Reise blog von Travellerspoint

Weekend in der Stadt

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Seit ein paar Wochen verbringe ich die Weekends in der Stadt. Es tut sehr gut, unter Leute zu kommen, wiedermal ordentlich Lärm zu hören, shoppen zu gehen und vor allem tanzen zu können!
Ich stehe dazu um halb sechs auf, packe meinen Rucksack (nur halb voll, damit auf dem Heimweg die Einkäufe Platz haben) und suche ein fahrtaugliches Rad. Im Moment haben wir nur ein Velo auf der Fazenda, mit welchem einigermassen an Vorwärtskommen zu denken ist. Ich habe jedoch das Hinterrad von einem anderen Velo stibitzt und an dieses Rad montiert... ich bin fleissig am Improvisieren.

Dann fahre ich von der Farm 5km durchs Niemandsland, vorbei am See mit der Schlange und durch zwei kleine Bäche hindurch zur Hauptstrasse. Unterwegs hats einen Hof, auf welchem mich dann jeweils vier Hunde mit fletschenden Zähnen erwarten. Immer schön cool bleiben und freundlich mit ihnen sprechen. Sie scheinen Schweizerdeutsch zu lieben!
An der Strasse angekommen wird das Velo versteckt und ich stelle mich mal an den Strassenrand. Durch den Staat "Mato Grosso" (heisst übersetzt "grosser Wald") führt genau eine Strasse von Norden nach Süden. Das wäre diese hier. Sie wird vor allem von Lastwagen benutzt, die den ganzen Tag hin und her sausen, um Soja, Baumwolle usw. zu transportieren.
Na ja, mein einsames auf den Bus Warten wird dann von einigen der Herren Lastwagenfahrer wohl falsch interptretiert und sie hupen freudig...
Mein erstes Ziel an diesem Morgen (es ist nun etwa 7 Uhr) ist, einen der stündlich vorbeifahrenden öffentlichen "TUT"-Bussen anzuhalten. Ich habe mir schon überlegt, Sprungfedern zu montieren und mich in leuchtorange zu kleiden, denn am ersten Wochenende sind doch tatsächlich zwei Busse ohne anzuhalten an mir vorbeigerauscht. Sprich, das bedeutet für mich fast drei Stunden zu warten!!!
Mittlerweile habe ich das jedoch total im Griff :-)) Frau muss sich entschlossen breitbeinig möglichst nahe an die gefährliche Strasse stellen und mit beiden Armen wie eine Irre winken, sobald der Bus in der Ferne auftaucht. Dies kann ganz schön anstrengend werden!!!

Aber sobald ich einen Sitzplatz im Bus ergattert habe ist die Welt in Ordnung. Ich versinke in den weichen Polstern und höre eine Stunde meinem MP3-Player zu während mich der Bus in die Stadt bringt.
Dort angekommen wird man irgendwo am Wegrand ausgesetzt. Wo gerade am wenigsten Verkehr herrscht. Übrigens sind Ampeln in Brasilien eher Richtwerte, als ernstzunehmende Verkehrssignale.

Gut, dann marschiere ich tapfer mit meinem Rucksäcklein mal durch die Stadt und versuche mich zu orientieren. Irgendwie geht's immer. Nach einem Einkauf gehe ich auf Hotelsuche. Ich war schon in zwei verschiedenen Hotels, da meine eigentliche Bleibe (ein von einem Deutschen geführtes Guesthouse) gerade seit zwei Wochen neu gestrichen wird. (brasilianisches Arbeitstempo. Ich hoffe, dass sie in einem Monat oder so fertig sind).
Die Hotels sind super. Kleine Einzelzimmer mit Bad und ekligem Frühstück für läppische 15Fr. !!! Und das Ganze mitten im Zentrum.

Ich verbringe jeweils die Samstage mit Shoppen und Fotografieren, kehre gegen Abend ins Hotel zurück und schlafe noch ein Stündchen. Dann verabrede ich mich meist mit Marcos (einem der früheren Angestellten, welcher nun in Cuiaba lebt) und wir gehen tanzen.
Er tanzt zwar nicht wirklich, aber ich glaube, das wird den Menschen hier einfach in die Wiege gelegt. Dummerweise habe ich beim ersten Ausflug ins Nachtleben meine ID im Hotel vergessen. So haben sie uns nirgends reingelassen, ausser in einen abgefahrenen Country-Club. Aber Hauptsache Musik und immer noch besser als nichts.

Die Brasilianer feiern die ganze Nacht durch!!! Und wenn ich so gegen halb drei schlapp mache, sind sie fast ein wenig beleidigt... Muss mich da noch gewaltig umstellen. Aber ich habe ja noch Zeit :-)))
Am Sonntag morgen pilgere ich jeweils gemütlich zum Busbahnhof und kaufe mir eine Rückfahrkarte. Dort kennt man mich übrigens schon und der Herr stellt mir gleich ohne gross zu fragen das richtige Ticket aus. Auch im Bus wissen sie schon, dass ich die "welche so lustig spricht" bin.
Es ist erschreckend, wie wenig Touristen es in Cuiaba gibt. Viele von den Leuten hier haben noch nie in ihrem Leben jemanden gesehen, der nicht Portugiesisch spricht! Einkaufen ist deshalb ein echter Spiessrutenlauf, da die Leute mich für total bekloppt oder sonst nicht ganz schlau halten. Ich bin eine wandelnde Rarität hier :-))

Nachdem mich der Bus wieder bei den Melonenständen abgeladen hat und die Fahrer schon "bis nächstes Wochenende" sagen, trete ich in der morgendlichen Hitze den Rückweg per Rad an.

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Mein Hotel von aussen. Es handelt sich hier nicht etwa um eine Gartenbeiz im Eingangsbereich, sondern um das Freihalten von Parkplätzen

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mein Einzelzimmer mit Bad (sieht aus wie im Gefängnis, aber ich fühle mich wohl)

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Stillleben im Bad

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vom Hotel aus die Strasse runter fotografiert. Bunt, bunter, Cuiaba :-)

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hier wurde auch kräftig im Farbtopf gerührt

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der Hauptplatz im Stadtzentrum

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die Brasilianer haben schon Humor und schmücken sogar die Abfalleimer mit Tierköpfen...

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auch sonst sind sie Weltmeister im Schmücken ihrer Häuser mit bunten Gemälden

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so sieht eine moderne brasilianische Kirche aus

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das Polizeigebäude

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einen Aufruf an die Menschheit

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hier haben wir Bin Ladens brasilianischen Wohnsitz

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die Temperatur morgens um 11 Uhr

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ein Wohn-Wagen. Hier drin wohnt ein Vater mit seinem Sohn.

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nochmals ein Hausschmuck

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und dann ist es überhaupt kein Problem, eben mal mit den Lockenwicklern auf dem Kopf eine Crepe kaufen zu gehen...

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Toni ist der Grillmeister in der Stadt. Er besitzt vorsichtshalber gleich vier Grills, falls einer mal aussteigen sollte oder so. Hier wird im Akkord gebraten!

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ein Brünneli in der Stadt

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leider ist auch dies traurige Realität und nicht selten anzutreffen. Die erschreckende Armut in dieser Stadt!

Nach einem schönen Wochenende trete ich dann den Heimweg an

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hier versuche ich am Morgen die Busse aufzuhalten und werde auf dem Heimweg am Strassenrand ausgeladen

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die beiden Türme signalisieren das Vorhandensein der Fazenda irgendwo im Nowhere

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erstes Hindernis, mit dem Velo und viel Gepäck dieses Tor zu passieren

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mein super Velo und der Weg, welcher vor mir liegt

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der einzige Hof unterwegs. Im Bild das Wohnhaus. Hier leben auch die schnuggligen Hunde mit den spitzen Zähnen.

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und weiter geht die Fahrt

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der einzige Gegenverkehr auf der ganzen Strecke. Ein Bauer, der sein Pferd Gassi führt

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ich... vollbeladen und verschwitzt am Pause machen

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der Weg führt zum Schluss am Schlangensee vorbei

... dann verbleibe ich mal mit einem abraco und schicke virtuellen Sonnenschein
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... und weg

Eingestellt von puzzli2 4:45 PM Kommentare (0)

Unterrichtsalltag auf der Farm

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Fünf Wochen habe ich alleine auf der Farm gewohnt, am PC gearbeitet oder vorbereitet. Die Zeit war sehr ruhig, manchmal etwas eintönig, aber dennoch sehr schön.
Anfangs April ist die Familie Wittwer aus der Schweiz nach Brasilien zurückgekehrt. Ich ging sie am Flughafen empfangen. Selbstverständlich hatte die Maschine "nur" eine Stunde Vespätung.

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Ankunft auf dem Rollfeld. Quiz: Wer findet alle Familienmitglieder?

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Mit fünf Wagen vollbepackt mit Koffer, Rasenmäher usw schleust sich die Family durch den Zoll.

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Auf der Fazenda ist dann die Freude über die Heimkehr gross. Zuerst werden einmal die Tiere begrüsst.

Schon zwei Tage später beginnt hier der Unterricht.
Es ist eine grosse Umstellung hier zu unterrichten. Die Kinder haben ein anderes schulisches NIveau und ebenfalls eine andere Arbeitshaltung, als jene in der Schweiz. Anfänglich war das sehr mühsam für mich. Aber mittlerweile haben wir das irgendwie eingefädelt, dass es geht. Es steht jedoch sehr sehr viel Arbeit bevor, zumal die beiden älteren gerne eine Lehre in der Schweiz machen würden. Sie wollen sich per Mail bewerben und dann in einem Jahr in die Schweiz fliegen und eine Vorstellungsrunde starten. Ich drücke mal alle erdenklichen Daumen, dass das klappt.
Für mich ist das Unterrichten sehr schwierig. Es hat praktisch keine Lehrmittel (für alle drei Schüler zusammen jeweils ein Buch) und trotzdem soll der Schweizer Standart erreicht werden... phu... nicht einfach, aber ich gebe mein Bestes.

Vom Stundenplan her arbeiten wir morgens ganz normal. Am Nachmittag stehen dann Sport, Werken, Zeichnen und Reiten auf dem Programm, weil es sonst zum Arbeiten einfach zu heiss ist. Die Schule beginnt aus diesem Grund auch erst um drei.
Im Grossen und Ganzen gefällt es mir sehr gut hier. Klar gibt es immer wieder kleinere Sachen, worüber ich mich ärgere, das ist jedoch überall so. Aber ich vermisse die Schule in Basel schon sehr.... :-((

Ich möchte euch nun meine Schüler und unseren Schulalltag etwas näher bringen.

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Jessica. Sie wird morgen 10 Jahre alt und schwärmt schon lange davon, was sie sich dann alles zum Essen wünscht. Sie ist sehr kreativ und bastelt gerne. Im Moment macht sie sich eine Handtasche aus Kokosnussschalen.

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Yara. Ist momentan gerade sehr viel am Lesen, was die kleinere Schwester stört, da diese dann niemanden mehr zum Spielen hat... Sie möchte gerne das KV in der Schweiz machen und dann eventuell den Betrieb hier übernehmen.

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Vinicius. Er ist eigentlich Brasilianer, wurde von den Wittwers adoptiert, als er eine Woche alt war. Sein grosses Ziel ist es, Pilot zu werden. Dafür übt er schonmal an heruntergeladenen Flugsimulatoren auf dem PC. Ausserdem ist er ein harter Gegner beim abendlichen Tennisspiel...

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Hier seht ihr unser Schulzimmer. Sehr einfach eingerichtet und wenns mal so richtig regnet, wäre ein wasserdichter Platz für die Bücher von Vorteil. Dieser Raum wird auch von den Vögeln für das Verspeisen von Früchten benutzt. Die Resten dürfen wir dann wegputzen... Und manchmal schaut auch eine Kuh zum Fenster rein oder einer der Dalmatiner leistet uns Gesellschaft.

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Die Damen und Herren am Arbeiten

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in der Lesestunde machen sie es sich dann "gemütlich"

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Jessi und meine Lieblingstiere

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jeden Montag heisst es dann "Stühle raus und Wochenputz"

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Vinicius am "föben" :-)))) (appenzeller Insiderwitz)

So viel Arbeit gibt natürlich Durst. Und da Jessica die Kokosnussschalen gut gebrauchen kann, gönnen wir uns nach getaner Arbeit einen Drink:

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Wir gehen zur nächsten Kokospalme und pflücken uns ein paar Nüsse

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die grünen sind noch jung mit dünner Schale und viel Milch, die dunklen Nüsse sind älter, wenig Milch, dicke Schale und viel Fruchtfleisch

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Wagner öffnet dann freundllicherweise die Nüsse für uns mit einem speziellen Messer. (Nachdem Jessi und ich von "in den Schraubstock" einspannen über "auf den Boden schmeissen" alles versucht haben, um die Dinger zu öffnen)

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so sieht dann eine "alte Nuss" geöffnet aus. Schmeckt herrlich!!!

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die jungen Nüsse werden dann getrunken

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prost :-)

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wir sind übrigens nicht die einzigen, welche Kokosnüsse lieben

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während die einen Tiere vergebens an Knacknüssen picken, haben andere ein gewaltiges Brett vor dem Kopf

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eine komische gelbe Spinne bastelt in luftiger Höhe an ihrem Nest

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die Eisen werden benutzt, um die armen Kühe zu markieren. Der Umgang mit den Tieren hier schockiert mich extrem. Arbeiter vom Nachbarhof schlagen den Kühen mit Lederriemen und Eisenstücken auf den Kopf und finden das auch noch lustig!! Ich könnte heulen und versuche immer dem Kuhstall auszuweichen, wenn diese Typen hier sind.

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Papayas am Baum. Die sind noch grün und nicht reif

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Was ist das? Diese Frucht heisst "Rahmapfel" und genau so schmeckt sie. Sehr fein!

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der wütenden Chili ist der Kragen geplatzt

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eine Symbiose zweier Dinge die stechen :-))

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Eingestellt von puzzli2 10:23 AM Kommentare (0)

Aktivitaeten auf der Farm

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Auf der Farm werden speziell fuer mich so einige Aktivitaeten angeboten. Ich werde hier langsam aber sicher zur Vollblutbaeuerin ausgebildet :-))
Begonnen hat alles eines Morgens mit einem vierstuendigen Lassowurfkurs. Wagner hat dazu die Kaelber ins Kuhgehege getrieben. Anfaenger wie ich duerfen eben erstmal nur an den Kleinen ueben. Die Grossen sind zu gefaehrlich.
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Danach wird das Lasso fein saeuberlich aufgerollt. Die Kuehe gehen mal auf der anderen Seite in Startposition.

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und so sieht das dann aus. Wichtig ist, dass man das Lasso immer schoen flach wirft. Aha... na ja, ich habe also nach guten vier Stunden kein einziges Tier gefangen. Wagner beruhigte mich und sagte, er habe auch zwei Tage geuebt.
Mittlerweile faengt er jedoch Kuehe, Stiere und Pferde problemlos mit dem Lasso. So weit werde ich's wohl in Jahren nicht bringen!

Der naechste Kurs in der Ausbildung zur Farmlady bestand im Kuehemelken.

So sieht das beim Profi aus:
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...und ein wenig peinlicher, wenn ich's versuche:
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arme Kuh! Sie mochte mich wirklich nicht besonders und rammte mir dann anschliessend noch die Hoerner in den Ruecken...

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und endlich duerfen die Kleinen trinken.

Falls Hunger aufkommt und gerade kein geeignetes Huhn rumlaeuft...
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...schwingt man sich aufs Pferd, reitet zur Nachbarsfazenda und...

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... holt sich dort mal schnell ein Federvieh fuer den Suppentopf.

Falls der Hunger immer noch nicht gestillt ist
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besteht auch die Moeglichkeit, im See zu fischen.

Meine absolute Lieblingsbeschaeftigung ist jedoch das allabendliche Tennistournier. Da wir nur zwei Schlaeger haben, spielen wir jeweils bis zu 8 Punkten, dann muss der Verlierer (also ich...) den Platz verlassen bis zur uebernaechsten Runde.

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Die Profis betreten den Platz...

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Xitara stellt sich in Schiedsrichterpose an den Rand...

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... und verfolgt das Spiel mit Argusaugen. Uebrigens zieht er/sie/es die Kochmuetze nicht mal zum Tennisspielen aus!

Die Spieler:

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Frohnatur und absolut ungeschlagener Hero des Platzes: Wagner

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in Action...

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Der ruhigere und ueberlegte Obenohnespieler: Luis

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ebenfalls in Action

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mit so einigen lustigen Posen aufwartend: Xitara

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in Action

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keine Ahnung vom Spiel habend und den Ball mal auf gut Glueck treffend: Daniela

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na ja, "Action" kann man diesen Fliegenklatschversuch wohl nicht nennen :-(

Ebenfalls super sind die Tierfuehrungen hier. So erhielt ich eine Fuehrung zu den verschiedenen Bienennestern, in steigendem Gefaehrlichkeitsgrad. Zuerst die normalen Bienen. Sie bauen ihre runden Nester ueberall, wo es ihnen gerade gefaellt. Weiter gings mit den Hut-Bienen. Die seien sehr gefaehrlich. Ihre Nester sind flach und sehen aus wie ein Hut. Zum Schluss gings dann zu den Elektroschock-Bienen :-)) Diese armen Tiere haben ihr Nest ausgerechnet an ein Drahtgitter gebaut, welches mit einer ziemlich starken Lampe verbunden war. Tja, und als es regnete erlitten die Bienen einen Elektro-"schocki" und seien laut Wagner "wie die Verrueckten" rumgeflogen und haben alles gestochen, was ihnen in die Quere kam. Der Rest von ihnen sei im Nest den Verbrennungen erlegen....

und nun zum Abschluss .... Pflanzenfotos

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kleine Papaya

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Acerola, die VitaminC-reichste Frucht. Aehnlich wie eine Kirsche.

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schwebendes Blatt

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Eingestellt von puzzli2 7:01 AM Kommentare (0)

Ostern in Brasilien

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Ostern und deren Ueberraschungen

Ich lese gerade das Buch von Hape Kerkeling. Er schildert darin sehr witzig seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg. Tja und dort habe ich wiedermal erfahren, dass man seine Wuensche einfach beim Universum bestellen muss.
Am Ostersamstag litt ich dann ein wenig unter dem Fazenda-Einsamkeitskoller und war wohl vor lauter Bohnen und Reis auch etwas unterzuckert. Also versuchte ich das Universum herauszufordern und wuenschte mir laut fuer Ostern ein bisschen Schokolade. Ich weiss, ein Ding der Unmoeglichkeit! Ich sitze hier alleine auf der Farm, um mich nur Tiere und eine Sparflamme von drei Angestellten. Das naechste Geschaeft 40km entfernt, rundherum nur Natur und Wildnis.
Ostersonntag ging vorbei. Gar nichts Schokoladiges tauchte auf, dafuer erhielt ich ein paar Ostergruesse per Email, welche mich sehr freuten. Ich wusste es ja. Vor mich hinlaechelnd ging ich zu Bett. Das mit den Bestellungen ist wohl nicht so leicht, gaell Universum.

Am Ostermontag war ich um acht mit Wagner zum Melken der Kuehe verabredet (Bericht folgt). Nach meinen Lassowurflektionen vom Vortag, welche nicht wirklich erfolgreich waren, wollte er mir noch das Melken beibringen (der Mann hat vielleicht Geduld!). Ich musste also von der Kuhschweiz bis nach Brasilien reisen, um melken zu lernen!!!
Zu meiner Ueberraschung war das gar nicht sooo schwierig und funktionierte sogar! Nach dem Melken sagte Wagner: " Eu tenho uma surpresa da Pascoa para voce". (oder so aehnlich, wie gesagt, mein Portugiesisch...) Er habe eine Osterueberraschung fuer mich!!! Ich traute meinen Ohren nicht und schaute ihn auch noch sehr unglaeubig an. Er ging dann, den Milchkessel in der einen Hand, zum Schuppen neben der Waescherei, holte einen Plastiksack und gab ihn mir. Er habe das in Jangada fuer mich gekauft (das muss vor einigen Tagen gewesen sein, die restliche Zeit war er ja immer hier...). Es sei leider kein Ei, entschuldigte er sich. Ich stand dort und konnte ausser tausend "obrigada" 's gar nix mehr sagen. War so baff. Er fand das lustig und ging in die Kueche. Fassungslos stand ich im Kuhgatter und heulte geruehrt vor mich hin...
Es handelte sich uebrigens dabei nicht um ein bisschen Schokolade...das war eine 400graemmige Schokoladenmischung!!! (Bild oben)
Das war glaub das schoenste und unglaublichste Ostergeschenk ever! Sorry Universum, ich werde nicht mehr zweifeln :-)

(Uebrigens schenkte mir Wagner dann einige Tage spaeter noch zwei von den riesigen brasilianischen Ostereiern. Weil das andere ja nicht wirklich eine Osterueberraschung gewesen sei....)

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"richtige" Ostereier wie sie hier vor Ostern ganze Decken von Geschaeftern schmuecken

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erste Schicht weg

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tatatataaaaaa und das waere der Inhalt vom pompoes verpackten Super-ei

An einem Nachmittag huepfte Wagner in einiger Entfernung zu mir auf und ab und schrie immer wieder: "ich bin", "ich bin" und fuchtelte in meine Richtung. Ich winkte aus der Haengematte zurueck. Ja, ich wusste, dass er dort war.
Aber er hoerte nicht auf. Ploetzlich verstand ich, dass er dauernd "Spinne", "Spinne" gerufen hatte!!!! (hm, also bei mir im Kurs hat er dieses Wort bestimmt nicht gelernt...) Ok, das weckte natuerlich Geister in mir! Hat sich hier anscheinend auch schon rumgesprochen...
Ich stand langsam auf und erkundigte mich mal nach der Groesse des Tieres. "Oh, pequena". Naiv wie ich bin, naeherte ich mich. Haette mir ja denken koennen, dass er mich einer kleinen Spinne wegen sicher nicht rief!
Tja, die vogelspinnige Ueberraschung hockte dann, alle acht Riesenbeine von sich streckend unter einem entsprechend grossen Kuebel und knabberte an einem neugeborenen, noch weissen Echslein. Ich nahm einen Sprung retour und waere beinahe in den Pool gefallen! Das war natuerlich das Ziel der Aktion.
Na ja, die Angestellten haben hier ihren ganz privaten Spass mit mir. Ist ok, ich fand's ja nachtraeglich auch lustig und getraute mich sogar bis auf ein paar cm an die Spinne ran. Die wurde dann mit einem Stecklein noch zum Schaulaufen gebracht, was ich meinerseits nicht soo komisch fand.
Wie ihr seht... langweilig wirds hier wohl niemals :-)

Letzten Sonntag kam Marcos zu besuch. Er arbeitete vier Jahre hier und hatte in dieser Zeit auch Deutschkuersli gehabt bei meinen Vorgaengern. Wir plauderten ein paar Stunden Deutsch-Portugiesisch, was sehr lustig war. Ich erwaehnte (wohlgemerkt morgens um 10) etwas von einem Caipi. Da sprang der gute Herr doch sogleich auf und sauste zum naechsten Limettenbaum, pflueckte einige Fruechte und eilte damit in die Kueche. Dort erhielt ich dann einen detaillierten und sehr eindruecklich gestalteten Caipi-Bastelkurs vom Profi hoechst persoenlich. Jetzt kann ich dann in meinem Zimmer mit dem Starterkit ueben :-))

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Marcos - Caipi-Bastelkurs - Lektion 1

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jawohl... und viel viel Eis gehoere da auch rein...

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...und fertig ist das Wunderwerk! Schmeckt fruehmorgens auf nuechteren Magen hervorragend! (ich musste danach noch reiten gehen, was sehr lustig wurde :-) )

Einen Tag spaeter wurde ich krank. Hatte Fieber und Magen-Darm-Probleme. Die Angestellten kuemmerten sich ruehrend um mich. Brachten mir im Akkord Tee, Minestrone oder Bohnen mit Reis. Zur Abwechslung wurden mir auch tote oder halblebendige Tiere vorgefuehrt. Als jedoch alles nichts nuetzte, wollten sie mich -nach einer Krisensitzung der Angestellten in der Kueche- ins ca. 1.5h entfernte Cuiaba ins Spital bringen. Sie befuerchteten, dass ich das Dengue-Fieber erwischt haette. Ich beruhigte die Herren und sagte ihnen, dass ich einfach ein wenig schlafen muesse. Sie waren dann am naechsten Tag sichtlich erleichtert, dass es nur eine "Grippi" war....

weiter geht's mit ein paar Tierfotos

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ein Riesending von Kuh/Bueffel oder etwas in die Richtung. Laeuft im Pantanal frei rum.

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ebenfalls freilaufend sind diese Wasserpferde. Laut Traudi eine spezielle Rasse von Pferden.

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dann haben wir eine brasilianisch normalgewichtige Kuh mit Termitenhuegel als Hut :-)

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das sind Capivaras. Die groessten Nagetiere der Welt. Ebenfalls freilaufend.

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meine Lieblingstiere hier sind die Affen. Hier im Bild unverkennbar THE BOSS. Er fuerht sich auch so auf. Faucht und trommelt sich mit den Faeusten auf die Brust...

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der kleine Kapuzineraffe uebt sich gerade im stilvollen Verspeisen einer Guiave.

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no comment :-)

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Hyazintharas im Flug

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Dieser Schmetterling uebt die Sportdisziplin "Fuehlerstand"...

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...sein Kollege nimmt's etwas gemuetlicher und ruht sich auf einer Blume aus.

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gut getarnt ist halb versteckt! Wer findet den Heuguemper???

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Der neuste Schrei auf der Fazenda sind die Tuervorleger Modell "Dalmatiner 1-4".
Vorteile: die Fuesse werden nach dem Verlassen des Bungalows aufgewaermt, kann gut als Ersatz fuer die nicht vorhandene Klingel verwendet werden, es kommen keine anderen Tiere ausser Muecken und Floehe ins Zimmer und auf einen Fleck mehr oder weniger kommt's auch nicht mehr an.
Nachteile: hat Mundgeruch, stinkt und schnarcht.

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das sind die Fledermaeuse aus dem Buero. Fotografiert bei einem ihrer 2 sekundigen Power-naps.

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und zum Schluss noch der Nasenbaer welcher mir zur Aufheiterung vorgefuehrt wurde. ((((er lebt nicht mehr)))).

Eingestellt von puzzli2 12:09 PM Kommentare (0)

Dies und das

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und sonst?
hm... ich uebe mich fleissig im Portugiesisch. Geht schon ganz gut! Ich verstehe schon fast alles und kann auch schon im Infinitiv plaudern :-))) Ich muss mich dann immer ueber ihre Ausdruecke kaputt lachen. Zum Beispiel sagte Wagner total ernst, er tanze gerne "hippi-hoppi".... oder das Versenden von Kurzmitteilungen heisst "enviar um smsi". Das klingt sooo lustig!!!
Weiter spiele ich fleissig Tennis. Hab auch schon einen Match gewonnen! Das war aber mehr Glueck, als Koennen. Und schliesslich bin ich auch die einzige Person in der Kategorie "female". Na ja, beim Transvestiten aus der Kueche bin ich mir gar nicht sicher, wo ich ihn,sie,es einordnen muss...
Dann hab ich auch die Anacondasafari ueberlebt. Ich musste mit ein paar Angestellten in der Nacht mit Taschenlampen bewaffnet an den See pilgern. Wir haben dann das ganze Ufer abgesucht. Ich habe immer instaendig gehofft, dass sie nicht auftaucht und hab immer per aexguesi ein bitzeli mit meinem Flipflop auf den Boden gestampft. Wir haben sie dann wirklich nicht gesehen. Juhuuuu. Das Dumme ist nur, dass ich nun nochmals auf eine solche Safari gehen muss. Die Herren lassen sicher nicht locker, bis ich das Vieh gesehen habe!

so, ich moechte euch nun ohne viel Geplauder noch einige Fotos von Pflanzen und Tieren hier zeigen.
Leider habe ich diesen Monat keinen freien Speicherplatz mehr auf dieser Seite. Haette gerne noch mehr Fotos angereiht :-((

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Caimanbaby und seine Mutter

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Caiman in der Landschaft

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Nandus am Fressen (die laufen mit 60 km/h durch die Gegend!)

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ein Hyazinthara. Von ihnen gibts auf der Welt nur noch etwa 3000 Tiere!!! Hier fliegen sie meist in Dreiergruppen durch die Luefte. Sehr beeindruckende Riesenpapageien!

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Eingestellt von puzzli2 5:19 AM Kommentare (0)

Von Touristen und anderen Katastrophen

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Nun bin ich schon einen Monat hier!!! Es kommt mir viel viel laenger vor und die Schweiz liegt nicht nur geografisch in weiter Ferne. Ich habe mich schon an das langsame Leben, meine Gedanken, die unendliche Ruhe, die schoene Natur und das warme Wetter gewoehnt. Und geniesse....
Tja, diese Idylle wird dann immer mal wieder von Touristen (meist schweizer Nationalitaet) gestoert. Ich glaube, ich entwickle zusaetzlich zu meiner Reis-Bohnen-Allergie (da muss ich bald aufpassen, dass keine Vergiftung draus wird) auch noch eine Touristenallergie!
Sagen wir mal so. Es sind nicht alle gleich schlimm, aber ich bin jeweils jedes Mal froh, wenn sie wieder weg sind. Wir Schweizer scheinen eine akute Motzauspraegung zu entwickeln in den Ferien! Gut, ich muss schon zugeben, es ist nicht sooo einfach hier. Denn wer hierher kommt, darf auf keinen Fall heikel sein! Da gibts in JEDEM Raum Spinnen, Froesche, Muecken, Muecken, Muecken, Fledermaeuse und Echsen (auch in der Kueche). Das muss man sich schon vor der Abreise bewusst machen. Aber wenn sich Herr Tourist dann darueber beschwert, dass es im dschungligen Kleiderschrank nur einen Kleiderbuegel hat... ich weiss auch nicht. Ich bin froh, dass ich meistens darueber lachen kann :-) aufregen bringt nix...

Zu erwaehnen waere an dieser Stelle auch die abenteuerliche Reise zum Flughafen, welche ich mit einem Touristen hinter mich brachte. Wir wollten um 2.15 losfahren, um die 3h mit dem Auto zum Flughafen unter die Raeder zu nehmen. Mitten auf der Holperstrasse kroch Rauch aus der Kuehlerhaube des Autos. Nix ging mehr!!! Alles war dunkel, ich mit zwei Herren alleine irgendwo im Nowhere umzingelt von Kaimanen im Wasser neben der Strasse. Kein Licht, keine funktionierenden Handys (ich wusste schon immer, dass man die nicht gebrauchen kann :-) ), gar nix! Nur ein wild fluchender Tourist hinten im Auto. Super!!!

Wir kamen dann irgendwie Meter fuer Meter zur naechsten Ortschaft. Ruettelten den Ortspolizisten aus dem Bett und erfragten eine Taxinummer. Der Taxifahrer liess sich eine brasilianische Selbstverstaendlichkeitsstunde zeit und kam dann in seiner Rostlaube von Taxi angebraust. Ich musste mit dem Touristen im Taxi weiterreisen, waehrend der Fahrer beim defekten Auto blieb. Toll... wurde zusammengeschissen und hatte keine Ahnung, wo ich war!!! Tja, das Taxi ging dann auch kaputt... der Touri wurde langsam ausfaellig :-))) Es wurde ein neues Taxi in die Pampas bestellt und wir stiegen wieder um. Nach 5h Reise durch die Wildnis kamen wir gottseidank am Flughafen an. Der Tourist verschwand dann grusslos in der Menge!!! und ich??? Wartete geschlagene 5h, bis ich mit dem reparierten Auto abgeholt wurde... tja das ist Brasilien... einfach die Ruhe bewahren und laecheln :-))

Hier nun einen Einblick in die Alltagswelt des Pantanaltourismus.

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Die Touristen kommen mit der TAM am Flughafen an. Die Flugzeuge werden hier von Traktoren gestossen.

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Aussgestiegen wird auf dem ansonsten leeren Landefeld. Dann geht's per pedes weiter. Im Hintergrund Cuiaba-city.

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die Fahrt fuehrt durch das farbige Cuiaba

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ueber die Bruecke des Rio Cuiabas raus in die Pampas.

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vorbei an ganz normalen Wohnhaeusern
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zur naechst groesseren Ortschaft Pocone. Dies ist dann auch das letzte bisschen Zivilisation fuer die naechsten 50km.

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es wird noch ein letztes Mal getankt. (hier kann man auch Alkohol tanken... :-) )

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ein Gruppenbild mit Dame geschossen (Oldinei, ich, Alex)

...und dann geht's ins Outback...

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der Eingang ins Pantanal

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das ist ein Schild fuer die Kompostprofis unter euch :-). Es zeigt die Verwesungsdauer verschiedener Wegwerfgegenstaende an. (z.B. ein Pneu hat laut Tafel eine Kompostzerfallszeit von 600 Jahren... nimmt mich ja Wunder, woher die das wissen...)

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auf der Holperdipolperstrasse fahren wir im Sambarythmus -wie Traudi diese Bewegung nennt- 40km weiter

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bis zur anderen Fazenda meiner "Gastfamilie".

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hinter der Fazenda das Haus der Angestellten... Morilo wie immer im Tuempel am Spielen :-)

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fuer eine Reittour werden die Pferde von Wagner mit dem Lasso gefangen... (er erzaehlt mir immer sehr stolz von dieser Faehigkeit :-) )

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... und dann von Chiwago gesattelt

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Traudi und ich gut ausgeruestet vor dem Ritt :-)

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ich auf dem Pferd durch tiefes Wasser und wilde Wasserbananen

Ausserdem gibt's hier im Angebot:

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touristisches Autoschieben

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sich unverkennbar als Touri auf einem Boot outen

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einen gut performten Affentanz anschauen

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spezieller Affen-hip-hop, wenn er Bananen will

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sich vom Kaiman anfauchen lassen

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das Bild "Danigator"

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und eine speziell gefaehrliche Attraktion: Fuetterung der Raubtiere mit exotischen Fruechten

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nach all den Anstrengungen haben Herr und Frau Tourist ein Abendessen verdient!

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und danach wird getanzt! (hier tanzt man Forro, die Musik ist aehnlich wie Merengue, der Tanz nicht)

ach ja... und nach der Rueckkehr haben wir hier...

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mein Bad...

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... und dann acht Beine, welche hinter dem Klo hervorgucken!!!

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die Nahaufnahme der ueberdimensionalen Kollegin meiner anderen Badezimmerspinne

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und da an Schlaf unter diesen Umstaenden auf keinen Fall zu denken ist, entpuppt sich Beat -bewaffnet mit Schuefeli, Beseli, einem Steckli und einem grossen Kessel- als Retter in arachnophobischer Not. Leider verkriecht sich Frau Spinne unter der Toilette, wo sie auch die naechsten Tage bleibt. Wir betonieren alle Ritzen mit Klopapier zu und ich lebe die restliche Zeit mit Spinne unter der WCschuessel...

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nach so viel Aufregung bin ich jeweils froh, wenn ich wieder "zu Hause" bin und mich -wie hier auf dem Foto- in aller Ruhe auf den Weg zu meiner Haengematte begeben kann. Ohne einem Touristen oder einer all zu grossen Spinne zu begegnen...

Eingestellt von puzzli2 4:16 PM Kommentare (0)

Leben wie Dornroeschen... oder von der Schlange bewacht

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....Es war einmal im Maerz des Jahres 2008 ein Maedchen, das den weiten weiten Weg aus der Schweiz auf sich nahm, um in der Wildnis Brasiliens auf einer Fazenda von einer grossen Schlange bewacht gefangen gehalten zu werden....

und das kam folgendermassen:

Eines Morgens tauchte Josef wild fuchtelnd an meinem Fruehstueckstisch auf. Er rief, er habe "uma anaconda muuuuito grande e muuuito bonita" gesehen. Sie lebe im See unterhalb der Farm (Foto oben) und sei ausgestreckt viel laenger, als die Strasse breit. Er habe sie gesehen, wie sie sich auf der Strasse ausgeruht habe...
Oh je!! Ich glaube, ich finde diese Schlange auch sehr bonita, vor allem, wenn sie grad aus dem Wasser zischt, waehrend ich an ihr vorbeijogge... Diese von ihr bewohnte Strasse ist naemlich zugleich meine Joggingstrecke, wie auch der Weg zum Bus in die Stadt. Sprich, ich sitze buchstaeblich auf meiner Farm fest!!! Ausser ich will als Schlangenmahlzeit enden...

Zu allem Ueberfluss sind drei der Angestellten dann nachts mit dem Auto die paar Meter zum See gefahren, um die Schlange in etwa 20 Bildern mit ihren Handys fuer mich zu fotografieren!!! Waaaaeeeekkkk!!!!
Sie teilten mir freudig mit, dass sie mich dann das naechste Mal rufen werden... Ja, ich glaub auch, dass ich freiwillig auf Schlangensafari gehe!!!
Uebrigens hat die Schlange etwa einen Durchmesser von 15cm und ist mind. 2.5 Meter lang, eher noch laenger....

Falls ihr also keine Berichte mehr lesen solltet war ich wiedermal joggen .... :-))))))))

Nun zu erfreulicheren Tieren und Pflanzen hier auf der Farm:
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dieser Vogel wohnt auf meinem Bungalowdach und macht einen riesen Laerm!

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Spinnen koennen sogar ganz interessante Sachen bauen!

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..."ups, ich glaube, das ist nicht mein Nest!!!"...

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..."und das ist auch nicht meine Mutter!!!!"...

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[i]..."da setz ich mich doch lieber auf eine Mauer und warte mal, bis mich meine Verwandten abholen..."

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...tja, der Muttervogel (die Aehnlichkeit ist ja verblueffend!!!) sitzt ruhig auf der Palme und kuemmert sich gar nicht um den Nachwuchs auf der Mauer... Anmerkung der Redaktion: Der kleine Vogel verstarb noch gleichen Tags an Vernachlaessigung!

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und noch ein Vogel (gerade am Nestbau)

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diesen Leguan wollte ich aus dem Pool retten, leider hat er das Schwimmen nicht ueberlebt...

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Nahaufnahme des toten Leguans

weitere tierische Todesfaelle in letzter Zeit:
ein kleiner Stier, der von der Mutter verstossen wurde und so verdurstete
eine riesen Ratte die -aus welchen mysterioesen Gruenden auch immer - in Yaras Schlafzimmer verstarb.

nun noch ein paar Fotos fuer die Botaniker und andere Pflanzeninteressierten unter euch:

was ist das???
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jawohl... Chilibohnen

und das???
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richtig!!! Pfeffer

und hier??? :-))
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eine Orange am Baum

???
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was das ist, weiss ich leider auch nicht. Ich nenne es mal "Ruehrmichnichtan-Baum"

nicht fotografiert, aber auch vorhanden waeren: Zitronenbaeume, Mangobaeume, Feigenstraeucher, Vanille (ist eine Orchidee), Bananenbaeume, Kokospalmen, Aloe Vera usw.

zum Schluss noch zu einigen Blumen und sonstigen Koestlichkeiten:
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Eingestellt von puzzli2 7:33 AM Kommentare (0)

Ein Tag im Leben von...

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dem Farmgirl mit der wilden Frisur...

6:15 Ich werde vom natuerlichen Wecker (Vogelgeschrei, Grillengezirp, Froschgequake und Kuhgemuhe) vor meinem Netz (es hat ja keine Fenster...) in meiner Bude (Bild unten) geweckt.
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7:00 Langsam stehe ich dann mal auf... Nach dem Meditieren geht's zum Fruehstueck.
Bei sehr starkem Kaffee und Brot mit gesalzener Butter kann man wunderbar erwachen :-))

8:00 Die Tiere warten schon hungrig auf mein Erscheinen. Fuetterung der folgenden Raubtiere ist angesagt:
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der vier Dalmatiners :-)

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der zwei Schildkroeten samt Jungmannschaft

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oder der Bewohner der "Residenz Meerschwein"...

weiter gibts hier noch Wellensittiche zu fuettern; Kuehe oder Pferde, welche sich aber selbst ernaehren.

ab 9:00
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nun heisst's arbeiten, arbeiten, arbeiten

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oder dann mal hier Waesche waschen (von Hand...)

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und diese dann zum Trocknen raushaengen. Aus dufttechnischen Gruenden haenge ich die Waesche nicht mehr (wie anfaenglich) neben den offenen Kuhstall :-))

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12:00 Mittagessen! Hier der fuer mich alleine (!!!) gedeckte Tisch...

zwischen 13:00 und 15:00 ist Relaxaischen angesagt mit Aktivitaeten wie:
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schwimmen im Pool und anschliessendem Suennelen

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lesen oder schaukelnd schlafen in der Haengematte

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oder Spaziergang am See. Dies ist jetzt leider nicht mehr moeglich. Weshalb erfaehrt ihr im naechsten Beitrag...

15:00 bis 17:00 Arbeit, Arbeit, Arbeit (Bild siehe oben :-)) )

ab 17:00
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Tennis spielen mit den boys :-) (Angestellten). Sehr amuesant fuer sie, da ich keine Ahnung vom Tennis habe. Treffe den Ball selten und werfe schon mal aus Versehen den Schlaeger dem Ball nach... oh je... muss noch etwas ueben!

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oder im Haus der Familie Wittwer portugiesisches Fernsehen reinziehen

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hier das Schulhaus (mit angebauter Garage). Ich unterrichte momentan ein Mal pro Woche Deutsch fuer zwei der Angestellten.

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meine beiden wohlduftenden, SEHR motivierten Opfer :-)) Es tut mir immer leid, wenn ich ihren -vom feinen Singsang-Portugiesisch gewohnten Stimmbaendern- das raue "ch"oder "ck" lehren muss. Wir lachen uns dann jeweils kaputt, weil sie sich fast nicht getrauen, solche Laute von sich zu geben :-))
Links im Bild Wagner (zu meinem Leidwesen spricht man seinen Namen fuer unsere Ohren etwas seltsam aus...) und rechts davon Luis.

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19:00 Abendessen. Es ist schon fast eine Stunde stock-, aber wirklich stockdunkel draussen. Zum Essen gibts IMMER (ausser beim Fruehstueck) Bohnen mit Reis oder Reis mit Bohnen. Ich hab glaub schon eine Bohnen-Reis-Allergie! Es juckt mich naemlich ueberall. Oder sind das wohl die unzaehligen Mueckenstiche??? :-))

Danach geht's mit der Taschenlampe vom Haupthaus zurueck zum Bungalow. Die Angestellten sind schon weg, sie wohnen ausserhalb der Farm. Ich bin allein - wirklich allein in der ganzen Dunkelheit! Das ist sehr unheimlich und in der Schweiz waere ich in der selben Situation wohl auch gestorben vor Schiss. Aber hier fuehle ich mich sicher und wohl. Einzig die Einsamkeit macht mir zwischendurch schon sehr zu schaffen. Ich muss dann schauen, dass mir nicht das Dach- ahe der Palmwedel auf den Kopf faellt!!
Aber dieses Gefuehl verschwindet dann auch schnell wieder, zum Glueck...

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ab 19:30 bei des oefteren vorkommenden Stromausfaellen bleibt mir nix anderes uebrig, als in meinem Zimmer bei Kerzenschein Portugiesisch zu lernen...

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weiter habe ich mir einen Caipirinha-starterkid gekauft :-)))

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... in Bearbeitung

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21:00 ... Prost und guet Nacht mitenand...

Eingestellt von puzzli2 5:35 AM Kommentare (0)

Pantanal Tag 2

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Ausstellung toter Tiere aus der Region

Am zweiten Tag unternahmen wir eine Bootstour auf dem Rio Claro (klarer Fluss). Wie konnte es auch anders sein... ich musste direkt neben einer grossen Spinne sitzen... werde hier verfolgt von diesen Tieren! Abgesehen davon war die Tour sehr schoen. Friedlich durch die ruhige Landschaft paddeln und Voegel und andere Tiere beobachten. Was will man mehr?
Unterwegs gab´s einen Rast unter einem riesigen Mangobaum. Leider traegt er momentan keine Fruechte. Dafuer konnten wir Limetten sammeln fuer den abendlichen Caipi :-))

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auf zur Bootstour (unser blauer Bus bleibt schoen brav im Halbtrockenen stehen und wartet)
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gemuetliches Paddeln
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...oder harte Arbeit zum Vorwaertskommen!
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Wasserbueffel in Action
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ein Nandu
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...und wenn´s mal regnet...
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...dann regnets...

Eingestellt von puzzli2 12:46 PM Kommentare (0)

Pantanal Tag 1

-17 °C

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Das Pantanal

Das Pantanal ist das groesste Schwemmgebiet der Erde. Die Flaeche entspricht etwa der Groesse Deutschlands. Waehrend der Regenzeit (Oktober-Mai) ist die Vegetation sehr gruen, das Wasser hoch aber es gibt nur wenige Tiere zu beobachten. In der Trockenzeit hingegen (Juni - Oktober) wird die Landschaft sehr karg, trocknet aber nicht vollstaendig aus. Im Pantanal leben ueber 350 Millionen Kaimane und 650 verschiedene Vogelarten.

... unser Ausflug
Am fruehen Morgen fuehrt uns der Weg in Richtung Sueden ins Pantanal. Wir fahren wieder fast 2.5 Stunden zum Teil auf holprigen Strassen.
Nach dem Zimmerbeziehen in der anderen Fazenda - welche die Familie erst kuerzlich gekauft hat - unternehmen wir einen Ausflug durch die wunderschoene Landschaft zum Affenturm.
Traudi die Powerfrau von Reiseleiterin erklaert uns alle Tiere und Pflanzen sehr genau.

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stundenlang gerade aus....
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der Eingang ins Pantanal
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ein Brillenkaiman
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"Soll ich die beiden Kuehe nun als Mittagessen verspeisen?"...[i]
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[i]..."ach nein, der Aufwand ist mir zu gross! Ich gehe lieber wieder etwas faulenzen im Wasser."

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Landschaft im Pantanal
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Josef unser Fahrer (er ist auch Gaertner, Haeuserbauer und sonstiger Allrounder)
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ein Riesenstorch (rechts daneben als Groessenvergleich eine Kuh)
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auf dem Weg zum Affenturm
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...ueber schmale Stege...
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...durch einen maerchenhaften Wald...
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...zum Turm, wo die Affen am Seil turnen.( = Freiluftzirkus)
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in luftiger Hoehe goennen sie sich mal eine Pause von den Strapazen
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eine Seite des Pantanal von oben
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die selbe Aussicht mit Affe
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die andere Seite des Pantanal von oben
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unsere super Powerfrau von Reiseleiterin Traudi (r) und Oldinei (l) auf dem Turm
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gleich und gleich gesinnt sich gern :-))
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Fotogr-Affen
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der Bruellaffe findet uns Besucher zum Schreien
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und der Kleine seilt sich in der Dunkelheit ab

Eingestellt von puzzli2 11:48 AM Kommentare (0)

Schnorcheln in Nobres

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Letzte Woche fuhren wir (Yara, Jessica, Josef (der Fahrer)) und ich mit einem Ehepaar aus der Schweiz nach Nobres zum Schnorcheln.
Die Reise dorthin ist sehr sehr weit und anstrengend. Ein Weg dauert 3 Stunden, fast 2 davon auf Naturstrassen mit nichts als Schlagloechern! Da braucht es Rueckenmuskulatur und gute Nerven.
Was mich oft erstaunt ist die Unzufriedenheit von den europaeischen Gaesten hier!! Sie erwarten Luxus mitten im Niemandsland. Das ist oft sehr sehr muehsam.

Nach der Fahrt nach Nobres erwartete uns dann ein Suesswasserteich und ein Suesswasserfluss mitten im Urwald!!! Wir schnorchelten fuer etwa zwei Stunden und es war wunderschoen!!! (Abgesehen von den vielen Muecken, welche sehr interessiert waren an touristischem Blut).

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im Auto ging´s stundenlang auf Naturstrassen holpernd in Richtung Schnorchelplatz.
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Jessi vor dem Schnorcheln. Die Schuhe blieben nicht lange an ihren Fuessen :-)
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durch den Dschungel zum Suesswasserparadies
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dies ist eine Affentreppenliane (sie hat ihren Namen nicht von ungefaehr :-)) )
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der traumhafte Schnorchelplatz
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der Schnorchelteich mit den Fischen
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Jessica ready to snorchel
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Jessi und Yara am Schnorcheln
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... und am Fuettern der Fische
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ueberall Dschungel wohin das Auge schaut!
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eine ziemlich bunte Grille
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unser Bus auf dem Parkplatz :-))
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Lastwagen um Lastwagen auf der einzigen Strasse durch den Staat "Mato Grosso".

Eingestellt von puzzli2 10:33 AM Kommentare (0)

erste Eindruecke

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Nun bin ich schon eine Woche hier im Dschungel. Ich habe mich gut eingelebt. Es kommt mir vor, als waere ich schon einen Monat hier!
Im Moment ist die Familie mit den Kids in der Schweiz. Ich bin mit den acht Angestellten alleine auf der Farm. In den naechsten fuenf Wochen uebe ich mich im Tierefuettern, Texten uebersetzen, spoerteln, lesen und Haengemattenhaengen...
Es ist schon eine Umstellug hier zu sein. Ploetzlich geht alles sehr langsam, Stress ein Fremdwort. Dann hat man mal acht Stunden keinen Strom oder drei Tage kein Internet (sehr schlimm fuer mich :-)) ). Da es hier immer um acht dunkel wird bleibt nix anderes uebrig, als mit einer Kerze zu Bett zu gehen und den Urwaldgeraeuschen zuzuhoeren. (bei uns trifft man diesen Sound in der Relaxsauna).
Ungewohnt ist es ebenfalls, dauernd bedient zu werden (fuehle mich wie eine Dschungelqueen!!!) ... wenigstens habe ich durchgesetzt, dass ich meine Waesche selbst waschen darf! (von Hand am Brunnen, versteht sich).
Hier gibt es sehr viele neue Fruechte und Tiere. Zum Beispiel den Formel 1-Frosch (der klingt wirklich wie Schumi in der Kurve) und der Rambazamba-Vogel (klingt wie ein brasilianischer Samba, wenn er loslegt).

Hier noch ein paar Fotos rund um die Fazenda:
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das Wohnzimmer (Fenster gibt es nicht, lediglich Netze)
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unsere Kueche - hier habe ich die erste Vogelspinne gesehen!!!! Riesig gross und gruuuuuusig! Da ist mein Haustier unter dem Waschbecken gerade winzig dagegen!
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der Koch Xiatara am Kochen
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Billard (mit Schlangenhaeuten geschmueckt)
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das Grossraumbuero - hier wohnen auch zwei Froesche und etwa 10 Fledermaeuse
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mein Arbeitsplatz in einem alten Container. Hier versuche ich gerade waehrend Stunden die Fotos hochzuladen.
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das ist Jessica (10) - Miss Barfuss, weil sie niemals Schuhe traegt. Auch nicht in der kalten Schweiz :-) Sie ist die Juengste der drei Kinder, welche ich unterrichte.
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Vinicius (16) will Pilot werden und verbringt seine Freizeit mit dem Herunterladen von Flugsimulatoren. Yara (15) moechte in der Schweiz eine KV-Lehre machen und dann die Farm hier uebernehmen. Dies sind meine anderen beiden Schueler.
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die ganze Familie und einige Gaeste beim Abendessen. (Sonja und Ueli links)
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so sieht der Tisch vor dem Essen aus
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die UeSo Fazenda bei Nacht

und nun noch Fotos von zwei von vielen vielen Haustieren:
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auf der Farm leben 4 Dalmatiner
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... und der im Wohnzimmer frei lebende Frosch

Eingestellt von puzzli2 8:44 AM Kommentare (0)

In der Waerme angekommen

vom Flughafen zur Farm

-17 °C

22.Februar 2008DSC_0001_JPG.jpg
Mit viel Gepaeck und einem mulmigen Gefuehl im Bauch begab ich mich am 22.2. zum Flughafen.DSC_0016_JPG.jpg
Begleitet wurde ich von meinem Vater und zwei meiner besten Freunde.DSC_0021_JPG.jpgDSC_0026_JPG.jpg
Sie standen mir bei, als ich heulend nach dem Sinn meiner Reise fragte und der Schweiz good-bye winkte.

BRASIIIILIEN
Mein Bungalow auf der UESO Fazenda vor dem Bezug
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und nachdem ich mich eingenistet hatte.
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Mit mir teilt eine fette Spinne das Reich. Sie passte leider nicht in eines meiner beiden Spinnenfanggefaesse. So habe ich mit ihr abgemacht, dass sie unter dem Waschbecken wohnen darf und ich den Rest des Bungalows besiedle. Bisher haelt sie sich daran - und ich auch...
Im Moment haben wir hier 35Grad und es regnet oft. Im Sommer kann es bis zu 55Grad im Schatten werden! Die folgenden Bilder sind von der Fazenda. Pool, Volley-Anlage, Restaurant usw.DSC_0043_JPG.jpgDSC_0048_JPG.jpgDSC_0053_JPG.jpgDSC_0056_JPG.jpgDSC_0060_JPG.jpgDSC_0065_JPG.jpg

Eingestellt von puzzli2 2:58 PM Kommentare (0)

Abschieds- und Geburriparty

Immer noch zu Hause

-17 °C

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Vor meiner Reise ins ungewisse Land der Baströcklein und immer fröhlichen Menschen fand am 12.1.2008 meine Geburri- und Abschiedsparty statt. Motto des Abends war "heisse Sommernacht". Fotos des Abends inklusive Badeenteweitwurf und Salsacrashkurs kannst du nun hier anschauen. Die Fotos hat Chris Aschwanden gemacht, vielen vielen Dank dafür!
DSC_0001.jpgDSC_0004.jpgDSC_0009.jpgDSC_0034.jpgDSC_0038.jpgDSC_0044.jpgDSC_0046.jpgDSC_0048.jpgDSC_0051.jpgDSC_0056.jpgDSC_0058.jpgDSC_0059.jpgDSC_0063.jpgDSC_0064.jpgDSC_0067.jpgDSC_0068.jpgDSC_0072.jpgDSC_0073.jpgDSC_0078.jpgDSC_0080.jpgDSC_0084.jpgDSC_0132.jpgDSC_0086.jpgDSC_0088.jpgDSC_0090.jpgDSC_0092.jpgDSC_0094.jpgDSC_0097.jpgDSC_0102.jpgDSC_0106.jpgDSC_0107.jpgDSC_0113.jpgDSC_0118.jpgDSC_0119.jpgDSC_0121.jpgDSC_0122.jpgDSC_0123.jpgDSC_0125.jpgDSC_0127.jpgDSC_0128.jpgDSC_0129.jpgDSC_0136.jpgDSC_0138.jpgDSC_0143.jpgDSC_0145.jpgDSC_0146.jpgDSC_0147.jpgDSC_0156.jpgDSC_0165.jpgDSC_0014.jpgDSC_0005.jpg

Eingestellt von puzzli2 1:36 PM Kommentare (0)

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