen uebertroffen! Es gibt wirklich nur ein Wort um das zu beschreiben: UNGLAUBLICH !!!!!
Die Energie, die Kraft und der Laerm des Wassers sind so eindruecklich, dass ich mich einfach einmal hinsetzen musste und nur noch staunen konnte! Es hat einfach ueberall Wasserfaelle, wo man hinschaut. Leider ist es nicht moeglich, die Faelle in ihrer Groesse und dem riesigen Ausmass der Landschaft auf die Fotos zu kriegen. Es ist einfach alles zu imposant!

Zum Glueck ist Winter und wir sind fast die einzigen Touris im Nationalpark. Da die Sonne scheint ist es auch nicht mehr soooo wahnsinnig kalt tagsueber.

Hier also die Bilder der Argentinischen Seite der Faelle:

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die Landschaft

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die Bruecke zu den Faellen

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es ist strengstens verboten, Nasenbaeren zu streicheln und Schmetterlinge oder Blumen zu fuettern :-))

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ein Teil der Faelle von weiter weg

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ich auf dem superschnellen Boot. Wir fuhren direkt in einen Fall rein und wurden total nass. Sie nennen das hier Dusche. "Und wenn's regnet, dann sagen wir den Touristen, sie bekommen a double shower!" :-)

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Auf dem Boot. V.l Jennifer, Carol, Cynthia

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Wir vor einem Fall. Ich war wieder mal nicht wirklich bereit fuer das Foto... V.l. ich, Cynthia, Carol, Jennifer


Weiter ging's zu den oberen Wasserfaellen...

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ein Loch im Fluss

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ich vor dem Fall

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auf dem Rueckweg werden wir noch auf so einiges aufmerksam gemacht...

Brasilianische Seite

Die brasilianische Seite der Faelle muessen wir leider an einem eher grauen und regnerischen Tag besuchen. Aber auch diese Stimmung hat ihren Reiz. Und es hat fast beaengstigend wenig Touristen!

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die Brasilien Flagge

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und ueberall wo's Sehenswuerdigkeiten gibt, gibt's auch Japaner! Hier ein Gruppenbild einer japanischen Invasion vor den Faellen.

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hier kann man direkt in die Faelle reinspazieren! :-)

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Maerchenlandschaft

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Es gibt auch hier sehr kuriose Sachen und Schilder zu bestaunen!!!

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da haetten wir eine suizidale Bootsfahrt gleich oberhalb des Abgrunds!

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keine Racoons bei Mc Donalds...

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auch die Fische werden auf Diaet gesetzt

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und um Himmels Willen ist das Betreten des Toilettenrings strengstens verboten!

Tiere

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ein fotogener Lizard

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grosser sehr zutraulicher Vogel

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und ein sehr schoener kleiner Vogel, welcher sich fuer das Foto sogar geschminkt hat!

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Racoons

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mit diesen Halsketten werden die Kuehe hier am Ausbrechen gehindert :-)

Eingestellt von puzzli2 11:47 AM Kommentare (0)

Die letzten Tage auf der Farm

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Wie einige von euch wissen, hatte ich schon länger Mühe damit, wie ich auf der Farm vom Vater der Kinder behandelt wurde. Dieses Problem wurde dann so schlimm, dass ich nach heftigen Diskussionen gegen Schluss meines Aufenthalts einfach mal tagelang ignoriert oder nur mit den allernötigsten Infos versorgt wurde. Auch war ich die letzten vier Wochen mit den Kindern alleine auf der Farm, ohne überhaupt gefragt oder benachrichtigt zu werden!
Für mich hat sich Aufwand und Ertrag nicht mehr in der Waage gehalten und deshalb bin ich in Iguaçu zum schweren Entschluss gekommen, nach meinen Ferien nicht mehr auf die Farm zurückzukehren. Mir tun die Kinder einfach unendlich leid, die unter dem ganzen Drama nun leiden müssen! Aber ich versuche mein Bestes, den Schaden so weit als möglich in Grenzen zu halten.
Den Kindern und auch der Angestellten wegen wäre ich sofort zurückgekehrt! Die sind alle echt spitze! Aber ich lasse mich einfach von niemandem so behandeln und beschimpfen.

Hier nochmals einige Abschiedsbilder.
Es war trotz zwischenmenschlicher Probleme eine suuuuuper Zeit, in welcher ich sehr viel gelernt und erfahren habe. Ich möchte all das nicht missen!

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das Haus in der Morgensonne

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mein allerliebster Bungalow mit meinem ganzen Stolz; der gelben Hängematte

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der Sitzplatz

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der Eingang zur Farm

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Die Kinder vermisse ich sehr! Hier sind wir beim Schlüsselanhänger aus Biscuit (einer brasilianischen, salzteigartigen Masse) zu basteln. Und die Küche versinkt im Chaos :-))

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Miss Barfuss beim Früchtepflücken.... ich hoffe, dass sie immer ein solcher Sonnenschein bleibt!

Tiere

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Dalmatiner als Fotomodell

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hier ein Seriema am Morgenturnen. Die Vögel haben mich JEDEN Morgen um Punkt (aber wirklich Punkt) sechs geweckt!!! Ich frage mich heute noch, wie deren innere Uhr funktioniert! Es ist übrigens wirklich zum todlachen, wenn die schreien. Sie werfen den Kopf in den Nacken, holen Luft und machen dann enorm laute Erstickungsgeräusche. Ich konnte mich jeweils fast nicht mehr erholen vor lachen!

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Kühe beim Eingang zur Farm

Eines Morgens kam ein Angestellter ganz aufgeregt in die Schule gerannt. Er habe eine Schlange gesehen! Wir rannten alle raus. Ich hatte sogar noch das Mathebuch und die Kreide in der Hand! Hier ist dieses Prachtsexemplar:
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Ich war total fasziniert davon, wie elegant und schnell sie über den Boden glitt. So als würde sie schweben! Sie kroch sogar ne Mauer hoch!

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hier das Tier in voller Länge. Sie mass etwa 2.5 Meter!...

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... und konnte sich ziemlich hoch aufbäumen!

und nun meine letzten Blüemlis aus dem Pantanal:

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Eingestellt von puzzli2 12:30 PM Kommentare (0)

Um Casamento (Hochzeit) und Freunde in Cuiaba

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In Brasilien hat der Winter Einzug gehalten! Bei eisigen 10 Grad sitze ich nun jeweils mit zwei Pullis und einer Jacke vor dem Compi und vermisse meinen Schweizer Kleiderschrank! Da wir ja lediglich mit Fliegengittern ausgerüstet sind, ist es ÜBERALL kalt, ausser in meinem Bett. Na ja, da heisst es abwarten und Mangoblättertee schlürfen (und dies gleich literweise!)
Auch die Schule haben wir zeitenweise vom luftigen Schulzimmer an den "warmen" Küchentisch verlegt. Aber niessen und husten tun wir trotzdem alle im Chor.
Die Eltern der Kinder sind für zwei Wochen im anderen Hotel und ich bin mit den Kids und den Angestellten alleine. Das ist super, und vor allem enorm friedlich :-)
Die Kinder sind sehr zutraulich und lassen oft auch lustige Sprüche fallen. Jessi zum Beispiel meinte eines Tages, als ich irgendwas falsch machte: " Ach Dani, du bisch scho es Problem!". Ich konnte mich fast nicht halten vor Lachen!
Oder Vinicius Bemerkung (als ich wiedermal was vergass und meinte, dass ich halt nicht mehr die Jüngste sei) war: " Easy Dani, mer isch ersch ab 40gi alt!" Oh, merci für die ufklärende Wort, das beruhigt mich extrem :-)
Mit Yara verbrachte ich mal fast eine Stunde an einer Matheaufgabe. Ich meinte dann aus Spass: " Wenn du das gelöst hast, kannst du also ein Kreuz an die Decke machen!" Tja, sie hat's dann sehr wörtlich genommen und mit aller erdenklichen Anstrengung und einer meiner Kreiden ein Kreuz ans Wellblechdach gemacht...
So gibt es immer was zu lachen und zu witzeln und die Tage vergehen schnell mit Schule, Lesen, mit Freunden skypen und Tennis spielen.

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Rodrigo, Eldiva und ich

Ein Abend mit Eldiva

Eldiva, welche ich in Cuiaba kennenlernte lud mich an einem Weekend zu sich nach Hause zum Abendessen mit ihrer Familie ein. Die sechsköpfige Familie aus drei Generationen bestehend wohnte in einem ca. 30 Quadratmeter grossen Raum. Darin befanden sich sechs Betten, ein Tisch, Fernseher und eine provisorische Küche!!! Ich war bei dem Anblick ziemlich schockiert. Eldiva musste mir das angesehen haben, da sie gleich erklärte, dass es ganz normal sei, dass die Kinder bis fast vierzig auf diesem engen Raum mit ihren Eltern und eigenen Kindern zusammenlebten.
Die Familie gab sich sehr Mühe und es wurde ein gemütlicher Abend. Die achtjährige Nichte von Eldiva versuchte in Zeichensprache mit mir zu sprechen, bis ihre Grossmutter ihr erklärte, dass ich im Fall nicht taub sei, sondern einfach nicht so gut Portugiesisch sprechen könne :-)
Ich lernte an diesem Abend viel, vor allem meine Meinung zu ändern. Ich glaube, diese Leute in den kleinen Häusern sind nicht wirklich arm! Sie haben alles, was sie brauchen. Sie haben genug Geld um zu leben, sie haben ihre Familie, ihre Träume und sind glücklich. Ich denke, dass manche europäische Familie mit mehr materiellen Besitztümern weniger glücklich ist! Ich glaube wirklich arm ist hier nur, wer auf der Strasse lebt und Hunger hat.

Später gingen wir dann mit Rodrigo zusammen in den Ausgang ins Geronimo. Es wurde ein lustiger Abend und wir tanzten und lachten viel.

Celia und der Supermarkt

Eines Abends ging ich im Supermarkt einkaufen in Cuiaba. Hinter mir stand eine junge Frau und sprach mich in gebrochenem Englisch an, als ich mich an der Kasse in gebrochenem Portugiesisch unterhalten wollte. Sie gab mir dann gleich ihre Nummer.
Dies war jedoch nicht genug! Nach einer Weile des Plauderns nahm sie mich gleich zu ihrem Arbeitsplatz mit. Sie zeigte mir dort alles und schrieb mir einen Lebenslauf auf Portugiesisch, da sie fand ich brauche eine Stelle als Lehrerin in der Stadt!!!
Sie versicherte mir, dass ich jedes Wochenende bei ihr wohnen koenne und stellte mich gleich ein paar Freunden vor!
Die Freundlichkeit der Leute hier ist echt beinahe unglaublich!!!! Wahnsinn, echt! Seither sind Celia und ich in regem Kontakt und ich werde sicher ein paar Wochenenden bei ihr verbringen.

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Celia und ich in ihrem Buero

Hochzeit auf dem Bauernhof

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Ende Mai wurde ich von Oldinei zu seiner Hochzeit eingeladen. Ich freute mich sehr und fand es schade, dass mein bescheidenes Gepäck keine passende Kleidung hergab. Ausserdem war es an diesem Weekend enorm kalt. Das Thermometer sank auf unter 10 Grad und ein allgemeines Schlottern machte sich breit! Auch andere Leute entschieden sich für den Windjacken-look anstelle der eleganten Abendrobe. Einige kurz beminirockten Damen bereuten diese Wahl bitter.

Die Hochzeit begann um acht Uhr und die ganze Zeremonie wurde in der offenen Scheune einer Fazenda gefeiert. Alles war liebevoll dekoriert. Wirklich eine Augenweide!!!

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Das Brautpaar am Ringetauschen, Versprechen geben und Hochzeitskuss küssen

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...und los geht's zum Fotoshooting

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immer schön lächeln!

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Oldinei und Zelia mit den Blumenkindern

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der gute Herr sieht etwas verheult aus... es sind schon einige Tränli geflossen.

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Familienclan

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die Brautjungfern. In wunderschhönen Kleidern! Ich weiss gar nicht, wie die so unversehrt durch den Dreck zur Scheune kamen... ob sie sich erst vor Ort umgezogen haben???

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Törtchen und Brautstrauss

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die Schlacht am Buffet (ein sehr treffender Ausdruck) !!!
Das Fleisch wurde übrigens gleich neben der Scheune von einem Stück Kuh frisch geschnitten und über einem riesen Feuer gebraten...

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die frierenden Gäste am Essen

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das einzig Richtige in dieser Situation! Händewärmen an den Dekokerzen.

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Xitara mit gefundenen Blumen

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Xitara, ich und Yara

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der ganze Anlass vom Dreckhügel aus fotografiert :-)

heute keine Blumen... es ist zu kalt!!!! :-))))))))))

Eingestellt von puzzli2 5:07 PM Kommentare (0)

Geburtstagsparty in Sorriso

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An einem Weekend waren wir an einer Geburtstagsparty in Sorriso eingeladen gewesen. Sorriso liegt etwa 500km nördlich von Cuiaba. Wir haben also mehrere Stunden Autofahrt auf uns genommen, um an der dreitägigen Party für ein einjähriges Mädchen teilzunehmen!!!
In Brasilien wird der Erste und der 15.Geburtstag gross gefeiert. Da die Verwandten von Sonia schwerreiche Sojaproduzenten sind, liessen sie sich das Ganze auch einiges kosten. Uns wurden die beiden Übernachtungen in einem sehr noblen Hotel bezahlt und auch sonst mussten wir uns um nichts kümmern!
Das ist genau das andere Extrem von den sonst so ärmlichen Verhältnissen. Der Mindestlohn beträgt hier 380 Reais (ca. 250 Sfr.) und diese Schwerreichen schleudern nur so mit dem Geld um sich! Ich arbeite übrigens auch für 450 Reais im Monat :-)))... zähle hier Lohnmässig zum untersten Segment.
Übrigens hat mir ein reicher Cousin von Sonia ein Jobangebot gemacht. Für einen viel höheren Lohn soll ich nächsten Sommer als Privatlehrerin für Englisch und Deutsch die Kinder der ganzen Sippschaft unterrichten. Mal gucken, was das Leben so bringt bis dann :-)))

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Auf der Fahrt nach Sorriso sehen wir Baumwollfelder, soweit das Auge reicht. Baumwolle, Soja und Mais werden hier in rauen Mengen produziert.

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dort angekommen heisst es im Hotel einchecken.

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an der Hotelreception liegt auch noch eine Bibel auf, für religiös Unschlüssige.

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Sonia, Jessi und Yara beim Einchecken

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ich im Hotelzimmer

Besuch auf der Hühnerfarm

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Der Cousin von Sonia ist der Besitzer mehrerer Hühnerfarmen und riesigen Ländereien. Er führt uns seine Farm sehr stolz vor. Ich möchte euch gerne ein paar Bilder von diesem Besuch zeigen. Da ich so Mitleid mit den Tierchen hatte, konnte ich nicht die ganze Führung mitmachen...
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Die ganze Gesellschaft bei der Besichtigung

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hier die Ställe des Hühner-KZ's

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Sonia, Yara und Jessi neben einer Legebatterie

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Nahaufnahme...

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Güggelproduktion

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Verarbeitung der Eier

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Sortiermaschine

Dieses Erlebnis hat mich schon ein wenig nachdenklich gestimmt! Vor allem hat mich der Stolz des Besitzers erschreckt. Er findet anscheinend nichts dabei, Tiere so zu halten...

Geburriparty

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vor der Party...

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Gruppenbild in unserem Zimmer (wir schliefen zu dritt in zwei Betten)

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das Geburtstagskind Manuela mit seinen Eltern Flavia und Albert. Es waren etwa hundert geladene Gäste anwesend. Gefeiert wurde in einem Spielparadies für Kinder.

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Carlito, Yvana, Sonia und Ueli an der Party

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die Frauenrunde. vl. Samira, Ana, Michelle

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Gruppenfoto mit Grosstante. (Vinicius, Yara und ich)

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vor dem Essen erhob man sich und seine rechte Hand zum Segen und Gebet...

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Nach der Party gab es als Abschiedsgeschenk ein "Bhaltis" wie die Basler sagen würden :-) Gefüllt waren diese geschmückten Konservendosen mit Süssigkeiten und Co.

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Jessica und Yara probierten natürlich den Inhalt der Konservendose im Hotel aus :-))

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Dracula Yessica

Letzter Tag in Sorriso

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Ich musste das wunderschöne Licht ausnutzen, um die Umgebung des Hotels zu fotografieren!
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vor dem Hotel

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meine Wenigkeit :-)
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Yara vor dem Hotel

... und auch hier gibts schöne Tiere und Pflanzen :-))

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Eingestellt von puzzli2 5:52 PM Kommentare (0)

Schule im Pantanal

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Schule im Pantanal

Vor zwei Wochen entschieden Ueli und Sonia, dass sie den Mangel an Gästen ausnutzen wollten, um im Pantanal an ihrer anderen Farm zu bauen. Diese Pousada hatten sie im November gekauft und das Haus soll total umgebaut werden.
Es wurde beschlossen, dass die Angestellten, die Kinder und die gesamte Schule für mehr als eine Woche dorthin verfrachtet werden sollten.
Die Pousada befindet sich im Schwemmland, rund vier Autostunden von hier entfernt.
Wir packen also all unsere sieben Sachen und fahren zu acht im blauen Bus los.

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an diesem Tag hat Wagner noch eine Wette verloren. Er muss einen halben Tag lang so arbeiten... der Ärmste!

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die Zeit bis zur Abreise überbrücken Yara und Vinicius mit Federballspielen.

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in einer waghalsigen Aktion- bei welcher ich nur mit halbem Auge zuschauen kann- fischt Vini den Federball vom Dach.

...los geht's...

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Yara, Jose und Luis diskutieren die letzten Details vor der Fahrt.

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Schon nach einigen Kilometern muss jedoch der Bus an einer Borracharia repariert werden. Es bleibt (fast) allen nichts anderes übrig, als auszusteigen und in der Hitze zu warten, bis wir einen neuen Reifen bekommen.

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nur Yara lässt sich von der Panne nicht beeindrucken. Ob sie den Radwechsel überhaupt mitbekommt? Das nenne ich Leseratte!!!

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Jose, Jessi und Wagner am Warten auf bessere Zeiten, äh schnellere Reifen.

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unterwegs sehen wir hier einen Riesenturky (die Amis hätten ihre Freude daran!)

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oder dann ein günstiges und oft anzutreffendes Verkehrsmittel. Bei diesen armen Leuten hier oft die einzige Möglichkeit, sich fortzubewegen.

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...und die nächste Panne folgt sogleich. Es ist schon längst dunkel, als der Motor aussetzt und wir wildfremde Leute um Hilfe fragen müssen. Nach einigen Fachsimpeleien unter den Männern und tatkräftigem Anschieben, können wir unsere Fahrt fortsetzen. Mich erinnert die Episode stark an "little Miss Sunshine" :-) Genau so war's, mit dem Unterschied, dass unser Bus blau ist :-)

Pousada Victoria

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Der Hof und das Haus im Pantanal. Hier leben wir fast eine Woche auf engem Raum in einem Haus.

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es wird viel gearbeitet am- und ums Haus. Hier Adilson am Holzziehen mit dem Traktor.

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Vinicius und Adilson beim Schutt wegräumen.

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Ueli, Marcos und Wagner arbeiten vor dem Haus an der Beleuchtung und an den Mosaiken auf dem Boden.

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mit grossen Buschmessern schlagen wir einen neuen Weg in den Wald. Hier sollen die Touristen künftig ihre Morgenpirschtouren unternehmen können und Vögel und andere Tiere beobachten.

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das hier ist das improvisierte Schulzimmer in einem der Hotelzimmer. Ein Blatt an der Wand muss als provisorische Wandtafel herhalten. Die Konzentration der Schüler ist dementsprechend niedrig...

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so sehen dann Pausen oder die Wartezeit vor dem Abendessen aus. Schaukelnd in der Hàngematte :-)

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ich am Hämahä (Hängemattenhängen)

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Jessi missbraucht die Häma als Schaukel... eine gefährliche Angelegenheit!

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klein Morilo am Spielen

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und so sieht die Abendstimmung aus im Pantanal. Wunderschön!

Wagner und ich gehen jeden Abend joggen, da es keinen Tennisplatz hat. Auf der staubigen Strasse ist das für die Lungen zwar nicht sooo vorteilhaft, aber besser als nix. Er hat mich als personal Trainer angagiert, obschon es mit meiner Fitness mangels sportlicher Betätigung auch nicht zum Besten steht :-)) Aber ich kann ja dann in der Schweiz wieder über die Hügel hüpfen. Hier ist mir das Klima einfach zu tropisch, um ernsthaft zu trainieren!

Ansonsten war der Aufenthalt im Pantanal eher schwierig. Die Kinder waren nicht soo motiviert wie auf der anderen Fazenda und wir mussten alle in einem Haus leben. Keine Rückzugsmöglichkeit, gar nichts. Sogar das Weekend wurde so verbracht! Ich fühlte mich ein wenig wie im Gefängnis. Es war mir echt zu eng!
Deshalb war ich auch froh, dass wir frühzeitig zurück fuhren und zur Normalität zurückkehren konnten auf der anderen Farm. Mit eigenem Bungalow und einer "anständigen" Schule :-)

Weiter habe ich auf der Rückfahrt vom Pantanal in Cuiaba noch mein Visum verlängert. Das ist eine ewige Prozedur und ich hab gleich zwei Tage dazu gebraucht!!! Stundenlanges Warten und dann muss man sich Fragen anhören und so tun, als würde man kein Portugiesisch sprechen. Falls man Brasilien über alles lobt (dies dann in Englisch) und beteuert, noch 90 Tage bleiben zu wollen, um die Schönheit des Landes geniessen zu können, kriegt man den Stempel schlussendlich. Nachdem man in einer Bank einen gewissen Betrag einbezahlt hat, versteht sich. Übrigens betragen die Wartezeiten auf hiesigen Banken auch so zirka zwei Stunden.... Zum Glück hatte ich ein gutes Buch dabei zur Überbrückung der Wartezeiten.

Tiere und Pflanzen

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Ameise im Abendlicht

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Kuh auf dem Hof. Auch im Abendlicht :-)

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dies ist nun die sehr schöne, aber giftige Korallschlange.

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Welches Tier ist das?????????????

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Genau, es handelt sich um einen sehr besitzergreifenden Hund und eine arme Katze, die sich vor den Übergriffen retten muss.

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ich habe diese schöne Katze nur mit schwerem Herzen auf der Farm gelassen :-((( Im Geiste hab ich sie schon in den Rucksack gepackt und in die Schweiz geschleppt.

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ein sehr sprachinteressierter Schmetterling. Fotografiert bei seiner Fortbildung.

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Eingestellt von puzzli2 2:55 PM Kommentare (0)

Chapada

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Ausflug nach Chapada

An einem Weekend durfte ich mit einer Reisegruppe mit nach Chapada. Chapada ist ein Hochplateau, etwa 2 Autostunden entfernt von uns. An diesem Ort befindet sich der geographische Mittelpunkt Südamerikas. Ich war so quasi im Herzen von Südamerika :-)
An gewissen Stellen sollen dort auch Autos fliegen und Ufos gelandet sein... na ja, ich hab also keines von beidem gesehen!

Ich fuhr mit einer Vögele-Reisegruppe im vollklimatisierten Nobelbus mit Erbrechtütli an jedem Sitz nach Chapada. Traudi und eine Reiseleiterin der Gruppe, sowie Sonia waren ebenfalls mit von Partie. Dies war eine etwas schwierige Konstellation... so als würden drei Lehrer gleichzeitig einer Klasse das Schreiben beibringen wollen.

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Nach eher flachem Gebiet ragen nun plötzlich richtige Berge aus dem Boden heraus. Das Rot der Steine soll angeblich nichts mit dem Eisengehalt zu tun haben.

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Hier Vinicius vor mit einem Denkmal

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Aussichtspunkt mit Quasi-Hinkelstein :-)

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An dieser Stelle "Teufelstor" genannt, ist vor einigen Jahren ein Bus in die Tiefe gestürzt. Die Überreste liegen immer noch unten und werden von Touristen bestaunt. An der Felswand hier im Bild kann man noch das Pannendreieck des Fahrzeugs erkennen, welches im Fall hängengeblieben ist.

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Steinformation

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Auf dem Hochplateau angekommen. Von hier aus sieht man mehrere hundert Kilometer weit über das flache Land. Die Aussicht ist sehr eindrücklich. Auch ist es merklich kälter hier oben.

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Traudi macht ein Poserphoto von Vinicius.

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Aussicht

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Angehörige der Vögele-Reisegruppe scharen sich um den Mittelpunkt Südamerikas.

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Missis Bösch berührt das Herz Südamerikas.

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Souvenirverkauf auf dem Plateau.

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Chapada downtown. Viele reiche Cuiabaner haben ihr Wochenendhaus hier.

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Souvenirshops in der Ortschaft.

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ähm... was genau wird da inseriert?

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Diese Kriche steht zum Verkauf... nur falls jemand noch ein ausgefallenes Gebäude gebrauchen könnte.

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Der Rückweg führt uns über Cuiaba.

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Bild mit Seltenheitswert. Einen Oldtimer sieht man so gut wie nie!

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Hier machen einige Leute grad ne Pause.

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Mit einem MS geht's der Strasse entlang :-)

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..und falls die Kriche noch nicht reichen sollte, kann man auch überdimensionale TV-Empfänger kaufen. Keine Ahnung mit welch ausserirdischen Species hier kommuniziert werden soll!

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.... oder braucht jemand vielleicht noch einen Pool?

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Werbung....

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Traudi und ich am Abend beim gemütlichen Plaudern

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später mussten Adilson, Traudi und ich unser Tratschründchen in den Essraum der Angestellten verlegen, da die Gäste schlafen wollten :-)

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Mit Gaby und Adrian aus der Schweiz veranstaltete ich bis anhin meinen einzigen lustigen Weinabend auf der Farm :-)))

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Nun verabschiede ich mich von euch mit einigen Blüemlis :-)

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Eingestellt von puzzli2 12:06 PM Kommentare (0)

Halbzeit auf der Farm

-17 °C

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Die Zeit geht vorbei wie im Fluge! Nun ist bereits Halbzeit meines Aufenthalts auf der Farm!!! Am 15. August werde ich hier spätestens meine Zelte abbrechen, die Fliegengitter verlassen und meine Reise über Bolivien, Peru, Equador, Galapagosinseln nach Quito aufnehmen.
Wenn ich so lange bleibe... In letzter Zeit hat sich hier einiges zugetragen, was bei mir die Frage aufwirft, ob es Sinn macht zu bleiben. Oder ob ich doch besser ein wenig reisen würde? Im Moment haben sich aber die Wogen geglättet.

Abgesehen von diesen Dämpfern gefällt es mir sehr gut. Es macht Spass zu unterrichten, da die Kinder nach anfänglichen Unstimmigkeiten nun wirklich lernen wollen und auch Fortschritte machen. Es hat sich sogar ein richtiges Wetteifern im Hausaufgabenmachen entwickelt :-)))
Mit den Angestellten habe ich's auch - bis auf eine sehr aufdringliche Ausnahme -nach wie vor lustig. Die abendlichen Tennistourniere erfreuen sich wachsender Beliebtheit, so dass beinahe die ganze Angestelltenschaft und Jungmannschaft daran teilnehmen. Auch wenn ich meist 20:0 verliere macht's Spass! Aber ich gebe nicht auf, ein Funken Hoffnung steckt in jeder Flasche :-)

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Die Weekends verbringe ich immer noch in der Stadt. Dort ziehe ich durch die Läden und an den Ständen der fliegenden Verkäufer vorbei. Die Sachen sind hier schon verlockend günstig!!! So kaufe ich mir tonnenweise Raubkopien von Filmen, damit ich ein wenig Portugiesisch lernen kann, indem ich sie in meiner Hängematte schaukelnd vor dem Einschlafen anschaue. Ach ja, der beste Kauf war eine grosse, super bequeme gelbe Hàngematte gewesen. Ich will noch gar nicht wissen, wie ich dieses Ding dann auf den Machu Pichu schleppe und so in die Schweiz mitnehme...

Weiter teste ich die verschiedensten Hotels in der Stadt. Sind alle spottbillig und wegen des akuten Touristenmangels werde ich wie eine Königin behandelt! Es ist mir wirklich schon fast peinlich! Hier wird man sogar in der Jugi als einziger Gast mit einem frischgepressten halben Liter Ananassaft begrüsst.
Das andere Hotel war das beinahe einzige sechsstöckige Gebäude in der Umgebung gewesen. Ich bekam ein Einzelzimmer im obersten Stock, so dass ich einen schönen Überblick über die Stadt geniessen konnte. Leider hatte ich noch Mitbewohner in Form von Zuckerameisen und erlitt beinahe einen Elektroschock...

In den Ausgang gehen wir nun jeweils ein wenig später des Nachts. Leider sind in den Discos hier Dezibelbegrenzungen ein Fremdwort, so dass ich doch tatsächlich mit meinen wenig eleganten Hallenstadion-Ohrstöpsel in den Ausgang gehen muss!!!

Mein Bekanntheitsgrad als einzige nicht portugiesisch sprechende Persoenlichkeit der Stadt reicht so weit, dass mir hier an der Busstation schon ohne dass ich was sage die richtigen Bustickets ausgehaendigt werden... Auch sonst in der Stadt werde ich jeweils schon begruesst. Es ist nicht einfach, wie ein buter Hund in der Gegend rumzulaufen!

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Die Aussicht aus meinem Hotelzimmer über Cuiaba

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andere Seite

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Hier ein Hinterhof. Spezielle Beachtung sollte man dem etwas waghalsig zu benutzenden Sprungbrett schenken.

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Das wäre nun die gefährlichste Dusche der Welt. Hatte also einen gehörigen Schlag erhalten, als ich den mit dünnem Isolierband versehenen Hahn aufgedreht habe. Anscheinend haben sie den auch noch an den Strom angeschlossen...

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ready to go out...

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Aussenansicht der Jugi in Cuiaba

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hier dürfen Rollstuhlfahrer sich im Slalom um einen Parkplatz üben...

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oder dann Blinde eine eigene Fahrspuhr benützen...

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ich hoffe nur, man kommt aus diesem technischen Schönheitszentrum schöner raus, als es die Fassade verspricht...

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das schmalste Haus Cuiabas...

der Heimweg geht nun leichter...
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da mein Velo zu einem Mountainbike mutiert ist.

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und so sehen die Häuser der Angestellten unserer Farm aus!

Auf der Farm

lässt sich Mathe und Werken super miteinander verbinden...
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Jessica bei der Herstellung ihrer Handtasche aus Kokosnussstücken (alle selbst gesägt!)

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und zwischendurch werden dann hier auch gleich noch die Mathehausaufgaben erledigt!

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manchmal bekomme ich Besuch der beiden Ladies, welche dann auf meiner Hängematte schaukeln und lustige Dinge erzählen.

An Jessicas Geburri fuhren wir in die Stadt und gingen auswärts essen.
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Gruppenfoto der Kids (so nahe sind sie sich sonst nicht wirklich...)

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Eisessen bis zum Abwinken. v.l. Vinicius, Sonia, Yara, Ueli und Jessica

TIERE

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Na, was soll diese Horde Paparazzis??? (Wagner, Yara, Jessica)

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genau... festgehalten wird die neuste militärische Disziplin: leguananpirschendes Vorwärtsrobben

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hier der Leguan im closeup

Ein weiteres schönes Tierli, welches wir hier im Angebot haben wäre
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diese nette Klapperschlange

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gemeinsames Klappern vor meinem Zimmer... Ich habe auch noch eine wunderschoene Krallschlange gesehen. Die haette ich direkt als Armband angezogen, wenn sie nicht so giftig waere.

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mein neustes Haustier. Die Spinne ist schon seit einer Woche verschollen.

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perfekt getarnt dieser Sittich. Die fliegen zu hunderten über unsere Köpfe und machen einen Wahnsinnslärm!

... und nun noch zu den fast schon obligaten Blumenbildern :-)

erstaunlicher Weise entdecke ich immer wieder neue Blumen! Es scheint unendlich viele davon zu geben!!!

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Aufgespiesst!!!

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Eingestellt von puzzli2 3:10 PM Kommentare (0)

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